Literaturtheorie
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Ulf Poschardt · 2015
The logic of modernity is an ironical logic. Modern irony, a flash of genius produced by Romantic theorists, is first discussed, e.g. in Hegel and Kierkegaard, as an ethical problem personified in figures such as the aesthete, the seducer, the flaneur, or the dandy. It fully develops in the novel, the modern genre par excellence: in novels of the early 19th century no less than in those of postmodernity or in those of the masters of citation, parody, and pastiche of classical modernism (Musil, J...
Athenäum-Fragmente
Friedrich Schlegel · 2016
Friedrich Schlegel: Athenäums-Fragmente und andere Schriften Kritische Fragmente (Lyceums-Fragmente): Erstdruck in: Lyceum der schönen Künste (Berlin), 1. Bd., 2. Teil, 1797. Fragmente (Athenäums-Fragmente): Erstdruck in: Athenäum (Berlin), 1. Bd., 2. Stück, 1798. Ideen: Erstdruck in: Athenäum (Berlin), 3. Bd., 1. Stück, 1798. Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Textgrundlage ist die Ausgabe: Kritische Friedrich-Schlegel-Ausgabe.
Blütenstaubfragmente
Novalis · 1798
Was, wenn man das ästhetische Konzept der ›Form‹ nicht nur als ideelle oder strukturelle, sondern auch als materielle Kategorie betrachtet? In Auseinandersetzung mit medienwissenschaftlichen Ansätzen kommen dabei Aspekte wie Layout und Typographie in der Geschichte des Buchs neu in den Blick, anhand derer die ornamentale Dimension der Literatur sichtbar wird. Die Beiträge des Bandes zeigen, dass diese medialen Bezüge Teil der selbstreferenziellen Codierung literarischer Diskurse sind. Daneben er
Das Gedicht ist ein Allesfresser
Hans Magnus Enzensberger · 2005
Die edition suhrkamp (es) ist eine Buchreihe des Suhrkamp Verlages, die seit 1963 erscheint. Inzwischen (Stand Oktober 2024) umfasst die Reihe rund 2560 Titel. Die folgende Übersicht ist nach Nummern sortiert. Sie erhebt keinen Anspruch auf Aktualität oder Vollständigkeit. Zur fortlaufenden Nummerierung der Bände sei angemerkt, dass es eine Anzahl von „Leer-Nummern“ gibt.
Das Paket des lieben Gottes
Bertolt Brecht · 2017
Brecht als Dramatiker, Lyriker, Erzähler und Theoretiker. Brechts Werke werden nach einer allgemeinen Einführung verschiedenen Werkgruppen und Phasen zugeordnet, z.B. Musikdramen, Wirtschaftsdramen, Lehrstücke, Bearbeitungen. Ergänzt werden die Werkerläuterungen um Angaben zu Entstehung, Fassungen, Erstdruck, verarbeiteten Quellen, MitarbeiterInnen, Inszenierungen, etc.
Der entführte Westen oder die Tragödie Europas
Milan Kundera · 2006
L'art du roman - " Le monde des théories n'est pas le mien. Ces réflexions sont celles d'un praticien. L'oeuvre de chaque romancier contient une vision implicite de l'histoire du roman, une idée de ce qu'est le roman. C'est cette idée du roman, inhérente à mes romans, que j'ai fait parler. " Les testaments trahis - Au fil des neuf parties indépendantes de cet essai, les mêmes personnages reviennent et se croisent : Stravinski et Kafka avec leurs curieux amis ; Janacek et Hemingway ; Rabelais et ...
Die Natur der Literatur
Robert Habeck · 2001
Robert Habecks literaturwissenschaftliche Doktorarbeit untersucht die theoretischen Grundlagen von Literatur. Die Arbeit wurde später Gegenstand öffentlicher Diskussionen, als unbegründete Plagiatsvorwürfe gegen sie erhoben wurden. Sie ist relevant als dokumentierte akademische Auseinandersetzung und beispielgebend für die wissenschaftliche Ausbildung des Grünen-Politikers.
Die Theorie des Romans
Georg Lukács · 1977
Die Theorie des Romans. Ein geschichtsphilosophischer Versuch über die Formen der großen Epik ist eine 1916 in der Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft erstmals veröffentlichte literaturtheoretische Studie von Georg Lukács (1885–1971). Sie gilt als einer der wichtigsten Beiträge zur Theorie des Romans.
