Retrospective Reports of Parenting and the Quality of Attachment in Adulthood
Marissa Nivison, Glenn Roisman
Entwicklungspsychologische Studie über die Verzerrung autobiografischer Erinnerungen. Untersucht, wie gegenwärtige Lebenssituationen retrospektive Berichte über Eltern-Kind-Beziehungen und Bindungsqualität im Erwachsenenalter beeinflussen. Zeigt, dass Kindheitserinnerungen stark durch aktuelle Lebenserfahrungen geprägt sind.
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„Entwicklungsforscher um Marissa Nivison und Glenn Roisman von der Universität of Minnesota haben gerade eine Studie vorgelegt, die dem Hang zur autobiografischen Selbstgewissheit einen Dämpfer verpasst. Im Fachjournal Psychological Science berichten die Wissenschaftler, dass das Verhältnis zu den Eltern in der Retrospektive recht verzerrt erinnert wird.“
Sabine Rückert referiert eine im Fachjournal Psychological Science veröffentlichte Studie von Forschern der University of Minnesota. Die Studie zeigt, dass retrospektive Erinnerungen an die eigene Kindheit stark von der gegenwärtigen Lebenssituation geprägt werden. Rückert nutzt diese Erkenntnis als Parallele zur biblischen Geschichtsschreibung im Deuteronomium.
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