Unbekanntes Theaterstück (Fragen-Performance)
Experimentelle Theaterperformance aus Karlsruhe, bei der drei Stunden lang ausschließlich Fragen gestellt werden. Das Stück erforscht die Kraft von Fragen als künstlerisches Medium und strukturiert das Denken des Publikums neu – ein immersives Erlebnis, das die Wahrnehmung nachhaltig verändert.
Erwähnungen (1)
„Ich war mal bei so einem Theaterstück, da haben die drei Stunden lang nur Fragen gestellt. Wie hieß das? Das war total irre, das war in Karlsruhe, ich weiß leider nicht mehr genau, wie das hieß. Das war so eine Aktion, so ein Theatertag.“
Im Gespräch über die Kraft der Langsamkeit erinnert sich Giulia Enders an eine Performance in Karlsruhe, bei der drei Stunden lang ausschließlich Fragen gestellt wurden. Sie beschreibt, wie das Stück ihr Denken veränderte – danach dachte sie selbst nur noch in Fragen. Den Titel kann sie nicht mehr nennen.
Ähnliche Medien
Hamlet
William Shakespeare
Regisseur Johann Simons inszeniert Shakespeares Hamlet am Schauspielhaus Bochum mit der Schauspielerin Sandra Hüller in der Hauptrolle. Die Produktion gewinnt durch Hüllers internationale Bekanntheit nach ihrer Oscar-Nominierung zusätzliche Aufmerksamkeit. Die Inszenierung tourt mittlerweile über Bochum hinaus und bildet einen Schwerpunkt des Regisseurs in der zeitgenössischen Shakespeare-Interpretation.
Terror
Ferdinand von Schirach
Theaterstück von Ferdinand von Schirach über ein ethisches Dilemma: Ein Kampfpilot muss entscheiden, ob er ein von Terroristen gekapertes Passagierflugzeug abschießen soll, das über ein volles Fußballstadion fliegt. Das Stück verhandelt die moralische Frage von Triage-Entscheidungen und Verantwortung in Krisensituationen.
Richard III.
William Shakespeare
Shakespeares Tragödie über die Machtergreifung des englischen Königs Richard III. während der Rosenkriege. Das Stück dient häufig als Spiegel für zeitgenössische politische Verhältnisse, wie eine israelische Inszenierung bei den Wiener Festwochen zeigte, die das Klassische nutzte, um subtil über gegenwärtige Konflikte zu reflektieren.
Die Dreigroschenoper
Bertolt Brecht
Die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht aus dem Jahr 1928 ist ein Theaterstück, das im viktorianischen London spielt und einen erbitterten Konkurrenzkampf zwischen dem Verbrecherbosse Mackie Messer und dem Bettlermafia-Boss Jonathan Peachum darstellt. Der Konflikt eskaliert, als Mackie heimlich Peachums Tochter Polly heiratet, worauf Peachum plant, Mackie auszuliefern. Nach mehreren Verhaftungen und Fluchtversuchen wird Mackie schließlich zum Tode verurteilt, erhält aber in letzter Minute ein königliches Begnadigungsschreiben und wird sogar in den Adelsstand erhoben. Das Drama verbindet episches Theater mit 21 Liedern von Kurt Weill und kritisiert durch die Kriminalgeschichte die sozialen Verhältnisse der Zeit.