Lambsdorff-Papier (Wendepapier)

Otto Graf Lambsdorff

Das Lambsdorff-Papier ist ein 1982 verfasstes wirtschaftspolitisches Strategiepapier des FDP-Politikers Otto Graf Lambsdorff. Es markierte einen Wendepunkt in der sozialliberalen Koalition und führte letztlich zu deren Auflösung. Das Papier gilt als zentrale Stellungnahme zur wirtschaftlichen Neuausrichtung in der Bundesrepublik und hatte massive politische Konsequenzen für die Koalitionsregierung.

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Lambsdorff-Papier (Wendepapier)

Erwähnungen (2)

Alles gesagt?
🗣 Gerhart Baum referenziert bei ⏱ 01:45:16
„stattdessen hat der Lambsdorff sich durchgesetzt mit seinem Stadthalter Friedrichs... Lambsdorff, schreiben Sie mal auf, was Sie anders machen würden.“

Das wirtschaftspolitische Papier, das Schmidt Lambsdorff in Auftrag gab und das zum Bruch der sozialliberalen Koalition führte

Lanz & Precht
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:10:46
„Du erinnerst dich, ich habe das ja verglichen mit der Parallele, dass das Lambsdorff-Papier von 1982 genau die gleiche Funktion hatte. Da hatte Otto Graf Lambsdorff, ich hatte das vor zwei Wochen erzählt, ein Papier gemacht, das die Koalition zum Platzen gebracht hat. Und daran hat man sich erinnert und hat gedacht, ach das können wir doch mal wieder so machen.“

Precht zieht eine historische Parallele zwischen dem aktuellen FDP-Strategiepapier ('D-Day') und dem Lambsdorff-Papier von 1982, das damals ebenfalls gezielt zum Bruch der sozialliberalen Koalition unter Helmut Schmidt eingesetzt wurde. Er argumentiert, die FDP habe sich bewusst an diesem historischen Vorbild orientiert.

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Wirtschaftspolitisches Konzeptpapier von 1982, das das neoliberale Reformprogramm (Sozialstaatsabbau, Steuersenkungen, Arbeitsmarktflexibilisierung) nach britischem und amerikanischem Vorbild skizzierte und die sozialliberale Koalition zerbrach. Gilt als Blaupause nachfolgender neoliberaler Reformen.

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