P-Faktor-Theorie
Avshalom Caspi und Terrie Moffitt
Die P-Faktor-Theorie von Caspi und Moffitt postuliert, dass psychische Störungen auf gemeinsamen zugrunde liegenden Faktoren basieren statt isoliert zu existieren. Sie identifizieren vier zentrale Faktoren: negativer Affekt, Impulskontrollprobleme, mangelnde Exekutivfunktionen und irrationale Gedanken. Diese Perspektive ermöglicht ein integriertes Verständnis psychischer Erkrankungen jenseits traditioneller diagnostischer Kategorien.
Erwähnungen (1)
„Caspi und Moffett haben halt eben die Idee aufgestellt, vielleicht gibt es nicht einfach so unterschiedliche psychische Störungen nach dem Motto, du hast eine Depression, du hast eine Angststörung, ich habe eine Essstörung, sondern es gibt vielleicht zugrunde liegende Punkte, die alle psychischen Störungen gemeinsam haben und die haben vier Stück definiert.“
Leon Windscheid (unter dem Label Atze Schröder) bringt die Forschung von Caspi und Moffitt als wissenschaftlichen Rahmen ein, um Leichtigkeit psychologisch zu definieren. Er beschreibt deren vier zugrunde liegende Faktoren psychischer Störungen (negativer Affekt, Impulskontrollprobleme, fehlende Exekutivfunktionen, irrationale Gedanken) und leitet daraus ab, dass Leichtigkeit entstehen könnte, wenn man diese Schieberegler runterbringt.
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