Landgericht
Ursula Krechel
Ein Roman über einen jüdischen Richter, der nach dem Zweiten Weltkrieg als Remigrant nach Deutschland zurückkehrt und dort vergeblich nach Gerechtigkeit und Anerkennung ringt. Das Werk behandelt die Themen Exil und Flucht und bezieht auch die Schicksale von Kindertransportkindern ein.
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„Das ist ein Grund, warum mich der Roman Landgericht von Ursula Grechel sehr bewegt hat, als der vor ein paar Jahren erschien, weil es dir eine vergleichbare Geschichte erzählt.“
Menasse erzählt gerade die Geschichte ihres Vaters, der als Achtjähriger mit dem Kindertransport nach England geschickt wurde und bei seiner Rückkehr kein Deutsch mehr sprach. Der Roman Landgericht von Ursula Krechel habe sie sehr bewegt, weil er eine vergleichbare Emigrationsgeschichte erzählt.
„Und sie hat 2012 für ihren Roman Landgericht den Deutschen Buchpreis bekommen. Dazu muss man wissen, dass Grechel eigentlich diese Thema Exil und Flüchtlinge seit Jahrzehnten umtreibt. Da redet es sich auch tatsächlich um einen Remigranten, einen jüdischen Richter, der nach dem Zweiten Weltkrieg zurückkommt nach Deutschland und dort eben tatsächlich auf der vergeblichen Suche nach Gerechtigkeit und Anerkennung ist.“
Alexander Cammann erwähnt den mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Roman als Beleg dafür, dass Krechels Essay-Thema – Exil und Flucht – sie seit Jahrzehnten beschäftigt. Der Roman handelt von einem jüdischen Richter, der nach dem Zweiten Weltkrieg nach Deutschland zurückkehrt und vergeblich Anerkennung sucht.
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