Prinz Friedrich von Homburg
Heinrich von Kleist
Tragisches Drama von Heinrich von Kleist über Prinz Friedrich von Homburg, der im Schlafzustand überstürzt in eine Schlacht eingreift. Das Stück erforscht das romantische Motiv des Somnambulismus und den Konflikt zwischen militärischer Pflicht, persönlichem Willen und unbewussten Handlungen.
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„Der Schlaf, würdest du sagen, ja, das gibt es natürlich im Prinz von Homburg. Beispielsweise gibt es auch so Somnambul-Szenen, wo er als Anführer der Armee irgendwie überstürzt in die Schlacht eingreift, weil er sozusagen fast schlafwandelt.“
Im Gespräch über das Schlaf-Motiv bei Kleist verweist Soboczynski auf den Prinz von Homburg als weiteres Beispiel für Somnambulismus und Schlafwandeln in Kleists Werk. Er sieht darin ein romantisches Erbe, das sich durch Kleists Schaffen zieht.
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