The Good Enough Mother

Donald Winnicott

Psychoanalytische Studie über die Mutter-Kind-Beziehung und Elternschaft. Winnicott untersuchte, wie Eltern ihre Kinder unterstützen, und entwickelte das Konzept der „Good Enough Mother" als Gegenpol zu Perfektionismus. Seine zentrale Erkenntnis: Eltern müssen nicht fehlerfrei sein – „gut genug" zu sein reicht für eine gesunde Kindesentwicklung vollkommen aus.

The Good Enough Mother

Erwähnungen (2)

Lanz & Precht
🗣 Leon Windscheid referenziert bei ⏱ 01:07:23
„Und die habe ich mir abgeguckt von Donald Winnicott, das ist ein berühmter Psychologe, der hat glaube ich in den 60er, 70er Jahren Eltern und Kinder in ihren Beziehungen erforscht und hat immer wieder gesehen, dass bei ganz vielen Eltern die Vorstellung ist, wir müssen perfekt sein. Hat er diesen Begriff in die Psychologie eingebracht? The good enough mother. Es reicht aus, wenn du gut genug bist als Eltern.“

Leon Windscheid leitet aus Winnicotts Konzept der 'good enough mother' sein zentrales Lebensmodell ab: Statt nach Perfektion zu streben, reicht es, 'gut genug' zu sein. Er überträgt das ursprünglich auf Elternschaft bezogene Konzept auf alle Lebensbereiche und illustriert es humorvoll an seinen eigenen schiefen Zehen.

Hotel Matze
🗣 Nora Imlau referenziert bei ⏱ 01:27:59
„Ja, es gab auch diesen britischen Kinderarzt, Vinny Cott heißt der, der hat eben diesen Begriff der Good Enough Mother geprägt. Und heute spricht man auch von Good Enough Parents und dass eben das Gut genug sein völlig ausreicht für eine tragende Eltern-Kind-Beziehung, dass es nie um Perfektion geht oder ging.“

Nora Imlau verweist auf den britischen Kinderarzt Donald Winnicott und sein Konzept der 'Good Enough Mother', um den Perfektionsdruck von Eltern zu nehmen. Das Konzept wird als therapeutischer Gegenpol zur Idee verwendet, man müsse als Elternteil fehlerfrei sein – Winnicotts Arbeit zeige, dass 'gut genug' völlig ausreiche.

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