PISA-Studien
OECD
Die PISA-Studien der OECD untersuchen seit über 15 Jahren vergleichend die Schülerleistungen in Mathematik, Leseverständnis und Naturwissenschaften. Sie gelten als Beleg für Deutschlands Bildungskrise und zeigen, wie strukturelles Schulversagen zu mangelndem Lernerfolg führt.
Erwähnungen (2)
„Auch das hat einfach eins zu eins PISA-Studien, Migrationshintergrund, Schulnoten. Da können wir sagen, ignorieren wir jetzt oder nehmen es ernst.“
Poschardt verweist auf die PISA-Studien als empirischen Beleg für den Zusammenhang zwischen Migrationshintergrund und Schulleistungen. Er nutzt die Studienergebnisse als Argument dafür, dass das deutsche Bildungssystem bei der Integration versagt und die Probleme nicht länger ignoriert werden dürfen.
„Das läuft so seit ungefähr 15 bis 20 Jahren. Das ist nichts anderes als eine echte Bildungskatastrophe. Und man sieht es ja auch, wenn man sich die PISA-Studien anschaut, wie sozusagen sinnvolles Lernen dann funktioniert.“
Markus Lanz spricht über die Bildungsmisere an deutschen Schulen, konkret über die Gräfenau-Schule in Ludwigshafen, wo jährlich 40 bis 50 Erstklässler sitzen bleiben. Er verweist auf die PISA-Studien als zusätzlichen Beleg dafür, dass Deutschland bei der Bildung versagt – ein weiteres Zukunftsfeld, in dem das Land den Anschluss verliert.
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