Titanic
Deutsches Satire-Magazin für intellektuelle, kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Missständen. Titanic gilt als etablierter Treffpunkt für Autoren, die Satire nutzen, um auf politische und kulturelle Probleme zu reagieren. Das Magazin prägt eine Tradition prägnanter, satirischer Kulturkritik im deutschsprachigen Raum.
Erwähnungen (3)
„Eigentlich ist für mich immer die Titanic so als Leitblatt, als deutsches Leitblatt für den Humor super und ich finde es vor allen Dingen, ich fände es vor allem mega cool, wenn es mehr Leute gibt, die versuchen würden, die Philosophie, die dahinter steckt, so salonfähig zu machen, dass deutscher Humor flächendeckend besser wird.“
Jan Böhmermann erklärt seine Sicht auf deutsche Humor-Kultur und nennt das Satiremagazin Titanic als Leitblatt für guten deutschen Humor. Er verteidigt das Magazin gegen den Vorwurf, es sei schlechter geworden, und wünscht sich, dass mehr Leute die dahinterstehende Philosophie verbreiten würden, um den deutschen Humor insgesamt zu verbessern.
„Und für mich ist also diesen Loch flacher als die Titanic runtergerutscht für mich.“
Olli Schulz vergleicht die Emma mit dem Satiremagazin Titanic und sagt, dass die Emma für ihn mittlerweile noch tiefer gesunken sei als die Titanic. Es ist ein abwertender Vergleich im Kontext der Sexismus-Debatte.
„Leute, die satirisch reagieren auf Dinge, die sie stören, die landen halt irgendwann bei Titanic, dem endgültigen Satire-Magazin oder so war es früher. Und dann lernt man halt mit Satire auf das Unbill der Welt zu reagieren.“
Sonneborn beschreibt seinen Werdegang und wie er zur Satire kam. Das Titanic-Magazin wird als prägende Station genannt, bei der er auch Chefredakteur war. Er beschreibt es als natürlichen Anlaufpunkt für Menschen, die satirisch auf gesellschaftliche Missstände reagieren wollen.
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