Erster Weltkrieg
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Medien (21)
Arte-Projekt über Familien im Ersten Weltkrieg
Das Arte-Dokumentationsprojekt rekonstruiert die persönlichen Erfahrungen von Familien aus verschiedenen Nationen während des Ersten Weltkriegs. Durch die Nachstellung von Tagebucheinträgen und Briefen zeigt es die Perspektiven deutscher, französischer und anderer europäischer Familien auf den Krieg. Das Projekt bietet einen eindrucksvollen Kontrast zwischen der oft verklärten Kriegsbegeisterung und der gelebten Realität von Zivilisten und Soldaten unterschiedlicher Länder. Damit verdeutlicht es die menschlichen Kosten des Krieges jenseits nationaler Propaganda.
Blaue Pferde
Franz Marc
Franz Marc war ein expressionistischer Maler, bekannt für seine farbenfrohen abstrakten Kompositionen mit Pferden. Er verkörpert die Kriegsbegeisterung intellektueller Kreise vor 1914, die den Krieg als "reinigendes Gewitter" herbeisehnten – eine hoffnungsvolle Erwartung, die sich tragisch erfüllte, als Marc 1916 im Ersten Weltkrieg fiel. Die Anspielung zeigt eine warnungde historische Parallele zu heutigen Stimmen, die tiefe Krisen als notwendigen Umbruch betrachten.
Der Große Krieg. Die Welt 1914–1918
Herfried Münkler · 2013
Er fegte die alte Welt hinweg und haftet seit vier Generationen im kollektiven Gedächtnis: der Große Krieg. Als er ausbrach, am 1. August 1914, bejubelten noch viele, dass nun die Waffen sprachen. Doch vier Jahre später, im November 1918, war jede Illusion verflogen. Der Erste Weltkrieg, der in Europa, im Nahen Osten, in Afrika, Ostasien und auf den Weltmeeren von mehr als drei Dutzend Staaten geführt wurde, forderte mehr als zehn Millionen Tote, zerstörte die Weltordnung und weckte Revanchegelü...
Der Totentanz
Albin Egger-Lienz
Albin Egger-Lienz' Totentanz ist ein berühmtes Kunstmotiv, das sich auf die Erfahrungen des Ersten Weltkriegs bezieht und in mehreren Variationen existiert. Das Werk veranschaulicht die düsteren Folgen des Krieges auf emotionale und künstlerische Weise. Für Lanz war dieses Motiv prägend für die Entdeckung seiner Kunstleidenschaft bereits im Kindesalter.
Die Bagage
Monika Helfer · 2020
„Von uns wird man noch lange reden.“ Monika Helfers neuer Roman „Die Bagage“ – eine berührende Geschichte von Herkunft und Familie Josef und Maria Moosbrugger leben mit ihren Kindern am Rand eines Bergdorfes. Sie sind die Abseitigen, die Armen, die Bagage. Es ist die Zeit des ersten Weltkriegs und Josef wird zur Armee eingezogen. Die Zeit, in der Maria und die Kinder allein zurückbleiben und abhängig werden vom Schutz des Bürgermeisters.
Die Büchse der Pandora
Jörn Leonard · 2014
Der Erste Weltkrieg sprengte alles, was sich die Welt vor 1914 hatte vorstellen können. Er wirkte wie die Büchse der Pandora – jenes mythische Schreckensgefäß, aus dem alle Übel der Welt entwichen, als man gegen den Rat der Götter seinen Deckel hob. Jörn Leonhard erzählt die Geschichte des Krieges so vielschichtig wie nie zuvor. Er führt den Leser auf vergessene Schlachtfelder und versetzt ihn abwechselnd in die Hauptstädte aller beteiligten Staaten.
Die Rumplhanni
Lena Christ · 2012
Die Rumpelhanni ist ein Roman von Lena Christ über eine unehelich geborene Stallmagd, die während des Ersten Weltkriegs um ihren sozialen Aufstieg kämpft. Das Werk wird als unvergesslich gepriesen, da die Protagonistin Lena Christs eigenes Alter Ego verkörpert – jene Frau, die sie gerne gewesen wäre.
Die Schlafwandler
Christopher Clark · 2013
Das Standardwerk zum Ersten Weltkrieg Lange Zeit galt es als ausgemacht, dass das deutsche Kaiserreich wegen seiner Großmachtträume die Hauptverantwortung am Ausbruch des Ersten Weltkriegs trug. In seinem bahnbrechenden Werk kommt der renommierte Historiker und Bestsellerautor (Preußen) zu einer anderen Einschätzung. Christopher Clark beschreibt minutiös die Interessen und Motivationen der wichtigsten politischen Akteure in den europäischen Metropolen.
Die Schlafwandler: Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog
Christopher Clark · 2013
Das Standardwerk zum Ersten Weltkrieg Lange Zeit galt es als ausgemacht, dass das deutsche Kaiserreich wegen seiner Großmachtträume die Hauptverantwortung am Ausbruch des Ersten Weltkriegs trug. In seinem bahnbrechenden Werk kommt der renommierte Historiker und Bestsellerautor (Preußen) zu einer anderen Einschätzung. Christopher Clark beschreibt minutiös die Interessen und Motivationen der wichtigsten politischen Akteure in den europäischen Metropolen.
