The Polyvagal Theory (Die Polyvagal-Theorie)
Stephen Porges
Die Polyvagal-Theorie wurde 1994 von dem US-amerikanischen Psychiater und Neurowissenschaftler Stephen Porges veröffentlicht, gilt allerdings bis heute als wissenschaftlich umstritten. Porges' Theorie untersucht dabei insbesondere, wie verschiedene Zustände des Nervensystems die Fähigkeiten von Menschen beeinflussen, mit anderen Menschen zu kommunizieren, soziale Bindungen einzugehen, auf Stress zu reagieren und emotionale Zustände zu regulieren.
Erwähnungen (1)
„Es gibt den Steven Porges, das ist ein amerikanischer Neurowissenschaftler. Und er hat die Polyvagale Theorie entwickelt. Und die Polyvagale Theorie sagt, er hat herausgefunden, dass Säugetiere, und wir Menschen sind ja auch Säugetiere, dass es gibt einen vorderen Teil von dem Vagusnerv, der kommt aus dem Gehirn, und der läuft durch unser Herz.“
Thomas Hübl erklärt, wie Nähe und Beziehungsfähigkeit neurobiologisch funktionieren. Er führt Stephen Porges' Polyvagale Theorie als wissenschaftliche Grundlage dafür an, dass unser Nervensystem — insbesondere der vordere Vagusnerv — bestimmt, ob wir in einem offenen, beziehungsfähigen Zustand sind oder uns bei Stress verschließen und distanzieren. Die Theorie dient ihm als Erklärungsmodell für sein Konzept des 'Social Engagement Systems'.
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