Die Simpsons
Matt Groening
Die Simpsons sind eine amerikanische Durchschnittsfamilie. Immer neue Geschichten gibt es über Homer, Marge, Bart, Lisa und Maggie und über die weiteren Bewohner von Springfield zu erzählen.
Erwähnungen (13)
„Ned Flanders von den Simpsons ist ja eindeutig ein Vorbild, falls du das kennst oder die Zuhörerinnen und Zuhörer, berühmte Simpsons-Figur.“
Mangold vergleicht die Figur Glenn aus Superstore – den religiös-fundamentalistischen, aber gutherzigen Filialleiter – mit der berühmten Simpsons-Figur Ned Flanders. Der Vergleich dient dazu, den Archetyp des übertrieben freundlichen, religiösen Nachbarn/Chefs zu illustrieren.
„Und Homer Simpson steht hier. Stimmt, Homer Simpson ist sozusagen der Nachfolger von Donald Duck, der hängt auch noch in der Hängematte. Er säuft allerdings schon dabei, also er konsumiert dann wieder mehr als Donald.“
Im Kontext der popkulturellen Faulheitsfiguren wird Homer Simpson als Nachfolger von Donald Duck genannt – beide verkörpern das Hängemattenbild, wobei Homer bereits den modernen passiven Konsum repräsentiert.
„Wie ist der alte Simpsons Witz? Jemand, der Deutsch spricht, kann eigentlich nicht böse sein. Mehr was für die Simpsons-Fans jetzt.“
Weisbrod zitiert beiläufig einen bekannten Simpsons-Witz, als Mangold erwähnt, dass Peter Thiel gebürtiger Deutscher ist. Mangold gesteht daraufhin, dass er selbst vergeblich versucht hat, Simpsons-Fan zu werden, aber vom riesigen Erzählkosmos der Serie überwältigt aufgegeben hat.
„Ich glaube, die Lehrer streiken und dann müssen die Alten von Grandpa aus dem Altersheim die Kinder beaufsichtigen. Und klappt es? Nee, natürlich gar nicht.“
Nina Pauer fragt Lars nach einer Simpsons-Folge, in der genau das passiert, was der Soziologe El-Mafaalani fordert – dass Alte sich um Kinder kümmern. Lars erzählt die Episode nach, in der nach einem Lehrerstreik die Alten aus dem Altersheim die Kinder beaufsichtigen müssen, was komisch scheitert. Er nutzt die Folge als humorvolle Illustration dafür, dass die Idee in der Praxis schwierig sein könnte.
„die Simpsons-Fans, die Mr. Burns darin sehen und dann denken, geil, Mr. Burns gibt's wirklich. Die Simpsons haben's schon gewusst in den 90er Jahren.“
Olli vergleicht Friedrich Merz mit Mr. Burns aus den Simpsons
„Keiner weiß, wer Friedrich Merz ist, außer die Simpsons-Fans, die Mr. Burns darin sehen und dann denken, geil, Mr. Burns gibt's wirklich.“
Schulz zieht den Vergleich zwischen Friedrich Merz und der Simpsons-Figur Mr. Burns. International würde niemand Merz kennen, aber Simpsons-Fans würden die Ähnlichkeit sofort erkennen. Böhmermann ergänzt, die Simpsons hätten es 'schon in den 90ern gewusst'.
„Ich denke immer an diese alte Simpsons-Szene. Da hat Huma wieder was Schlechtes im Kraftwerk gemacht, wo er arbeitet und wird verdonnert dazu, unter der Kantine des Kraftwerks in einem Gewölbe so einen großen Rad zu drehen. Wie so im Mittelalter so ein Sklave.“
Ijoma Mangold illustriert Graebers These vom spielerischen Rollentausch mit einer konkreten Simpsons-Szene: Homer wird als Sklave an ein Rad gekettet, das eine Törtchenauslage dreht, fragt aber, ob er nach der Mittagspause den Peitscher spielen darf. Die Pointe verkörpert für Mangold perfekt die Idee, dass Machtstrukturen durch Rollentausch entschärft werden können.