Familien im Ersten Weltkrieg
Dokumentarisches Projekt, das Familien verschiedener Nationen in der Zeit um 1914 rekonstruiert und zeigt, wie sie ihre Söhne in den Krieg schickten. Das Format verdeutlicht, dass die damalige Kriegsbegeisterung kein spezifisch deutsches Phänomen war, sondern eine gesellschaftsübergreifende Erscheinung in mehreren europäischen Ländern.
Fourteen Points (Wilsons 14 Punkte)
Woodrow Wilson · 1921
Vol. 32 covers 1955 and 1956.
Griff nach der Weltmacht
Fritz Fischer · 1961
This professor's great work is possibly the most important book of any sort, probably the most important historical book, certainly the most controversial book to come out of Germany since the war. It had already forced the revision of widely held views in Germany's responsibility for beginning and continuing World War 1, and of supposed divergence of aim between business and the military on one side and labor and intellectuals on the other.
Grüße von der Front
Klaas Mayer · 2014
For the past 100 years some of the greatest historians and political scientists of the twentieth century have picked apart, analyzed and reinterpreted this sequence of events taking place within a single month in July/early August 1914. The four years of fighting during World War I destroyed the international system put into place at the Congress of Vienna in 1814/15 and led to the dissolution of some of the great old empires of Europe (Austrian-Hungarian, Ottomon, Russian).
Im Westen nichts Neues
Erich Maria Remarque · 1984
The full German text of Remarque's 1929 novel is accompanied by German-English vocabulary. Notes and a detailed introduction in English put the work in its social and historical context.
Kommissar Gennat ermittelt
Regina Stürickow · 2021
1916 leidet Berlin unter den Folgen des Ersten Weltkrieges. Viele Männer sind an der Front, die Frauen kämpfen zu Hause ums Überleben. In Zeiten der Not haben Verbrechen besonders Konjunktur. Eine Frau ist ermordet worden. Ihre Leiche wurde in einem Reisekorb von Berlin nach Stettin geschickt. Der junge Reporter Max Kaminski, kriegsuntauglich, ermittelt zusammen mit Kommissar Ernst Gennat in Berlin-Mitte.
Kommissar Gennert ermittelt
Regina Styrico · 2024
1916 leidet Berlin unter den Folgen des Ersten Weltkrieges. Viele Männer sind an der Front, die Frauen kämpfen zu Hause ums Überleben. In Zeiten der Not haben Verbrechen besonders Konjunktur. Eine Frau ist ermordet worden. Ihre Leiche wurde in einem Reisekorb von Berlin nach Stettin geschickt. Der junge Reporter Max Kaminski, kriegsuntauglich, ermittelt zusammen mit Kommissar Ernst Gennat in Berlin-Mitte.
Magisterarbeit über den Frieden von Brest-Litowsk
Marie-Agnes Strack-Zimmermann
Die Magisterarbeit untersucht den Frieden von Brest-Litowsk als zentralen Friedensabschluss des Ersten Weltkriegs. Im Fokus steht die politisch unterschiedliche Bewertung dieses Friedensvertrags durch zeitgenössische Zeitungen verschiedener politischer Richtungen. Die Studie zeigt auf, wie das gleiche historische Ereignis von verschiedenen Medienakteuren je nach politischer Ausrichtung unterschiedlich wahrgenommen und dargestellt wurde.
Podcast-Gespräch mit Christopher Clark
Podcast-Diskussion mit dem Historiker Christopher Clark über die Fixierung historischer Vergleiche auf die NS-Zeit. Clark argumentiert, dass das 19. Jahrhundert und der Erste Weltkrieg fruchtbarere historische Parallelen bieten, etwa zum russischen Imperialismus. Ein Gespräch über Erinnerungskultur und alternative historische Perspektiven.
Reise ans Ende der Nacht
Louis-Ferdinand Céline · 2012
Der erbarmungsloseste Roman des 20. Jahrhunderts Mit «Reise ans Ende der Nacht» begann ein neues Kapitel in der Geschichte des Romans: ein wilder Aufschrei gegen die Verkommenheit einer Welt, die alle ihre Rechnungen auf Kosten der Armen begleicht, einer Welt, in der Hass und Niedertracht regieren. Kein anderer Roman räumt so radikal mit dem schönen Schein des Bürgertums auf; vor Céline hat kein Autor eine so unversöhnlich wütende Sprache gefunden.
SWR-Podcast zu Im Westen nichts Neues
Ein informativer SWR-Podcast, in dem Historiker und Historikerinnen das Kriegsepos „Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque analysieren und diskutieren. Die Expertengespräche beleuchten historische Hintergründe und literarische Bedeutung des Werkes für das Verständnis des Ersten Weltkriegs.
Stars and Stripes
Der Artikel würdigt Harold Ross, den Mitgründer und Chefredakteur des New Yorker Magazins. Ross war bekannt für seinen fordernden und zum Teil launischen Führungsstil, der seine Mitarbeiter zwischen Frustration und brillianter Leistung antrieb. Bevor er das New Yorker gründete, arbeitete Ross als Redakteur der Armeezeitung Stars and Stripes während des Ersten Weltkriegs – eine Erfahrung, die seinen Anspruch an redaktionelle Qualität und Professionalität prägte.