ZEIT Verbrechen – Der Fall Dieter Wedel (1/3): Im Zwielicht
#130

Der Fall Dieter Wedel (1/3): Im Zwielicht

ZEIT Verbrechen / 21. Februar 2023 / 18 Medien

Sabine Rückert, Andreas Sentker & Jana Simon, Annabel Wahba

Die Episode widmet sich dem Fall Dieter Wedel – einem Mann, der Fernsehgeschichte schrieb und zugleich als großer Übeltäter in Verdacht steht. Schon die Ankündigung macht klar: Eine Folge wird für diesen überdimensionalen Fall nicht reichen. Zuvor empfiehlt Sabine Rückert das neue Kriminalmagazin zum Thema Nachbarschaft, darunter die erschütternde Geschichte *Leben nach Thea* über ein missbrauchtes und ermordetes Mädchen und das Aufeinandertreffen der Hinterbliebenen mit der Tochter des Täters.

„Eine Folge wird nicht reichen und es kann ja auch sein, dass er ein ganz großer Übeltäter ist und darüber werden wir uns auch unterhalten. Auch darin hat er überdimensionale Dimensionen.“
🗣 Sabine Rückert

Erwähnte Medien (18)

ZEIT Verbrechen Kriminalmagazin (Ausgabe zum Thema Nachbarschaft)

ZEIT Verbrechen Kriminalmagazin (Ausgabe zum Thema Nachbarschaft)

Kriminalmagazin der ZEIT, das sich mit echten Verbrechen und ihren Hintergründen auseinandersetzt. Diese Ausgabe widmet sich Nachbarschaftskonflikten und zeigt auf, wie alltägliche Nachbarschaftsspannungen zu Streit, Hass und letztlich auch Verbrechen führen. Mit Beiträgen von Sabine Rückert und Gestaltung durch Artdirektorin Julia Steinbrecher.

🗣 Sabine Rückert empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:01:03 „Es handelt sich um das neue Kriminalmagazin, das eben gerade vor einer knappen Woche erschienen ist. Diesmal zum Thema die Nachbarschaft. Die Nachbarschaft ist ja ein ewiger Born des Ärgers, des Hasses und irgendwann auch des Verbrechens.“

Sabine Rückert stellt das aktuelle ZEIT-Kriminalmagazin vor, das sich dem Thema Nachbarschaftskonflikte widmet. Sie hebt die Gestaltung durch Artdirektorin Julia Steinbrecher hervor und beschreibt mehrere Geschichten aus dem Heft.

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Leben nach Thea

Leben nach Thea

Josef Saller

Obwohl Josef Saller Aktivist der militanten neonazistischen Partei "Nationalistische Front" (NF) ist, beschwören die Ermittler ihre beliebte "Einzeltätertheorie". Diese Theorie wird besonders dann angewendet, wenn die Taten neonazistische Hintergründe zu Tage bringen könnten.

🗣 Sabine Rückert empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:02:10 „Eine andere Geschichte, die sehr tragisch ist und aber großartig aufgeschrieben, von unserem Autor Josef Saller mit dem Titel Leben nach Thea. Und es geht um eine Frau, die mit ihrer Tochter über die ermordete kleine Schwester spricht, die lange Zeit missbraucht worden ist von einem Verwandten dieser Mutter.“

Sabine Rückert empfiehlt die Reportage aus dem Kriminalmagazin als besonders tragisch und großartig geschrieben. Die Geschichte handelt von einem Gespräch zwischen Hinterbliebenen eines ermordeten Mädchens und der Tochter des Mörders – eine journalistische Leistung, die enormen Aufwand und Einfühlsamkeit erforderte.

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Die kleinen Verbrechen

Die kleinen Verbrechen

Ursula März

Die Kolumne „Die kleinen Verbrechen" von Ursula März in der ZEIT-Ausgabe 15/2025 dokumentiert historische Tierprozesse aus vergangenen Jahrhunderten. Sie zeigt auf, dass Tiere tatsächlich vor Gericht standen und verurteilt wurden. Diese faszinierende Reihe ist Teil des neuen ZEIT-Verbrechen-Kriminalmagazins.

