Ingeborg-Bachmann-Preis-Lesung
Rainald Goetz
Rainald Goetz' legendäre Lesung beim Ingeborg-Bachmann-Preis 1983: Während der Performance schnitt sich der Autor mit einer Rasierklinge die Stirn auf und setzte damit ein radikales Manifest für körperliche Präsenz und unmittelbare Literatur. Ein definierender Moment der deutschsprachigen Literaturgeschichte.
Erwähnungen (1)
„Ich komme gerade drauf, weil dessen legendäre Ingeborg-Bachmann-Preis-Lesung natürlich mit der Rasierklinge sich einzuritzen und das Blut dabei fließen zu lassen, mich so ein bisschen daran erinnert hat.“
Jan assoziiert Günter Brus' Rasierklingen-Performance mit Rainald Goetz' legendärer Lesung beim Ingeborg-Bachmann-Preis 1983, bei der sich Goetz auf der Bühne mit einer Rasierklinge die Stirn aufschnitt. Die Verbindung entsteht, weil Jan zuvor ein Videosnippet von einem Goetz-Auftritt zugeschickt bekommen hat und die Parallele der körperlichen Selbstverletzung als Kunstform bemerkt.
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