Ausgabe Zwei
Markus Lanz, Richard David Precht
Precht gewährt Einblick in seine Arbeitsweise: Corona war für ihn eine willkommene Rückzugszeit, das Schreiben eine Art klösterliche Selbstversenkung — Mitarbeiter oder Ghostwriter käme für ihn nie in Frage, weil ihm das Schreiben selbst zu viel Freude macht. Daneben diskutieren die beiden die grassierende Emotionalisierung des öffentlichen Lebens und Lanz' provokante These, dass Diversität kein Wert an sich sei.
„Dieses zurückgezogen sein und sich mit seinem eigenen Kopf zu amüsieren, ist ja eine der Tätigkeiten, die ich am liebsten mache.“
Erwähnte Medien (17)
Winnetou-Filme
Harald Reinl / Karl May
Klassische Abenteuerverfilmung von Karl Mays Winnetou-Romanen aus der Heimatfilm-Ära. Die Filme leben von ihrer visuellen Qualität und Landschaftsaufnahmen, während die Filmmusik als deutlich stärker wahrgenommen wird. Western-Abenteuer der 1960er Jahre mit exotischem Appeal.
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:05:27 „In meiner Kindheit waren die Indianer so in den Winnetou-Filmen, das waren alles Jugos. Eigentlich dürfte man diese Filme ja heute nicht mehr zeigen, weil das eben keine Indianer waren, die Indianer gespielt haben.“
Precht nutzt die Winnetou-Filme als Beispiel für die Absurdität der Amazon-Inklusionsregeln. Die Indigenen in den Karl-May-Verfilmungen wurden von jugoslawischen Schauspielern gespielt – nach heutigen Maßstäben wäre das nicht mehr zulässig.
Rain Man
Barry Levinson · 1988
Charlie Babbitt ist ein oberflächlicher, karrierefixierter Egoist. Als sein Vater, zu dem er jahrelang keinen Kontakt hatte, eines Tages stirbt, erfährt er, dass er einen älteren Bruder namens Ray hat, der drei Millionen Dollar erben soll, während Charlie lediglich des Vaters Rosen sowie einen 49er Buick abbekommt. Aber Charlie wittert eine Chance. Denn Ray lebt in einem Heim für psychisch Kranke und leidet an Autismus. Er steht unter der Obhut von Dr.
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:07:36 „Dann bedeutet das ja eigentlich, dass so große schauspielerische Leistungen wie die von Dustin Hoffman, Rain Man, hat dann Autisten gespielt, ohne Autist zu sein. Tootsie, also ein Film, der quasi im Transgender-Genre angesiedelt ist. Das sind ja Filme, die dürfte man dann heute gar nicht mehr zeigen.“
Precht kritisiert die Inklusionsregeln der Amazon Studios, wonach nur noch Angehörige einer Gruppe diese Gruppe im Film darstellen sollen. Er nennt Rain Man als Beispiel einer großartigen schauspielerischen Leistung, die nach diesen Regeln nicht mehr möglich wäre, da Dustin Hoffman kein Autist ist.
Tootsie
Sydney Pollack · 1982
Michael Dorsey ist ein guter aber unbekannter Schauspieler in New York. Unter dem Namen „Dorothy Michaels“ bekommt er schließlich eine Rolle in einer großen Fernsehserie und wird als Frau berühmt. Als „Tootsie“ ist er bei seinen Kollegen anerkannt und beliebt. Aber nun fangen seine Schwierigkeiten erst richtig an: Er – „Dorothy“ – verliebt sich in seine Partnerin Julie! Julies Vater und auch der Hauptdarsteller der Serie verlieben sich wiederum in ihn – „Tootsie“.
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:07:36 „Dann bedeutet das ja eigentlich, dass so große schauspielerische Leistungen wie die von Dustin Hoffman, Rain Man, hat dann Autisten gespielt, ohne Autist zu sein. Tootsie, also ein Film, der quasi im Transgender-Genre angesiedelt ist. Das sind ja Filme, die dürfte man dann heute gar nicht mehr zeigen.“
Neben Rain Man nennt Precht auch Tootsie als Beispiel für einen Film, der nach den neuen Amazon-Inklusionsregeln problematisch wäre. Dustin Hoffman spielt darin eine Frauenrolle, was laut den neuen Richtlinien nicht mehr erlaubt wäre.
Peter Pan
· 1953
Peter Pan, ursprünglich unter dem Titel Peter Pans heitere Abenteuer veröffentlicht, ist der 14. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt Disney Studios und erschien im Jahr 1953. Er bezieht sich auf die Geschichten des Peter Pan von James M. Barrie. 2002 erschien die Fortsetzung Peter Pan: Neue Abenteuer in Nimmerland. 2023 wurde unter dem Titel Peter Pan & Wendy eine Realverfilmung von Peter Pan veröffentlicht.
🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:10:18 „Disney Plus hat doch vor einiger Zeit auch klassische Kinderfilme sozusagen gekennzeichnet, mit einer Warnung versehen und auch aus dem Kinderprogramm verschwinden lassen. Peter Pan zum Beispiel. Und da geht es um den Indianertanz, weil wir gerade über Indianer gesprochen haben.“
Lanz erwähnt, dass Disney Plus den Kinderfilm Peter Pan mit einer Warnung versehen und aus dem Kinderprogramm entfernt hat, weil darin ein stereotyper Indianertanz vorkommt. Dies dient als Beispiel für die Debatte um Kontextualisierung historischer Inhalte.
Pippi Langstrumpf
Astrid Lindgren
Als Pippi Langstrumpf in die Villa Kunterbunt einzieht, staunen Tommy und Annika nicht schlecht. Denn Pippi hat nicht nur einen Koffer voller Goldstücke, ein Pferd und einen Affen – sie ist auch das stärkste Mädchen der Welt. Astrid Lindgrens Klassiker über Freiheit, Fantasie und Freundschaft.
🗣 Lanz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:10:33 „Astrid Lindgren beispielsweise. Der Negerkönig.“
Lanz nennt die kontroverse Figur des 'Negerkönigs' in Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf als Beispiel für die Kontextualisierungsdebatte.
Deutsche Heldensagen
Arthur Kampf (Illustrator)
Sammlung deutscher Heldensagen, die Geschichten aus der germanischen Mythologie und dem Mittelalter nacherzählt – darunter die Nibelungensage, Dietrich von Bern und Gudrun.
🗣 Precht referenziert bei ⏱ 00:10:58 „Ich hatte zum Beispiel eine von mir sehr geliebte Ausgabe deutscher Heldensagen. Da waren so die Geschichten von Siegfried und das Nibelungenlied und so weiter drin. Das war illustriert von Hitlers Lieblingszeichner Arthur Kampf.“
Precht erzählt von einem Buch deutscher Heldensagen aus seiner Kindheit, illustriert von Arthur Kampf, als Beispiel für kulturell belastete Werke.
Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer
Michael Ende · 1960
Jim Knopf ist ein kleiner schwarzer Junge, der auf der winzigen Insel Lummerland lebt. Als Jim größer wird, reicht der Platz einfach nicht mehr. Also muss jemand gehen, beschließt König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte. Aber soll das ausgerechnet Emma sein, die Lokomotive von Jims bestem Freund Lukas? Das kann Jim nicht zulassen.
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:11:05 „Oder Tim Knopf von Lukas, der Lokomotivführer. Richtig. Oder die Zeichnungen der Schwarzen bei Tim und Struppi. Man weiß gar nicht, wo man anfangen und wo man aufhören soll. Das ist natürlich alles ein Teil Kulturgeschichte.“
Im Kontext der Debatte um rassistische Darstellungen in Kinderbüchern nennt Precht Jim Knopf als weiteres Beispiel für ein Werk, das nach heutigen Maßstäben problematische Darstellungen enthält, aber zugleich Kulturgeschichte ist. Precht sagt versehentlich 'Tim Knopf'.
Tim und Struppi
Hergé · 1929
Hergés Comicserie über den belgischen Reporter Tim und seinen Hund Struppi gehört zu den einflussreichsten europäischen Comics. Die ab 1929 erschienenen Abenteuer verbinden spannende Geschichten mit detaillierter Recherche und dem charakteristischen Ligne-claire-Zeichenstil.
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:11:11 „Oder die Zeichnungen der Schwarzen bei Tim und Struppi. Man weiß gar nicht, wo man anfangen und wo man aufhören soll. Das ist natürlich alles ein Teil Kulturgeschichte. Man kann auch sagen, problematische Kulturgeschichte, aber Kulturgeschichte.“
Precht erwähnt die Comics von Tim und Struppi wegen der rassistischen Darstellungen schwarzer Menschen in den Zeichnungen von Hergé. Es reiht sich ein in die Diskussion über problematische historische Kulturwerke.
Nibelungenlied
· 1994
Studie over ontstaan en opbouw van het bekende Duitse heldenepos uit de Middeleeuwen
🗣 Richard David Precht erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:11:29 „Ich hatte zum Beispiel eine von mir sehr geliebte Ausgabe deutscher Heldensagen. Da waren so die Geschichten von Siegfried und das Nibelungenlied und so weiter drin.“
Precht erwähnt das Nibelungenlied als eines der Werke in seiner Kindheitsausgabe deutscher Heldensagen, die von Arthur Kampf illustriert wurde. Es dient als Beispiel im Kontext der Diskussion über den Umgang mit kulturhistorisch belasteten Werken.