„Irgendeiner hat mal gesagt, du bist wie die Frau von Reverend Lovejob an den Simpsons, die rennt ja den ganzen Tag rum und sagt, denkt dir niemand an die Kinder, denkt dir niemand an die Kinder und ich renne halt rum und sage, habt ihr schon an die Gänse gedacht?“
Iris Tapphorn beschreibt ihre Rolle als hartnäckige Interessenvertreterin für Gänsehalter in Berufsverbänden. Jemand hat sie mit Helen Lovejoy aus den Simpsons verglichen, die ständig 'Denkt denn niemand an die Kinder?' ruft – so wie Iris bei jeder Verordnung fragt, ob an die Gänse gedacht wurde.
„Eine Frage war zum Beispiel, wie hieß die Synchronsprecherin von Marge Simpson? Das kann man ruhig jetzt verraten, bevor es Anke Engelke war und es gab glaube ich nicht eine Person im Publikum, die das wusste. Und dann war ich doch, ist das schon zu nerdig gewesen? Nein, also Elisabeth Volkmann sollte man eigentlich kennen.“
Im Zusammenhang mit dem Quiz bei der Live-Show erzählt Olli Schulz von einer Frage über die deutsche Synchronsprecherin von Marge Simpson (Elisabeth Volkmann, vor Anke Engelke). Überraschenderweise konnte niemand im Publikum von über 5000 Leuten die Frage beantworten.
„Mir fallen nur Simpsons-Szenen ein. Es gibt die berühmte Simpsons-Szene, Huma hat Fische und es ist ein Salzwasserfisch und ein Süßwasserfisch drin. Da kippt immer Zucker und Salz rein.“
Weisbrod nutzt eine Simpsons-Szene als humorvolle Illustration für die Idee eines ökologischen Gleichgewichts, das man durch Eingriffe zerstört. Die Szene mit dem Salzwasser- und Süßwasserfisch dient ihm als Bild für die Unmöglichkeit, zwei gegensätzliche Systeme in Balance zu halten.
„Gibt es auch in Simpsons eine Szene, die irgendwie Weiße fahren so und Schwarze fahren so. Macht man heute nicht mehr so sehr.“
Hanno Sauer spricht über den Wandel gesellschaftlich akzeptierter Vorurteile in der Comedy. Er verweist auf eine Simpsons-Szene mit rassistischen Stereotypen als Beispiel für Humor, der früher normal war, heute aber nicht mehr gemacht wird – im Gegensatz zu klassistischen Witzen, die weiterhin gesellschaftlich akzeptiert seien.
„Ganz berühmt natürlich die Simpsons, die immer sehr viel Mühe reingesteckt haben, einmal im Jahr, die hießen glaube ich immer Treehouse of Horror-Folgen zu machen, die dann auch so anders funktionierten, eben nicht naturalistisch wie sonst in Springfield stattfanden.“
Im Rückblick auf die 90er Jahre erklärt Lars Weisbrod, wie amerikanische Serien das Halloween-Bewusstsein in Deutschland geprägt haben. Die Simpsons werden als prominentestes Beispiel genannt, da sie jährlich aufwändige Halloween-Sonderfolgen produzierten.
„Wer sprach, wer war die Synchronstimme von Marge Simpson vor Anke Engelke? Anke Engelke hätte ich gewusst. Leute, pssst. Nicht vorsagen.“
Die zweite Quiz-Frage auf der Live-Bühne dreht sich um die deutsche Synchrongeschichte der Simpsons. Gefragt wird nach der Synchronsprecherin von Marge Simpson vor Anke Engelke. Die Antwort ist Elisabeth Volkmann, was Jan Böhmermann anschließend zu einer Referenz an die Serie Klimbim führt.
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