Wissenschaftliche Abhandlung zum Treibhauseffekt (1856)
Eunice Newton Foote
Eunice Newton Footes Forschung von 1856 demonstriert experimentell, wie Gase in der Atmosphäre die Wärmestrahlung beeinflussen und den Treibhauseffekt erzeugen. Sie wies 40 Jahre vor Arrhenius nach, dass CO₂ und andere Gase die Temperatur erhöhen – eine Pionierleistung, die lange in Vergessenheit geriet.
Erwähnungen (1)
„Da beschreiben Sie oder erzählen die Geschichte, dass der Treibhauseffekt 1856 von der amerikanischen Wissenschaftlerin Eunice Newton Forte beschrieben worden ist.“
Christoph Amend zitiert aus dem Vorwort von Ottos Buch 'Wütendes Wetter', in dem beschrieben wird, dass Foote den Treibhauseffekt 40 Jahre vor Arrhenius experimentell nachwies – eine weitgehend vergessene wissenschaftliche Pionierleistung einer Frau.
Ähnliche Medien
Die Grenzen des Wachstums
Club of Rome / Dennis Meadows
Der Bericht „Die Grenzen des Wachstums" aus dem Jahr 1972 ist ein Meilenstein der Umweltbewegung und entstand unter federführender Beteiligung des Club of Rome. Der Bericht warnte vor den ökologischen Folgen unbegrenzten wirtschaftlichen Wachstums und legte damit einen wesentlichen Grundstein für das entstehende Umweltbewusstsein in der Gesellschaft. Seine Analysen inspirierten die Gründung der Grünen und die Aktivitäten von Umweltorganisationen wie Greenpeace in den 1970er und 1980er Jahren.
The Future of Employment: How Susceptible Are Jobs to Computerisation?
Carl Benedikt Frey, Michael A. Osborne
Einflussreiche Studie der Universität Oxford untersucht, welche Berufe durch Automatisierung und Computerisierung gefährdet sind. Frey und Osborne prognostizieren mit bemerkenswert hoher Genauigkeit den massiven Jobverlust durch Robotisierung und künstliche Intelligenz.
Pentagon Papers
Daniel Ellsberg
Die Pentagon Papers sind eine umfassende Untersuchung der US-Militärpolitik im Vietnamkrieg, basierend auf klassifizierten Regierungsdokumenten. Das Werk deckt die Diskrepanzen zwischen öffentlicher Darstellung und tatsächlichen Militäreinsätzen auf und offenbarte ein System systematischer Fehlinformation. Ellsbergs Veröffentlichung gilt als Meilenstein für politische Transparenz und Accountability.
PISA-Studie
Andreas Schleicher / OECD
PISA-Studie der OECD untersucht die Schulleistungen von 15-Jährigen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. Zentrale Erkenntnis: Deutschland hat trotz Reformbemühungen seit dem "PISA-Schock" vor 20 Jahren keine wesentlichen Verbesserungen erzielt; die Leistungen stagnieren oder verschlechtern sich teilweise.