Repräsentation

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Medien (13)

Akzeptanzstudie der ARD

Akzeptanzstudie der ARD

Die ARD-Akzeptanzstudie 2025 zeigt, dass die Digitalstrategie der Rundfunkanstalt erfolgreich ist: Während die Tagesreichweite des ARD-Verbunds auf 78 Prozent gestiegen ist, nutzen 76 Prozent der 14- bis 24-Jährigen wöchentlich digitale ARD-Angebote – ein Zuwachs von 20 Prozentpunkten seit 2023. Insgesamt erreichen ARD-Digitalangebote 55 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung wöchentlich. Besonders bemerkenswert: Junge Menschen schätzen die ARD zunehmend – 58 Prozent der 14- bis 24-Jährigen halten sie für persönlich wichtig, ein Anstieg von 13 Prozentpunkten. Drei Viertel aller Befragten (73 Prozent) bewerten die ARD als wichtig für die Allgemeinheit, und 78 Prozent schätzen ihre regionale Berichterstattung.

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Alleen Frauen Blumen

Alleen Frauen Blumen

Eugen Gomringer

Eugen Gomringers Gedicht 'avenidas' mit der berühmten Zeile "Alleen Blumen Frauen" stand als Wandgemälde an der Berliner Alice-Salomon-Hochschule und löste heftige Proteste aus. Das Werk wurde schließlich entfernt, weil es wegen seiner romantisierenden Darstellung weiblicher Schönheit als sexistisch kritisiert wurde. Der Fall steht symbolisch für eine grundsätzliche zeitgenössische Debatte: Kann männliches Schwärmen für weibliche Ästhetik noch als harmlose Poesie gelten, oder ist es grundsätzlich eine problematische Objektivierung?

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Artikel von Janice Goyle im Volkskrant

Artikel von Janice Goyle im Volkskrant

Janice Goyle

Die schwarze niederländische Journalistin Janice Deul (im Podcast als 'Goyle' transkribiert) veröffentlichte 2021 im Volkskrant einen vielbeachteten Artikel zur Übersetzungskontroverse um Amanda Gormans Gedicht 'The Hill We Climb'. Der niederländische Verlag Meulenhoff hatte die weiße Schriftstellerin Marieke Lucas Rijneveld als Übersetzerin ausgewählt — Deul kritisierte nicht die Person, sondern die verpasste Chance: Eine schwarze, aktivistische Frau mit ähnlichen kulturellen Wurzeln wie Gorman wäre die angemessenere Wahl gewesen. Der Artikel löste eine breite öffentliche Debatte über Repräsentation im Literaturbetrieb aus und führte letztlich dazu, dass Rijneveld die Aufgabe zurückgab.

Zum Artikel bei Volkskrant.nl
Artikel über Kolumne 'Das sind auch meine Kinderbücher'

Artikel über Kolumne 'Das sind auch meine Kinderbücher'

Hadija Haruna-Oelker

In diesem taz-Interview vom Januar 2013 positioniert sich die afrodeutsche Journalistin Hadija Haruna zur damaligen Kinderbuchdebatte um diskriminierende Begriffe in Klassikern wie Astrid Lindgrens Werken. Sie argumentiert, dass das N-Wort historisch rassistisch konnotiert war und schwarze Kinder verletzt, wenn sie sich in ihren Lieblingsbüchern abwertend dargestellt finden. Haruna wehrt sich gegen Zensurvorwürfe und betont die pädagogische Verantwortung. Sie kritisiert die heftigen Abwehrreaktionen von Kulturkritikern, die ihre eigenen rassistischen Denkmuster bedroht sehen. Das Interview führte Daniel Bax (im Podcast als 'Daniel Wachs' erinnert).

Zum Artikel bei taz
Buch von Anna Meier über Armut

Buch von Anna Meier über Armut

Anna Meier

Das Buch befasst sich mit Armutserfahrungen und deren Sichtbarmachung im Journalismus. Die Autorin analysiert, wie schwer es für Menschen mit Armutshintergrund ist, ihre Perspektiven in Redaktionen einzubringen und Gehör zu finden.

