Some Social Requisites of Democracy: Economic Development and Political Legitimacy
Seymour Martin Lipset
Empirische Studie zur Modernisierungstheorie: Untersucht die These, dass wirtschaftliche Entwicklung und Wohlstand die Chancen für den Bestand von Demokratien erhöhen. Lipset argumentiert, dass reiche Nationen mit größerer Wahrscheinlichkeit Demokratien aufrechterhalten und seltener in Autokratien verfallen. Die Studie legt empirische Grundlagen für die Verbindung von ökonomischem Wohlstand und politischer Stabilität.
Erwähnungen (1)
„Da gibt es einen interessanten Politikwissenschaftler, der in den 50er Jahren schon schreibt, je wohlhabender eine Nation ist, desto größer sind die Chancen, dass sie die Demokratie aufrechterhält. Also reiche Demokratien sterben sehr, sehr selten.“
Lanz referenziert zum Ende des Gesprächs einen Essay über das Sterben von Demokratien und zitiert daraus die These eines Politikwissenschaftlers aus den 1950er Jahren – gemeint ist Seymour Martin Lipsets Modernisierungstheorie. Die These, dass Wohlstand Demokratien stabilisiert, wird als möglicher Hoffnungsschimmer für die westlichen Demokratien eingebracht, wobei Precht sofort die USA als Gegenbeispiel anführt.
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