Lambsdorff-Papier (Konzept für eine Politik zur Überwindung der Wachstumsschwäche und zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit)
Otto Graf Lambsdorff
Wirtschaftspolitisches Konzeptpapier von 1982, das das neoliberale Reformprogramm (Sozialstaatsabbau, Steuersenkungen, Arbeitsmarktflexibilisierung) nach britischem und amerikanischem Vorbild skizzierte und die sozialliberale Koalition zerbrach. Gilt als Blaupause nachfolgender neoliberaler Reformen.
Erwähnungen (1)
„Und damals krachte die FDP und die SPD auseinander, die sozialliberale Koalition aufgrund eines Papieres, die der Wirtschaftsminister der FDP, Otto Graf Lambsdorff, verfasst hatte, das Lambsdorff-Papier. Dieses Lambsdorff-Papier lohnt sich, es heute nochmal zu lesen, weil dieses Papier enthält das gesamte Programm des Neoliberalismus und war nach dem Vorbild von Thatcher in England und den Reaganomics in den USA entstanden.“
Precht empfiehlt das Lambsdorff-Papier von 1982 zur erneuten Lektüre, weil es das gesamte neoliberale Programm – Sozialstaatsrückbau, Steuersenkungen, Arbeitsmarktflexibilisierung – vorweggenommen habe. Er nutzt es als historischen Referenzpunkt, um Christian Lindners aktuelles Wirtschaftspapier als Wiederholung desselben Musters zu entlarven.
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Die Pentagon Papers sind eine umfassende Untersuchung der US-Militärpolitik im Vietnamkrieg, basierend auf klassifizierten Regierungsdokumenten. Das Werk deckt die Diskrepanzen zwischen öffentlicher Darstellung und tatsächlichen Militäreinsätzen auf und offenbarte ein System systematischer Fehlinformation. Ellsbergs Veröffentlichung gilt als Meilenstein für politische Transparenz und Accountability.