Staat, Gesellschaft, Freiheit
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Klassische politische Philosophie zur Spannung zwischen liberaler Demokratie und Marktwirtschaft. Die zentrale These: Während die Marktwirtschaft für die Verteilung von Ressourcen notwendig ist, kann sie die sozialen Vertrauensvoraussetzungen und Normen nicht selbst erzeugen, auf die eine freie Gesellschaft aber angewiesen ist. Eine Meditation über die verborgenen Bedingungen von Freiheit jenseits bloßer Marktlogik.
Erwähnungen (1)
„Da kommt wieder der, den haben wir schon hundertmal zitierte, Bockenförde-Satz, dass die liberale Demokratie an Voraussetzungen gebunden ist, die sie, ich ergänze, marktwirtschaftlich nicht selbst erzeugen kann.“
Precht zitiert das berühmte Böckenförde-Diktum, um zu zeigen, dass die Marktwirtschaft allein keine sozialen Normen und kein Vertrauen erzeugt, auf die eine liberale Demokratie aber angewiesen ist. Er nutzt das Zitat als Brücke zwischen seiner Analyse von Markt- und Sozialnormen.
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