Ultimatum-Spiel
Werner Güth
Wirtschaftspsychologisches Experiment von 1978 zur Erforschung menschlicher Fairness. Zwei Spieler verhandeln eine Geldverteilung. Das Spiel zeigt: Menschen sind egoistische Kooperateure aber altruistische Bestrafer – ihr Fairness-Sinn sinkt jedoch mit höheren Geldsummen.
Erwähnungen (1)
„Und dazu gibt es ja ein ganz interessantes wirtschaftspsychologisches Spiel, das versucht zu ergründen, wie das denn eigentlich mit der menschlichen Fairness oder Unfairness bestellt ist. Und dieses Spiel hat, ich habe ja an der Uni in Köln studiert und da war Werner Güth bei den Volkswirtschaftlern. Er hat 1978 ein Spiel erfunden, das heißt Ultimatum-Spiel.“
Precht erklärt ausführlich das 1978 von Werner Güth erfundene Ultimatum-Spiel als Herzstück der Diskussion über menschliche Fairness und Geldmoral. Er nutzt das Experiment, um zu zeigen, dass Menschen egoistische Kooperateure, aber altruistische Bestrafer sind – und dass ab bestimmten Geldsummen der Fairness-Sinn schmilzt. Ernst Fehr habe das Spiel weltweit in vielen Varianten perfektioniert.
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