Essay

Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?

Immanuel Kant

Immanuel Kants einflussreiche Schrift "Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?" bietet eine tiefgehende Analyse der intellektuellen Bewegung des 18. Jahrhunderts, die als Aufklärung bekannt ist. Kant definiert Aufklärung als den Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit, die er als Unfähigkeit bezeichnet, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?

Erwähnungen (3)

ZEIT Verbrechen
🗣 Anne Kunze zitiert daraus bei ⏱ 00:38:20
„Erstens, Wörter haben Bedeutung. Zweitens, man muss die Dinge beim Namen nennen. Und schließlich, sapere aude, habe den Mut, dich deines Verstandes zu bedienen.“

Anne Kunze liest die letzten Worte von Alla Gutnikova vor Gericht vor. Gutnikova zitiert Kants berühmten Wahlspruch der Aufklärung – 'sapere aude' – als Aufruf zum eigenständigen Denken gegen staatliche Unterdrückung. Das Zitat stammt aus Kants Essay von 1784 und wird hier bewusst als Akt des Widerstands eingesetzt.

ZEIT Bühne
🗣 Thea Dorn zitiert daraus bei ⏱ 00:37:55
„Der Anspruch der Aufklärung, ich komme auf meine Mündigkeit zurück, ist, habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen. Das ist das Gegenteil einer Parole zu sagen, follow the science.“

Thea Dorn paraphrasiert Kants berühmten Wahlspruch der Aufklärung – 'Sapere aude' – um ihr Unbehagen an der Corona-Debattenkultur zu begründen. Sie kontrastiert den aufklärerischen Anspruch auf eigenständiges Denken mit der Parole 'Follow the Science', die sie als zutiefst unwissenschaftlich und entmündigend kritisiert.

Alles gesagt?
🗣 Marietta Auer zitiert daraus bei ⏱ 03:18:38
„Aufklärung ist der Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit. Also der Kernbegriff der Aufklärung ist Freiheit und Liberalismus ist ein Ismus, also eine Lehre, deren Kernbegriff die Freiheit ist.“

Marietta Auer zitiert Kants berühmte Definition der Aufklärung, um den Zusammenhang zwischen Liberalismus, Freiheit und Wissenschaft herzustellen. Sie argumentiert, dass das liberale Weltbild auf rationalem Wissen basiert und dass die zunehmende Wissenschaftsskepsis dieses Fundament bedroht.

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