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Buch über kulturelle Aneignung/Identitätspolitik (Titel unbekannt)

Buch über kulturelle Aneignung/Identitätspolitik (Titel unbekannt)

Daub · 2021

Keine Frage – in Kunst und Kultur und der Entwicklung der Menschheit überhaupt hat es immer Übernahmen und Aneignungen von Techniken, Fertigkeiten, Motiven usw. gegeben. Man lernt ja voneinander. Doch darum geht es hier nicht. Kultureller Austausch ist etwas anderes als kulturelle Aneignung. Lars Distelhorst schreibt aus der selbstreflektierten Perspektive eines Weißen über einen aktuell so populären wie unzureichend theoretisierten Begriff, der ein bemerkenswertes Affektpotenzial hat: Ob es um ...

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DSDM – Deutsches Museum für Schwarze Menschen in der Popkultur

DSDM – Deutsches Museum für Schwarze Menschen in der Popkultur

Joanna Tischkau und Anta Helena Recke

Das DSDM ist ein Ausstellungsprojekt der Kuratoren Joanna Tischkau und Anta Helena Recke, das sich der Geschichte schwarzer Menschen in der deutschen Popkultur widmet. Die Ausstellung war an mehreren Orten wie dem Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt und Berlin zu sehen. Sie bietet einen wichtigen Raum für kulturelle Repräsentation und Sichtbarkeit in der Unterhaltungsindustrie.

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Essay von Ijoma Mangold über Übersetzungsdebatte

Essay von Ijoma Mangold über Übersetzungsdebatte

Ijoma Mangold · 2007

Ijoma Mangolds Essay in der Zeit diskutiert die Übersetzungsdebatte und stellt die Frage, ob weiße Autorinnen über schwarze Bürgerrechtler schreiben dürfen. Der Text behandelt aktuelle Debatten um kulturelle Repräsentation und Zuständigkeit in der Literatur und illustriert die Spannung zwischen künstlerischer Freiheit und dem Schutz marginalisierter Perspektiven.

Zum Artikel bei Philomag.de
Essay über Ijoma Mangold

Essay über Ijoma Mangold

Ijoma Mangold

Der Essay von Ijoma Mangold untersucht grundlegende Fragen von literarischer Autorität und Repräsentation: Darf eine weiße Autorin über schwarze Bürgerrechtler schreiben? Mangold argumentiert für eine nuancierte Perspektive jenseits von Schreibverboten. Der Text trägt zur aktuellen Diskussion über Identität, Authorship und kulturelle Grenzen bei.

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Fairy Tales Retold: Aschenputtel

Fairy Tales Retold: Aschenputtel

· 2013

The all new essays in this book discuss black cultural retellings of traditional, European fairy tales. The representation of black protagonists in such tales helps to shape children's ideas about themselves and the world beyond--which can ignite a will to read books representing diverse characters. The need for a multicultural text set which includes the multiplicity of cultures within the black diaspora is discussed.

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Holding Cock

Holding Cock

Wolfgang Tillmans

Wolfgang Tillmans' Fotografie "Alex & Lutz holding each other" aus dem Jahr 1992 dokumentiert eine bewusst inszenierte Bildidee, in der der Fotograf traditionelle Geschlechterdarstellungen hinterfragt und neu verhandelt. Das Porträt zeigt zwei Männer in intimer körperlicher Nähe und stellt damit etablierte Konventionen visueller Repräsentation in Frage. Die Arbeit ist exemplarisch für Tillmans' fotografisches Werk, das persönliche Beziehungen und gesellschaftliche Identitäten erforscht.

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T Kunst

La Trahison des images (Dies ist keine Pfeife)

René Magritte

Surrealistisches Gemälde von 1929, das eine Pfeife mit französischem Text "Ceci n'est pas une pipe" zeigt. Das philosophische Meisterwerk hinterfragt die Beziehung zwischen künstlerischer Darstellung und Realität: Das Bild ist tatsächlich keine Pfeife, sondern nur ihre Abbildung. Magrittes Konzept der Repräsentation wurde später von zeitgenössischen Künstlern wie Emma Sulkowicz neu interpretiert.

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Liste der 500 wichtigsten deutschen Intellektuellen

Liste der 500 wichtigsten deutschen Intellektuellen

Der Artikel behandelt eine Liste der 500 wichtigsten deutschen Intellektuellen, die das Magazin Cicero veröffentlicht hat. Eine Analyse dieser Liste zeigt eine deutliche Unterrepräsentation ostdeutscher Intellektueller: Der erste Ostdeutsche (Wolf Biermann) rangiert erst auf Platz 54 bis 57, unter den Top 100 sind nur etwa drei Ostdeutsche vertreten. Dies verdeutlicht die geringe Präsenz ostdeutscher Stimmen in der deutschen Öffentlichkeit.

Zum Artikel bei Cicero.de