Manifest der Hirnforscher
· 2007
Das Manifest der Hirnforscher (2004) dokumentiert die Euphorie von Neurowissenschaftlern über ihre vermeintliche Überlegenheit und ambitionierte Durchbruchversprechen. Die zentrale These: Trotz aller wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es Grenzen – künstlerische Phänomene wie Bachs Fugen verlieren nichts von ihrer Faszination durch neurobiologisches Verständnis. Das Manifest zeigt paradox die Grenzen der Hirnforschung auf.
Erwähnungen (1)
„Die Hirnforscher, die haben ja irgendwann mal, ich glaube 2004, ein Manifest veröffentlicht. Da waren sie so wahnsinnig begeistert von sich, dass sie gesagt haben, wir sind eigentlich die führende Wissenschaft, Kognitionswissenschaftler, Hirnforscher.“
Johanna Haberer erinnert an das 'Manifest der Hirnforscher' von 2004, in dem Neurowissenschaftler große Durchbrüche versprachen. Sie zitiert den Schluss des Manifests, in dem die Forscher selbst einräumen, dass eine Fuge von Bach nichts von ihrer Faszination verliert, wenn man ihren Aufbau versteht — die Hirnforschung müsse die Grenzen ihres Zuständigkeitsbereichs anerkennen. Das Manifest dient als Schlusspointe der Folge.
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