Glamour. Über das Wagnis, sich kunstvoll zu inszenieren

Ute Kohn

Ute Kohns Essay untersucht Glamour als bewusste, spielerische Inszenierung jenseits von alltäglicher Notwendigkeit. Sie argumentiert, dass echter Glamour heute durch gegensätzliche Tendenzen gefährdet ist: durch die Minimalismus-Ästhetik des Quiet Luxury einerseits und durch ostentative Zurschaustellung von Reichtum andererseits. Das Werk wirft die Frage auf, was Glamour in der modernen Gesellschaft bedeutet und wie er sich von bloßem Protzen unterscheidet.

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„Beginnen wollen wir wie immer mit unserer Rubrik Der erste Satz und der kommt diesmal aus dem Buch Glamour über das Wagnis, sich kunstvoll zu inszenieren von Ute Kohn. Ute Kohn ist Autorin in Berlin, schreibt journalistisch, aber auch Romane und Sachbücher.“

In der Rubrik 'Der erste Satz' wird aus Ute Kohns Essay über Glamour zitiert. Die Sprecher diskutieren ausführlich ihre These, dass echter Glamour ein spielerisches, kunstvolles Inszenieren jenseits der Alltagsnotwendigkeit voraussetzt und heute durch Quiet Luxury einerseits und neureiches Protzen andererseits bedroht ist. Das Buch erscheint in der Essay-Reihe des zu Klampen Verlages.

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