Zum ewigen Frieden / Grundlegung zur Metaphysik der Sitten
Immanuel Kant
Kant wendet seine Moralphilosophie auf die Politik an, um sich der Frage zu nähern, wie dauerhafter Frieden zwischen den Nationen möglich sein kann. Die Vernunft müsste als nicht-interessenbasierte Handlungsmaxime über allem stehen. Kant sieht im Frieden keinen natürlichen Zustand des Menschengeschlechts, folglich muss er immer wieder neu angestrebt und erhalten werden. Ein globales Interesse, welchem alle anderen Interessen nachzustehen haben. Gröls-Verlag (Edition Werke der Weltliteratur)
Erwähnungen (1)
„Die Menschenrechtsdeklaration haben fast alle Länder der Welt unterschrieben. Und Menschenrechte, das war ja die große Idee von Immanuel Kant, Menschenrechte gelten immer und universell.“
Precht bezieht sich auf Kants philosophisches Werk zu Menschenrechten und Vernunft. Er stellt Kants Ansatz als den modernsten der Aufklärung dar: Der Mensch hat Menschenrechte nicht aufgrund seiner Natur, sondern weil er als Vernunftwesen frei ist. Dies nutzt Precht, um gegen den Begriff 'westliche Werte' zu argumentieren.
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