Studie zu Indien als gefährlichstem Land für Frauen
Thomson Reuters Stiftung
Thomson Reuters Stiftung Studie, die 550 Fachleute für Frauenrechte befragte und Länder nach ihrer Gefährlichkeit für Frauen einstufte. Indien rangierte vor Kriegsgebieten wie Afghanistan und Syrien. Die Forschung untersucht die systemischen und strukturellen Ursachen sexueller Gewalt gegen Frauen, insbesondere das Patriarchat in Südasien.
Erwähnungen (1)
„Vor einem Jahr hat die FAZ online eine neue Umfrage zitiert, die sagt, dass Indien mittlerweile als das gefährlichste Land für Frauen weltweit eingestuft wird. Die Untersuchung der Thomson Reuters Stiftung sieht den südasiatischen Subkontinent in dieser unrühmlichen Liste sogar noch vor Kriegsgebieten wie Afghanistan und Syrien. Die Studie basiert auf der Befragung von 550 Fachleuten für Frauenrechte.“
Sabine Rückert zitiert eine Studie der Thomson Reuters Stiftung, um die systemische Dimension des besprochenen Verbrechens einzuordnen. Die Studie stuft Indien als gefährlichstes Land für Frauen ein – noch vor Kriegsgebieten. Das liefert den Übergang zur Diskussion über die strukturellen Ursachen sexueller Gewalt in Indien, insbesondere das tief verwurzelte Patriarchat.
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