Porträt der Contessa Collioni
Fra Galgario (Fra Gislandi)
Spätbarockes Porträt einer Gräfin von Fra Gislandi (Fra Galgario), entstanden um 1700. Das Gemälde ist ein typisches Beispiel für die Porträtmalerei des italienischen Barock und zeigt die charakteristische Eleganz und Prächtig der Epoche in der Darstellung der Contessa Collioni. Das Werk gewann historische Bedeutung als Beispiel von NS-Raubkunst: Es war dem jüdischen Galeristen Rautsticker in Amsterdam entrissen worden und gelangte über Nazi-Funktionäre nach Südamerika, wo es jahrzehntelang als verschollen galt.
Erwähnungen (2)
„Es ist nämlich die Contessa Collioni. Und du weißt, wer sie gemalt hat. [...] Sie wurde gemalt von Fra Gislandi, einem spätbarocken Porträtmaler. [...] Das Bild stammt vom Ende des 17., Anfang des 18. Jahrhunderts.“
Ein spätbarockes Porträtgemälde, das über den NS-Kunsträuber Friedrich Katgin nach Argentinien gelangte und dort zufällig in einem Immobilieninserat wiederentdeckt wurde.
„Sie wurde gemalt von Fra Gislandi, einem spätbarocken Porträtmaler. Das Bild stammt vom Ende des 17., Anfang des 18. Jahrhunderts. Es landete irgendwann im Besitz des Galeristen Rautsticker, ein ganz berühmter Galerist in Amsterdam.“
Niederländische Journalisten entdeckten dieses seit langem als verschollen geltende Gemälde auf Fotos eines Immobilieninserats in Mar del Plata, Argentinien. Das Bild war dem jüdischen Galeristen Rautsticker in Amsterdam von den Nazis entrissen worden und gelangte über den NS-Funktionär Friedrich Katgin nach Südamerika. Der Fund illustriert, dass NS-Raubkunst noch heute weltweit in Privathaushalten auftauchen kann.
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