Die Räuber
Friedrich Schiller
Friedrich Schillers Klassiker Die Räuber in einer provokanten Inszenierung von Frank Kastorff an der Volksbühne 1991. Der Schauspieler Henry Hübchen verließ mitten in der Aufführung bewusst die Rolle des Franz – ein theatralischer Schock, der die vierte Wand durchbrach und für den anwesenden Regisseur Thomas Ostermeier ein prägender Moment der modernen deutschen Theaterkunst wurde.
Erwähnungen (1)
„Henry Hübchen 1991, Räuber an der Volksbühne, vorne an der Rampe, ich saß in der Premiere und dann sagte er, er spielte den Franz, ich habe keine Lust mehr, den Franz zu spielen. Mitten in der Aufführung und das war natürlich verabredet und inszeniert, aber für uns im Publikum war es wirklich, boah.“
Thomas Ostermeier beschreibt den für ihn prägenden Moment, als Frank Kastorfs Inszenierung der Räuber an der Volksbühne 1991 die vierte Wand durchbrach. Henry Hübchen stieg mitten in der Aufführung aus der Rolle aus – ein Schlüsselmoment des deutschen Theaters, den Ostermeier als Zuschauer in der Premiere erlebte.
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