Selbstporträt
Yoko Ono
Konzeptuelle Kunstinstallation von Yoko Ono: Ein Umschlag enthält einen Spiegel. Der Betrachter öffnet ihn und sieht sich selbst — er wird zum Kunstwerk. Diese frühe Arbeit beantwortet elegant die Frage nach der Rolle des Rezipienten im künstlerischen Prozess.
Erwähnungen (1)
„Die Arbeit heißt Selbstporträt und ist ein Umschlag und in dem Umschlag, den kriegen sie und dann machen sie die natürlich auf. Machen den Umschlag auf, ziehen das raus, was in dem Umschlag ist und das ist ein Spiegel. Die sehen sich in dem Spiegel, Selbstporträt. Das ist eine ganz frühe Arbeit von Yoko Ono und sie sagt eigentlich alles.“
Auf Wegners Frage, wie wichtig der Betrachter für das Kunstwerk sei, antwortet Biesenbach mit dieser konzeptuellen Arbeit von Yoko Ono. Der Spiegel im Umschlag macht den Betrachter selbst zum Kunstwerk — eine elegante Antwort auf die Frage nach der Rolle des Rezipienten.
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