Check In mit Philip Siefer - Vom Stöckchen aufs Hölzchen
Matze Hielscher & Gäste
Erwähnte Medien (10)
Die vier Jahreszeiten
Antonio Vivaldi
🗣 Philip Siefer erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:01:14 „Also du könntest dich auch statt Hotel Matze Hotel für Jahreszeiten nennen und das könnten dir wahrscheinlich nichts gegen tun. Das könnte auch ein guter Podcast Name sein. [...] Dann läuft immer Vivaldi.“
Philip Siefer macht einen Witz über einen alternativen Podcast-Namen 'Hotel für Jahreszeiten' und schlägt vor, dass dann immer Vivaldi laufen würde – eine Anspielung auf Vivaldis berühmtes Werk 'Die vier Jahreszeiten'. Es ist ein humorvoller, beiläufiger Verweis ohne inhaltliche Tiefe.
Abenteuerland
Pur
🗣 Matze Hielscher erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:09:09 „Und erst war ich in der Teppichabteilung bei Herrn Habel, haben wir sehr, sehr viel Abenteuerland von Pur gehört, habe ich wirklich immer noch so ein...“
Matze Hielscher erzählt von seiner Ausbildung als Einzelhandelskaufmann im Möbelparadies Elsterwerda. In der Teppichabteilung lief offenbar ständig der Pur-Hit 'Abenteuerland', der sich ihm so eingeprägt hat, dass er noch heute eine emotionale Reaktion darauf hat. Eine persönliche Erinnerung an seine bodenständige Vergangenheit.
Resonanz: Eine Soziologie der Weltbeziehung
Hartmut Rosa
🗣 Philip Siefer referenziert bei ⏱ 00:12:31 „Ich habe gestern mit einer Freundin drüber gesprochen, der Luise Tremel von Inyo, der Gründerin, die hat Hartmut Rosa irgendwie gelesen, die hat gesagt, Dinge, die man sich quasi verdienen muss, also die erarbeitet, sind, zu denen bekommt man eine Art von Verbindung, also die kann man quasi fühlen, die sind dann da und die sind dir was wert, während Dinge, die du dir einfach kaufst und das ist egal was, also einfach Sachen, du hast einfach vielleicht dann sehr, sehr viel Geld oder sehr, sehr viele Ressourcen und irgendwas und kriegst dann einfach, sagst du, ah ja, okay.“
Philip Siefer gibt eine These von Hartmut Rosa wieder, die ihm seine Freundin Luise Tremel erzählt hat: Dinge, die man sich erarbeitet, erzeugen eine tiefere Bindung als solche, die man sich einfach kauft. Matze Hielscher greift das später nochmals auf und benennt explizit das Konzept 'Resonanz' – die Verbundenheit zu Dingen und zu sich selbst. Das Buch wird als gedanklicher Rahmen für das Gespräch über Zufriedenheit und Bodenständigkeit genutzt.
A-Team
🗣 Matze Hielscher erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:35:51 „Magst du dieses, ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert? Ich weiß gar nicht aus welcher Serie das ist. A-Team. A-Team, ja. Ja, Hannibal sagt das.“
Matze Hielscher zitiert den ikonischen Spruch 'Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert' aus der Serie A-Team und fragt Philip Siefer, ob er dieses Gefühl kennt. Das dient als Überleitung zum Thema Planung und ADS – Philip erklärt, dass er zwar planen kann, aber Vorhersehbares ihn nicht antörnt.
unbekanntes Buch über ADS
Julia
🗣 Philip Siefer referenziert bei ⏱ 00:37:54 „Also ich glaube, das schreibt ja auch Julia in ihrem Buch, dieses, dass man sich so sein Leben anguckt und so merkt, ah, deswegen habe ich so viel gesoffen.“
Philip Siefer verweist auf ein Buch einer Autorin namens Julia, in dem beschrieben wird, wie eine ADS-Diagnose dazu führt, das eigene Leben rückblickend neu einzuordnen – etwa den früheren Alkoholkonsum als Kompensationsstrategie zu erkennen. Der genaue Titel des Buchs wird nicht genannt.
