RKI-Files
Robert Koch-Institut
Freigeklagte interne Protokolle des Robert Koch-Instituts zur COVID-19-Pandemie. Die Dokumente belegen, dass der RKI-Krisenstab differenziert über Todeszahlen, Übersterblichkeit und Sterblichkeitsraten diskutierte – differenzierter als die öffentliche Kommunikation vermuten ließ. Konkrete Beispiele: Diskussion über Durchschnittsalter der Verstorbenen und Risikogruppen im März 2021.
Erwähnungen (1)
„Wenn du zum Beispiel in diesen RKI-Files dir mal anschaust, was da unter anderem drinsteht, da stehen schon ein paar spannende Sachen drin. Am 19. März 2021 spricht der Krisenstab über mögliche Todeszahlen und über das sehr hohe Durchschnittsalter der Verstorbenen. Und da findet sich der Satz, das Argument, dass ältere, gebrechliche Menschen, die auch ohne Covid-19 zeitnah versterben würden, das sollte entschärft werden.“
Lanz zitiert ausführlich aus den freigeklagten internen Protokollen des Robert Koch-Instituts, um zu belegen, dass intern deutlich offener und differenzierter diskutiert wurde, als es die offizielle Kommunikation nach außen vermuten ließ. Er nennt konkrete Daten und wörtliche Passagen, etwa zur Übersterblichkeit und zum Vergleich mit der Grippe, und kritisiert, dass diese Erkenntnisse im öffentlichen Diskurs unterdrückt wurden.
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