Der blinde Fleck
Stefan Lebert
„Der blinde Fleck" setzt sich mit der persönlichen Aufarbeitung der eigenen Familienvergangenheit in Bezug auf die NS-Zeit auseinander. Das Werk wirft die Frage auf, wie man sich mit dem Erbe von Familienmitgliedern auseinandersetzt, die in dieser Periode verstrickt waren. Es ist relevant, weil es paradigmatisch zeigt, welche Lücken und Verdrängungsmechanismen bei der Aufklärung von Familiengeschichte entstehen können.
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Erwähnungen (1)
„Habt ihr diesen Kommentar von Hilmar Klute gelesen in der Süddeutschen? Der hat am Wochenende einen interessanten Kommentar geschrieben, übrigens auch als Antwort auf das Buch Der blinde Fleck von eurem Kollegen Stefan Lebert.“
Ostermeier erwähnt das Buch im Zusammenhang mit der Debatte um die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit der eigenen Familie. Hilmar Klute habe in der Süddeutschen auf Leberts Buch geantwortet und gefragt, ob man sich nicht besser um den aktuellen Faschismus kümmern solle.
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