Reinventing Organizations
Frederic Laloux · 2014
🗣 Philip Siefer referenziert bei ⏱ 00:44:00 „Wir arbeiten bei Einhorn ja viel mit Spiral Dynamics. Das ist in dem Buch von dem Lalu ja auch, dieses Reinventing Organizations, sehr viel drin.“
Philip Siefer erklärt das Spiral-Dynamics-Modell mit seinen Farbstufen der Zusammenarbeit und verweist auf Frederic Laloux' Buch als Quelle. Bei Einhorn nutzen sie dieses Framework für Teamanalysen – Philip selbst ist 'gelb' (kreativ, frei), während der Organisation 'blau' (Struktur, Organisation) fehlt.
Spiral Dynamics
Don Edward Beck, Christopher Cowan
🗣 Philip Siefer referenziert bei ⏱ 00:44:20 „Wir arbeiten bei anderen ja viel mit Spiral Dynamics. Das ist in dem Buch von dem Lalu ja auch, dieses Reinventing Organizations, sehr viel drin. Du hast verschiedene Farben. Und zum Beispiel Rot ist irgendwie so autoritär und Blau ist Organisation und Grün ist Harmonie und Zusammenarbeit.“
Philip Siefer erklärt das Spiral-Dynamics-Modell, das bei Einhorn für die Teamanalyse genutzt wird. Er beschreibt die verschiedenen Farben und ihre Bedeutung für Zusammenarbeit und Organisationskultur und verknüpft es mit Reinventing Organizations von Laloux.
Panikherz
Benjamin von Stuckrad-Barre
🗣 Philip Siefer erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:47:49 „Da fällt mir ein, die Gelbe, Stuckrad-Bacher Panikherz. Ja, die Gelbe. Das wollte ich immer wissen, was das ist.“
Mitten im Gespräch über Spiral-Dynamics-Farben assoziiert Philip Siefer spontan zu Stuckrad-Barres Buch 'Panikherz' – genauer zur berühmten Szene mit der 'gelben Tablette', die Udo Lindenbergs 'Panik-Doktor' verschrieben hat. Die sprunghafte Assoziation illustriert ironischerweise genau das ADS-Thema des Gesprächs.
Wild Wild Country
🗣 Philip Siefer referenziert bei ⏱ 00:52:01 „Bei Osho war das ja auch crazy, also was da irgendwie nachher alles für komische Sachen rausgekommen sind, total unangenehm, dieser Wahnsinns hier Wild Wild Country und man denkt so krass, der weiß ja voll was, also auch die Bücher, die er geschrieben hat und sowas und teilweise die Konzepte, das war total super und gleichzeitig hatte der einen totalen Schatten.“
Philip Siefer argumentiert, dass selbst spirituelle Lehrer wie Osho 'Schattenarbeit' brauchen und Supervision machen müssten. Die Netflix-Doku Wild Wild Country dient als Beleg dafür, dass beeindruckendes spirituelles Wissen nicht vor Missbrauch und destruktivem Verhalten schützt – ein Argument für professionelle Begleitung statt Selbstmedikation mit Drogen.
In the Realm of Hungry Ghosts
Gabor Maté
🗣 Philip Siefer referenziert bei ⏱ 00:54:01 „Gabor Mati sagt ja immer, was hat es denn für dich gemacht? Also was tut es denn für dich, wenn du viel trinkst? Was tut es denn für dich? Und wenn du rauskriegst, was es für dich macht, kannst du vielleicht auch was anderes machen, was das für dich tut.“
Im Gespräch über Sucht und Drogenkonsum zitiert Philip Siefer Gabor Matés zentrale These zur Sucht: Man solle verstehen, welche Funktion die Substanz erfüllt, statt sie einfach zu verurteilen. Maté ist bekannt für sein Standardwerk über Sucht und Trauma.