🗣 Sabine Rückert empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:03:02 „Dann haben wir natürlich auch die kleinen Verbrechen von Ursula März. Eine verrückte Reihe über verurteilte Tiere. Früher hat man ja auch Tiere verurteilt, die Verbrechen begangen haben oder das, was man unter Verbrechen versteht.“

Sabine Rückert stellt Inhalte des neuen ZEIT-Verbrechen-Kriminalmagazins vor. Die kleinen Verbrechen ist eine eigenständige Kolumne/Reihe von Ursula März, die in dieser Ausgabe historische Tierprozesse behandelt.

Zum Artikel bei ZEIT Online Details
2001: Odyssee im Weltraum

2001: Odyssee im Weltraum

Stanley Kubrick · 1968

Als im Jahr 2001 ein Monolith auf dem Mond entdeckt wird, wird diese Entdeckung als der Beweis für außerirdisches Leben gedeutet. Eineinhalb Jahre nach der Entdeckung des Monoliths werden 2 Astronauten, Bowman und Poole, mit dem Raumschiff Discovery zum Jupiter geschickt, um weitere Erkenntnisse zu gewinnen. Das Raumschiff ist mit dem Supercomputer HAL-9000 ausgerüstet. Bald ergeben sich erste Komplikationen mit dem Computer...

🗣 Andreas Sentker erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:03:36 „Und wir erinnern uns an einen berühmten Computer in einem Film, Hell.“

Andreas Sentker spricht über die Idee, dass Maschinen eines Tages vor Gericht stehen könnten, und verweist auf den berühmten Computer HAL aus Kubricks Film als Beispiel für eine Maschine, die eigenständig tötet. Der Name wird im Transkript als 'Hell' wiedergegeben, gemeint ist HAL 9000.

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Babylon Berlin

Babylon Berlin

Tom Tykwer / X-Filme · 2017

Rauschhafter Exzess und extreme Armut, Emanzipation und Extremismus stehen sich im Berlin der 20er-Jahre gegenüber. Für Kunst und Kultur sind es „Goldene Jahre“, gleichzeitig blüht das Verbrechen. Die deutsche Hauptstadt ist eine Weltmetropole voller Verlockungen und Abgründe. Noch ahnt kaum jemand, in welche Katastrophe der aufkommende Nationalsozialismus führen wird.

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:04:42 „Die Leute, die uns verfilmen, sind ganz berühmt. Es handelt sich nämlich um die Produktionsgesellschaft X-Filme. Babylon Berlin, sage ich.“

Sabine Rückert erwähnt Babylon Berlin als Referenzwerk der Produktionsgesellschaft X-Filme, die die Verfilmung der ZEIT-Verbrechen-Recherchen für Paramount+ übernimmt. Sie nennt die Serie, um die Bekanntheit und Qualität der Produktionsfirma zu unterstreichen.

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Weinstein-Enthüllung (The New Yorker)

Weinstein-Enthüllung (The New Yorker)

Ronan Farrow

The Hollywood producer has been found guilty of felony sex crime and third-degree rape. Read our coverage from the past two years, including Ronan Farrow’s groundbreaking report, which helped usher in the #MeToo era.

🗣 Jana Simon referenziert bei ⏱ 00:08:43 „Also Weinstein, Harvey Weinstein, der große Hollywood-Produzent, das war im Herbst 2017, dass ein Artikel in der New York Times erschien und ein Artikel im New Yorker. Da haben mehrere Schauspielerinnen, Frauen, auch Mitarbeiterinnen von ihm, ihm vorgeworfen, dass er sie sexuell genötigt oder sogar vergewaltigt hat.“

Anne Kunze schildert den Ausgangspunkt der MeToo-Bewegung. Neben dem bereits erfassten New-York-Times-Artikel wird explizit auch der New-Yorker-Artikel erwähnt, der ebenfalls die Weinstein-Vorwürfe öffentlich machte.

Zum Artikel bei The New Yorker Details
Weinstein-Enthüllung (New York Times)

Weinstein-Enthüllung (New York Times)

Der New York Times Artikel deckt die Vorwürfe gegen Hollywoodproduzent Harvey Weinstein auf, die im Herbst 2017 öffentlich wurden. Multiple Schauspielerinnen und Mitarbeiterinnen werfen ihm sexuelle Nötigung und Vergewaltigung vor. Diese bahnbrechende Berichterstattung löste die MeToo-Bewegung aus und markierte einen Wendepunkt in der öffentlichen Diskussion über sexuelle Übergriffe in der Unterhaltungsindustrie.

