Buch

Über den ewigen Frieden

Immanuel Kant

Die Altersschrift Zum ewigen Frieden. Ein philosophischer Entwurf (erste Auflage 1795 (zit. als A) 104 S., zweite, erweiterte Auflage 1796 (zit. als B), 112 S.) gehört zu den bekanntesten Werken des deutschen Philosophen Immanuel Kant. Moderne Bedeutungen des Begriffs Frieden gehen entscheidend auf die hier vorgestellte Theorie zurück. In Form eines Friedensvertrages wendet Kant seine Moralphilosophie (vgl.

Über den ewigen Frieden

Erwähnungen (1)

Lanz & Precht
🗣 Richard David Precht zitiert daraus bei ⏱ 00:44:43
„Ich glaube, das ist der Satz, der die Situation im doppelten Sinne am besten beschreibt.“

Precht bezieht sich auf Kants Metapher des 'Sich-wie-Irre-Vorwärtstastens', die er offenbar an früherer Stelle im Gespräch eingeführt hat. Lanz greift das Bild auf, Precht bestätigt es als treffende Beschreibung der pandemischen Lage. Die Zuordnung zu einem konkreten Kant-Werk ist nur indirekt erschließbar.

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Kant wendet seine Moralphilosophie auf die Politik an, um sich der Frage zu nähern, wie dauerhafter Frieden zwischen den Nationen möglich sein kann. Die Vernunft müsste als nicht-interessenbasierte Handlungsmaxime über allem stehen. Kant sieht im Frieden keinen natürlichen Zustand des Menschengeschlechts, folglich muss er immer wieder neu angestrebt und erhalten werden. Ein globales Interesse, welchem alle anderen Interessen nachzustehen haben. Gröls-Verlag (Edition Werke der Weltliteratur)

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