Artikel aus Unter Pfarrerstöchtern

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Wolken über Südafrikas Regenbogen-Nation

Wolken über Südafrikas Regenbogen-Nation

Man nennt sie «frei Geborene», die Generation, die nach dem Ende der Apartheid zur Welt kam. Aber viele Verheissungen von 1994 sind bis heute nicht eingelöst. Die Jugend sucht ihre Identität nicht mehr im Bild der Regenbogennation, sondern orientiert sich zunehmend an alten Denkmustern.

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Worauf freuen Sie sich nach dem Tod?

Worauf freuen Sie sich nach dem Tod?

Martin Walser

Martin Walser reflektiert in diesem Feuilleton-Artikel der ZEIT über die existenziellen Themen Altern, Sterben und Tod. Der damals 95-jährige Schriftsteller nähert sich diesen Themen poetisch und dabei unflinch an, indem er von Einsamkeit, körperlichem Verfall und der Unmöglichkeit spricht, ehrlich über das Altsein zu sprechen. Der Text verbindet literarische Eleganz mit schonungsloser Selbstreflektion und gilt als eines seiner eindrucksvollsten späten Werke über die menschliche Endlichkeit.

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Wunder (Titelgeschichte Die Zeit)

Wunder (Titelgeschichte Die Zeit)

Tilman Prüfer

Die Reportage erzählt von einem Zahnarzt, bei dem ein lebensbedrohliches Sarkom diagnostiziert wird. Nach gemeinsamer Meditation mit einem Freund findet sich bei der Operation kein Krebs mehr. Der Text erkundet diesen Fall als modernes Wunder und stellt Fragen darüber, wie wir Heilung verstehen und wahrnehmen.

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Wundergeschichte über Cecilia Jiménez

Wundergeschichte über Cecilia Jiménez

Amrei Kohn

Cecilia Giménez, eine spanische Restauratorin, versuchte 1950 ein beschädigtes Fresko in einer Kirche eigenmächtig zu restaurieren. Ihr gut gemeinter Versuch führte zu einem missglückten Ergebnis, das die Rentnerin unfreiwillig zur Internetberühmtheit machte und zum Gespött der Medien wurde. Mit 94 Jahren ist Giménez nun verstorben und hinterlässt ein kunsthistorisches Unikat, das Millionen Menschen weltweit fasziniert hat.

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Wunderheilungen von Lourdes

Wunderheilungen von Lourdes

Die katholische Kirche hat eine 70. Heilung im französischen Wallfahrtsort Lourdes anerkannt. Die heute 79-jährige Franziskanerin Bernadette Moriau war seit 1987 gelähmt und wurde 2008 nach einer Lourdes-Pilgerfahrt unerwartet geheilt. Ärzte können diesen Heilungsprozess medizinisch nicht erklären und das Anerkennungsschreiben von Bischof Jacques Benoit-Gonnin von Beauvais stuft ihn daher als „Wunder" ein. Die Anerkennung erfolgte passend zum 160. Jahrestag der Erscheinungen von Lourdes. Besonders hervorzuheben ist, dass Moriau zu dieser Zeit nicht einmal um ein Wunder gebetet hatte.

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ZEIT-Artikel von Bastian Berbner (über die Gründung Israels)

ZEIT-Artikel von Bastian Berbner (über die Gründung Israels)

Bastian Berbner

Bastian Berbner, Journalist und Autor von "180 Grad – Geschichten gegen den Hass", untersucht in diesem Artikel ein Rezept gegen die gesellschaftliche Spaltung: menschliche Begegnung und gegenseitiges Kennenlernen. Er argumentiert, dass persönliche Kontakte Vorurteile abbauen und es schwerer macht, andere zu hassen. Der Text belegt diese These mit historischen Beispielen, etwa wie die sofortige Anerkennung Israels durch US-Präsident Truman die internationale Wahrnehmung prägte.

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Zeitungsartikel über Tempelverbot für menstruierende Frauen in Indien

Zeitungsartikel über Tempelverbot für menstruierende Frauen in Indien

Ein bedeutender Hindu-Tempel in Indien darf Frauen nicht mehr den Zutritt verwehren. Das entschied der Oberste Gerichtshof des südasiatischen Landes am 28.09.2018 in Neu Delhi. Frauen im "Menstruationsalter" von etwa zehn bis 50 Jahren dürfen seit Jahrhunderten den Sabarimala-Tempel, ein Pilgerziel auf einem Berg in einem Tigerreservat im südindischen Bundesstaat Kerala, nicht betreten. Die Keuschheit der Tempel-Gottheit Ayappa soll damit geschützt werden. Zudem gelten menstruierende Frauen im Hinduismus als unrein und werden während ihrer Periode aus vielen Tempeln ausgeschlossen.

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Über das Lachen

Über das Lachen

Harald Martenstein

In dieser Kolumne für das ZEITmagazin untersucht Martenstein rassistische Aspekte von Weihnachtstraditionen. Am Beispiel der Heiligen Drei Könige zeigt er auf, welche problematischen Bilder sich in etablierten Bräuchen festgesetzt haben. Der Text verbindet dabei Kritik mit Humor und regt zu einer Neubewertung von weihnachtlichen Darstellungen an.

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