Marina Abramović – Retrospektive (MoMA, 2010)

Marina Abramović

Retrospektive der Performance-Künstlerin Marina Abramović am MoMA 2010. Die legendäre Ausstellung 'The Artist Is Present' etablierte Performance-Kunst endgültig im Museumsbetrieb und wurde zur meistbesuchten Performance-Ausstellung des Museums. Abramović saß live vor Besuchern und schuf damit eine transformative künstlerische Erfahrung.

Link moma.org
Marina Abramović – Retrospektive (MoMA, 2010)

Erwähnungen (1)

Alles gesagt?
🗣 Klaus Biesenbach erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:05:03
„2008 haben wir die ganze Innenfassade von Pippi Lottirist praktisch aufgeweicht in gewisser Weise. Dann war 2009, 2010 war die Marina Brauchitsch und dann war irgendwann Kraftwerk.“

Biesenbach nennt die Marina Abramović-Retrospektive von 2010 als einen der Höhepunkte seiner MoMA-Zeit. Gemeint ist vermutlich 'The Artist Is Present', die zur meistbesuchten Performance-Ausstellung des MoMA wurde und Performance-Kunst endgültig im Museumsbetrieb etablierte.

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Marina Abramović · 2010

Bahnbrechende Performance-Kunstinstallation (2010) im MoMA, in der Abramović täglich stundenlang saß und Besucher sich ihr direkt gegenübersetzten. Die Arbeit erforscht den Moment intensiver stiller Präsenz und gegenseitigen Augenkontakts – eine transformative Erfahrung der Begegnung zwischen Künstlerin und Publikum.

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Durch Mauern gehen

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Marina Abramović · 2016

Die Autobiografie – zum 70. Geburtstag am 30. November 2016 Sie hat die Grenzen der Kunst gesprengt: sich gepeitscht, mit einer Glasscherbe ein Pentagramm in den Bauch geritzt, ein Messer in die Finger gerammt. Sie ist 2500 Kilometer auf der Chinesischen Mauer gegangen, zwölf Jahre in einem umgebauten Citroën-Bus durch die Welt gefahren und hat ein Jahr bei den Aborigines in Australien gelebt.

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Walk Through Walls

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Marina Abramović · 2016

“I had experienced absolute freedom—I had felt that my body was without boundaries, limitless; that pain didn’t matter, that nothing mattered at all—and it intoxicated me.” In 2010, more than 750,000 people stood in line at Marina Abramović’s MoMA retrospective for the chance to sit across from her and communicate with her nonverbally in an unprecedented durational performance that lasted more than 700 hours.

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Rhythm 0

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Rhythm 0 ist eine Performance-Art-Arbeit von 1974, bei der Abramović sich sechs Stunden lang passiv zur Verfügung stellte und das Publikum anhand von Objekten auf einer Tabelle alles mit ihr tun durfte, darunter auch eine geladene Pistole. Das Werk erforscht Vertrauen, Grenzen und die destruktive Natur des Menschen, wenn ihm absolute Macht ohne Konsequenzen gegeben wird, und zählt zu den radikalsten und einflussreichsten Werken der Performance-Kunstgeschichte.

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