Die Tragetaschentheorie der Fiktion
Ursula K. Le Guin · 2024
Ricardas Kiel reflektiert über Ursula K. Le Guins Essay „Die Tragetaschentheorie der Fiktion", der sein Denken und Arbeiten seit der Pandemie fundamental geprägt hat. Le Guin unterscheidet zwei Literaturformen: „Beutel-Texte", die offen, chaotisch und vernetzend wirken, und „Pfeil-Texte", die linear, zielgerichtet und mit klarem Höhepunkt und Ende strukturiert sind. Dieser Gegensatz bewirkte bei Kiel eine Umgestaltung seiner eigenen Praxis: Seine Sprache wurde textiler, seine Beratungsarbeit kollektiver, seine Website wechselte vom chronologischen Blog zum verzweigten Garten. Kiel versucht bewusst, Beutel zu schreiben – Texte, die Stimmen, Widersprüche und Hoffnungen sammeln und miteinander verflechten, statt sie einem linearen Ende entgegenzuführen.
Make It New
Ezra Pound · 1934
Modernistisches Manifest, das die Balance zwischen Bewahrung des Erreichten und kontinuierlicher Erneuerung thematisiert. Pounds berühmtes Credo 'Make It New' fordert dazu auf, Tradition nicht statisch zu bewahren, sondern aktiv für die Zukunft umzugestalten und weiterzuentwickeln.
Mensonge romantique et vérité romanesque
René Girard · 2014
Don Quichotte ne désire pas spontanément ; il imite Amadis de Gaule, le médiateur de ses désirs. Dans le monde moderne, le médiateur n'est plus légendaire mais réel ; le disciple désire le même objet que son modèle, il se voit donc perpétuellement contrecarré par celui-ci et, loin de le vénérer comme Don Quichotte vénérait Amadis, il dénonce en lui un rival injuste ou même un persécuteur diabolique.
Poetik
Aristoteles · 1860
Die Poetik (altgriechisch ποιητική [τέχνη] poietike [techne], deutsch ‚die schaffende, dichtende [Kunst]‘) ist ein wohl um 335 v. Chr. als Vorlesungsgrundlage verfasstes Buch des Aristoteles, das sich mit der Dichtkunst und deren Gattungen beschäftigt. Aristoteles gliedert die Wissenschaften in drei große Gruppen (theoretische, praktische und poietische); die Poetik behandelt einen Teil des poietischen, d. h. ‚hervorbringenden‘ menschlichen Wissens in deskriptiver und präskriptiver Weise.
Poetik (Abhandlung über die Komödie)
Aristoteles · 2008
Es gibt kaum einen literaturtheoretischen Text, der über Jahrhunderte hin eine solche Autorität ausgeübt hat wie Aristoteles' kleiner Traktat "Über die Dichtkunst". Die "Poetik" gilt seit der Renaissance als Text, der einen "neuen", der Welt zugewandeten Aristoteles zeigt, der der Dichtung die Aufgabe zugewiesen habe, die empirische Wirklichkeit selbst nachzuahmen. Dem Dichter war dadurch eine rationale Aufgabe gestellt: Er sollte die Ordnung der Welt erkennen und darstellen.
Poetik (Zweites Buch, über die Komödie)
Aristoteles · 2008
Es gibt kaum einen literaturtheoretischen Text, der über Jahrhunderte hin eine solche Autorität ausgeübt hat wie Aristoteles' kleiner Traktat "Über die Dichtkunst". Die "Poetik" gilt seit der Renaissance als Text, der einen "neuen", der Welt zugewandeten Aristoteles zeigt, der der Dichtung die Aufgabe zugewiesen habe, die empirische Wirklichkeit selbst nachzuahmen. Dem Dichter war dadurch eine rationale Aufgabe gestellt: Er sollte die Ordnung der Welt erkennen und darstellen.
The Art of Fiction
Henry James · 1885
Essay von Henry James, erschienen 1884 im Longman's Magazine, als Antwort auf Walter Besants Vortrag gleichen Titels. James verteidigt darin den Roman als ernstzunehmende Kunstform und argumentiert, dass Charakter und Handlung untrennbar ineinander greifen — die Figur sei nichts anderes als die Bestimmung der Handlung, die Handlung nichts anderes als die Illustration der Figur. Der Text gilt als Schlüsseldokument der modernen Literaturtheorie und beeinflusste Autoren wie Virginia Woolf und Ian McEwan.
The Hero with a Thousand Faces
Joseph Campbell · 1949
Traces the concept of heroes and places Christ in that category along with myths and folk heroes.