World Values Survey
Ronald Inglehart
Seit 40 Jahren laufende globale Langzeitstudie des Politikwissenschaftlers Ronald Inglehart zur Messung von Gesellschaftswerten weltweit. Die Studie untersucht Unterschiede in Wertvorstellungen zwischen westlichen und nicht-westlichen Gesellschaften, etwa zur Familienplanung und individueller Selbstbestimmung. Sie zeigt, dass westliche Gesellschaften sich durch größere Offenheit, Individualismus und globale Gerechtigkeitsorientierung deutlich von anderen Kulturen unterscheiden.
Deine Stimme wird anonym via IP-Hash gespeichert.
Korrektur vorschlagen
Falsche Zuordnung, schlechte Beschreibung, fehlerhafte Erwähnung? Was sollten wir korrigieren?
Erwähnungen (1)
„World Value Survey wird das genannt. Ingelhardt ist kurzkürzig verstorbener Politikwissenschaftler, der das gemacht hat. Also er fragt auf der ganzen Welt sowas wie, wer sollte über die Familiengröße bestimmen?“
Hübl zitiert die seit 40 Jahren laufende Langzeitstudie des verstorbenen Politikwissenschaftlers Ronald Inglehart, um zu belegen, dass westliche Gesellschaften sich in ihren Werten – Offenheit, Individualismus, globale Gerechtigkeit – deutlich vom Rest der Welt unterscheiden. Die Studie stützt seine These, dass der Westen bei Menschenrechten tatsächlich führend ist.
Ähnliche Medien
Die Grenzen des Wachstums
Club of Rome / Dennis Meadows
Der Bericht „Die Grenzen des Wachstums" aus dem Jahr 1972 ist ein Meilenstein der Umweltbewegung und entstand unter federführender Beteiligung des Club of Rome. Der Bericht warnte vor den ökologischen Folgen unbegrenzten wirtschaftlichen Wachstums und legte damit einen wesentlichen Grundstein für das entstehende Umweltbewusstsein in der Gesellschaft. Seine Analysen inspirierten die Gründung der Grünen und die Aktivitäten von Umweltorganisationen wie Greenpeace in den 1970er und 1980er Jahren.
The Future of Employment: How Susceptible Are Jobs to Computerisation?
Carl Benedikt Frey, Michael A. Osborne
Einflussreiche Studie der Universität Oxford untersucht, welche Berufe durch Automatisierung und Computerisierung gefährdet sind. Frey und Osborne prognostizieren mit bemerkenswert hoher Genauigkeit den massiven Jobverlust durch Robotisierung und künstliche Intelligenz.
Pentagon Papers
Daniel Ellsberg
Die Pentagon Papers sind eine umfassende Untersuchung der US-Militärpolitik im Vietnamkrieg, basierend auf klassifizierten Regierungsdokumenten. Das Werk deckt die Diskrepanzen zwischen öffentlicher Darstellung und tatsächlichen Militäreinsätzen auf und offenbarte ein System systematischer Fehlinformation. Ellsbergs Veröffentlichung gilt als Meilenstein für politische Transparenz und Accountability.
PISA-Studie
Andreas Schleicher / OECD
PISA-Studie der OECD untersucht die Schulleistungen von 15-Jährigen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. Zentrale Erkenntnis: Deutschland hat trotz Reformbemühungen seit dem "PISA-Schock" vor 20 Jahren keine wesentlichen Verbesserungen erzielt; die Leistungen stagnieren oder verschlechtern sich teilweise.