Milgram-Experiment

Stanley Milgram

Das Experiment von Stanley Milgram untersucht, wie weit Versuchspersonen gehen, wenn eine Autoritätsperson ihnen Befehle erteilt. Teilnehmer sollten vermeintlich andere bestrafen, wobei die Mehrheit bis zur höchsten Stromstufe ging. Dies zeigt, dass gewöhnliche Menschen unter sozialem Druck zu extremem Verhalten fähig sind.

M Studie

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Erwähnungen (2)

ZEIT Verbrechen
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:46:50
„Ja, du kennst ja wahrscheinlich das Milgram-Experiment. Das Milgram-Experiment ist ein Sadismusexperiment. Das heißt, es wurde immer wieder wiederholt auf allen Teilen der Welt und mit unterschiedlichen Probandengruppen, aber es ging immer gleich aus.“

Sabine Rückert zieht das Milgram-Experiment heran, um die Mobbing-Dynamik auf dem Bauhof zu erklären. Sie beschreibt, wie eine Autoritätsperson – in diesem Fall der Rädelsführer Frieder S. – andere dazu bringen kann, sadistisches Verhalten als normal zu empfinden und mitzumachen. Das Experiment dient ihr als wissenschaftlicher Beleg dafür, dass gewöhnliche Menschen unter sozialem Druck zu extremer Grausamkeit fähig sind.

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:20:09
„Und dass man eben vorher nicht weiß, wie sich diese Leute verhalten. Also wie beim Milgram-Experiment, wo man vorher nicht weiß, wer sich auflehnen wird gegen die Diktatur.“

Sabine Rückert zieht den Vergleich zum Milgram-Experiment, um zu illustrieren, dass man bei Menschen nicht vorhersagen kann, wer in einer moralischen Extremsituation das Richtige tut – so wie bei den Geschichten von Opferbereitschaft für Fremde, die sie für die ZEIT-Titelgeschichte gesammelt hat.

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