Winnetou
Karl May · 2023
* Winnetou, l'Homme de la prairie * Le Trésor des Montagnes rocheuses * La Trahison des Commanches * Dans la forteresse des trappeurs Le narrateur, nouvel arrivé au FarWest, traité de greenhorn (piedtendre, novice) par ses compagnons avec qui il réalise l'arpentage du futur tracé d'une ligne de chemin de fer pour l'Atlantic and Pacific Company, ne tarde pas à réaliser, sans en avoir l'air, de tels exploits qu'on le surnomme rapidement Old Shatterhand (La main qui frappe).
🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:19:52 „Und mein Bild von indigenen Nordamerikanern ist geprägt von Karl May. Also Winnetou war der Gute, das war der edle Häuptling.“
Lanz spricht über seine Kindheitsprägung durch Karl Mays Bücher, die sein Bild von indigenen Nordamerikanern geformt haben. Er unterscheidet dies von den Winnetou-Filmen, die Precht zuvor erwähnt hatte, und bezieht sich auf die literarische Vorlage.
Über Sinn und Bedeutung
Gottlob Frege · 2019
Über Sinn und Bedeutung ist ein 1892 erschienener Aufsatz von Gottlob Frege. Frege erläutert darin die Grundbegriffe seiner Sprachphilosophie. Die Abhandlung zählt zu den zentralen Texten der Sprachphilosophie und der linguistischen Semantik.
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:29:22 „Begrifflichkeiten von Frege aus dem 19. Jahrhundert, wo geklärt wird, was Bedeutung und Sinn voneinander unterscheidet. Wichtige Grundlagenwissen für die analytische Philosophie.“
Precht erklärt den Unterschied zwischen extensionaler und intensionaler Bedeutung eines Begriffs am Beispiel des Rassismus-Vorwurfs. Er verweist auf Freges grundlegende Unterscheidung von Sinn und Bedeutung als philosophisches Fundament für seine Argumentation, dass ein Begriff seine Bedeutung verliert, wenn er auf alles angewendet wird.
Rede zur Call-out Culture (Obama Foundation Summit)
Barack Obama
Barack Obama warnt auf dem Obama Foundation Summit 2019 vor einer Kultur der reinen Verurteilung (Call-out Culture). Er kritisiert übertriebene politische Korrektheit als gefährlich, weil sie Menschen nur noch verurteilt, statt Dialog zu fördern. Seine Rede fand international große Beachtung.
🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:29:34 „Ich habe mich vor einiger Zeit mit Barack Obama diesbezüglich beschäftigt und der hat ja zwei Töchter, wie wir alle wissen und sagt, da kommt eine Generation nach, die ist sehr sprachsensibel. Und er sagt trotzdem, ich halte dieses überdimensional politisch Korrekte, das halte ich für gefährlich, weil es dazu führt, dass wir Menschen nur noch verurteilen.“
Lanz bezieht sich auf Barack Obamas vielbeachtete Äußerungen über übertriebene politische Korrektheit, in denen Obama vor einer reinen Verurteilungskultur warnte. Dies referenziert Obamas Aussagen beim Obama Foundation Summit 2019, die international große Beachtung fanden.
Kommentare zur Kanzlerkandidatur von Annalena Baerbock
Silke Mertins
Der Artikel diskutiert die geplante Urwahl der Grünen zur Bestimmung des nächsten Kanzlerkandidaten, die unabhängig vom Geschlecht entscheiden soll. Die taz-Autorin Silke Mertins wird als kritische Stimme erwähnt, die bereits frühzeitig Probleme mit Annalena Baerbocks Kandidatur identifizierte. Die Urwahl wird als Lehre der Grünen aus früheren Debatten um die Kandidaturfrage interpretiert.
🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:39:40 „Und wenn du heute die Kommentierungen von Silke Martins, aber auch anderen Frauen immer liest, als diese Kandidatur bekannt gegeben wurde, dann liest sich das an manchen Stellen, speziell Martins Texte, fast wie eine Vorwegnahme dessen, was dann später kam. Fast wie eine düstere Prophezeiung.“
Lanz erwähnt die TAZ-Autorin Silke Mertins und ihre kritischen Kommentare zur Kanzlerkandidatur von Annalena Baerbock. Er hebt hervor, dass es ausgerechnet Frauen waren, die sich besonders kritisch mit der Kandidatin auseinandersetzten, und dass Mertins' Texte die späteren Probleme der Kandidatur geradezu prophetisch vorwegnahmen.
Kommentar über die Millennials-Generation
Ulrich Schulte
Ulrich Schulte kommentiert in der taz die Schattenseiten der modernen Erziehung am Beispiel der Millennials-Generation. Seine These: Diese Altersgruppe wurde durch übermäßiges Lob und Unterstützung darin geprägt, das eigene Mittelmaß für Genialität zu halten. Der Artikel wirft damit Fragen über die Konsequenzen von Verhätschelung auf und dient als Grundlage für eine kritische Diskussion über generationenspezifische Erziehungsprobleme.
🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:40:12 „Ulrich Schulte hat etwas sehr interessantes gesagt, ganz allgemein, aber ging um diesen ganzen Themenkomplex. Er schreibt in irgendeinem Kommentar, das ist eines der Probleme dieser Generation um die 40 heute, der Millennials, wie er sie da nennt.“
Lanz zitiert einen TAZ-Kommentar von Ulrich Schulte über die Millennials-Generation. Schultes These: Diese Generation wurde so verhätschelt und beklatscht, dass sie irgendwann glaubt, ihr eigenes Mittelmaß sei Genialität. Lanz nutzt das als Aufhänger für eine Diskussion mit Precht über die Schattenseiten moderner Erziehung.
Palim Palim
Dieter Hallervorden · 1975
Nonstop Nonsens war eine humoristische Fernsehserie, bis 1980 wurden 20 Folgen produziert . Das Konzept der Serie bestand darin, eine mit im hohem Maße an Slapstick versehene Geschichte zu erzählen, die immer wieder durch einzelne Sketche unterbrochen wurde. Keine Albernheit wurde ausgelassen, kein Blödsinn war zu flach, um nicht doch noch das (Studio-) Publikum zum Lachen zu bringen.
🗣 Richard David Precht erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:43:45 „Auf sich nur Spaßeshalber Palim Palim, eine alte Folge von Dieter Hanau von angucken oder die Witze von Peter Frankenfeld und so weiter, geht alles überhaupt nicht mehr. Humor ist viel subtiler geworden.“
Precht argumentiert, dass der Humor in Film und Fernsehen enorme Fortschritte gemacht hat. Er nennt den berühmten Sketch von Dieter Hallervorden als Beispiel für Comedy, die heute nicht mehr funktioniert, um zu zeigen, wie viel subtiler und psychologisch geschulter die jüngere Generation durch moderne Serien und Filme geworden ist.
Thank You for Smoking
Jason Reitman · 2005
Der aalglatte und sympathische PR-Stratege Nick Naylor arbeitet für die Tabakindustrie und muss seinen Arbeitgebern einen liberalen Senator vom Hals schaffen, der jedes Päckchen mit einem Totenkopf verzieren möchte. Bei dieser sowieso schon schwierigen Aufgabe kommt auch noch der an Krebs erkrankte Marlboro-Mann in die Quere, der die Industrie an den Pranger stellt.
🗣 Markus Lanz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:48:53 „Ich erinnere mich an diesen großartigen Film, ich weiß nicht, ob du den kennst, »Thank you for smoking«. Wo dann so ein Tabaklobbyist irgendwann mal sich so ein Senator aus Vermont vornimmt, der total gegen das Rauchen ist und sagt, und jetzt lasst uns doch mal in dem Zusammenhang über Käse aus Vermont reden.“
Lanz erklärt das Konzept der False Balance und ihren Ursprung in der amerikanischen Tabakindustrie. Er nutzt den Film als anschauliches Beispiel dafür, wie Lobbyisten Argumente verdrehen und ablenken – der Tabaklobbyist im Film dreht die Debatte um und beschuldigt stattdessen den Käse aus Vermont, Herzinfarkte zu verursachen.
Artikel über Corona in der Zeit
Alexander Kekulé
Alexander Kekulé, Virologe und Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie an der Uni Halle, analysiert die Corona-Pandemie und plädiert für eine konsequent vorsichtige Haltung gegenüber dem Virus. Kekulé war eine der meistzitierten wissenschaftlichen Stimmen der Pandemie in Deutschland und betonte stets die Notwendigkeit evidenzbasierter Maßnahmen. In der öffentlichen Debatte geriet er zeitweise in die Kritik, zu konservativ oder alarmistisch zu sein – was Markus Lanz in seinem Podcast als ungerecht zurückweist. Kekulés Veröffentlichungen in der Zeit belegen seine konsistente, wissenschaftlich fundierte Haltung.
🗣 Markus Lanz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:51:58 „Alexander Kekulé hat unglaublich viel veröffentlicht, übrigens auch in der Zeit zu dem Thema. Alexander Kekulé war immer auf der vorsichtigen Seite. Immer. Immer teamvorsichtig.“
Im Kontext der False-Balance-Debatte verteidigt Lanz den Virologen Alexander Kekulé gegen den Vorwurf, ein Corona-Relativierer zu sein. Er verweist auf Kekulés zahlreiche Veröffentlichungen in der Zeit als Beleg dafür, dass Kekulé stets eine vorsichtige, wissenschaftlich fundierte Position vertreten habe.