🗣 Jana Simon referenziert bei ⏱ 00:08:56 „Weinstein, Harvey Weinstein, der große Hollywood-Produzent, das war im Herbst 2017, dass ein Artikel in der New York Times erschien und ein Artikel im New Yorker. Da haben mehrere Schauspielerinnen, Frauen, auch Mitarbeiterinnen von ihm, ihm vorgeworfen, dass er sie sexuell genötigt oder sogar vergewaltigt hat.“

Anne Kunze ordnet die eigene Recherche zeitlich ein, indem sie auf die Weinstein-Enthüllungen im Herbst 2017 verweist. Die Artikel in der New York Times und im New Yorker lösten die MeToo-Bewegung aus und schufen den Kontext, in dem auch der Fall Wedel an die Öffentlichkeit kam.

Zum Artikel bei New York Times Details
Einmal im Leben – Geschichte eines Eigenheims

Einmal im Leben – Geschichte eines Eigenheims

Dieter Wedel · 1972

Der Ingenieur Bruno Semmeling arbeitet in Hamburg bei einer Maschinenbaufirma, verdient durchschnittlich und hat keine Lust mehr, seine ständig steigende Miete zu bezahlen. Stattdessen investiert er den Erwerb eines Grundstücks und den Bau eines Hauses. Er durchlebt alle denkbaren Krisen mit Banken, Architekten und Handwerkern, bis er am Ende verschuldet und erschöpft, aber voller Stolz mit seiner Familie ins neue Domizil einziehen kann.

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:12:41 „Der hat seinen ersten Durchbruch 1972 einmal im Leben, hieß da ein Dreiteiler und der beschrieb eine bundesdeutsche Bevölkerung damals, für die war das total elektrisierend. Das war so das Lebensthema. Eine Familie baut ein Eigenheim und wird von allen so übers Ohr gehauen.“

Andreas Sentker ordnet die Karriere von Dieter Wedel ein und beschreibt dessen Durchbruch 1972 mit dem Dreiteiler über eine Familie, die beim Hausbau betrogen wird. Die Serie erreichte Einschaltquoten von bis zu 68 Prozent und begründete Wedels Ruf als großer Fernsehregisseur.

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Der große Bellheim

Der große Bellheim

Dieter Wedel · 1993

Als dem alteingesessenen Familienunternehmen der Konkurs droht, kehrt der ehemalige Leiter des Kaufhauskonzerns seinem Alterssitz den Rücken und versucht, den Betrieb wieder auf Vordermann zu bringen. Gemeinsam mit drei ebenfalls pensionierten Freunden, allesamt Fachleute auf ihren Gebieten, sagt er den Banken, Spekulanten und einer Supermarkt-Kette den Kampf an.

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:13:23 „Also der Bellheim, den fand ich auch noch etwas langweilig. Die Warenhausgeschichte.“

Sabine Rückert erwähnt den Bellheim als eines von Wedels Werken, das sie persönlich etwas langweilig fand – im Kontrast zum Schattenmann, den sie großartig findet. Die Warenhausgeschichte dient als Vergleichspunkt in der Diskussion über Wedels Fernsehwerk.

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Der Schattenmann

Der Schattenmann

Dieter Wedel · 1996

Der Schattenmann ist ein fünfteiliger Fernsehthriller von Dieter Wedel aus dem Jahr 1996.

🗣 Sabine Rückert empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:13:28 „Aber zum Beispiel der Schattenmann war großartig. Schattenmann ist ein ganz toller, der hat ja mehr oder weniger die Serie entdeckt. Es hat es ja damals nicht gegeben. Serien, was wir heute auf Netflix uns reinbingen, das hat es damals nicht gegeben. Damit hat er angefangen.“

Sabine Rückert hebt den Schattenmann als herausragendes Werk von Dieter Wedel hervor und schreibt ihm eine Pionierrolle zu: Wedel habe mit seinen Mehrteilern das Serienformat im deutschen Fernsehen quasi erfunden, lange bevor Netflix-Serien populär wurden.

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Der ganz normale Wahnsinn

Der ganz normale Wahnsinn

Helmut Dietl · 1979

Alles beginnt mit einem kleinen Auffahrunfall. Gloria (Mo Schwarz) lernt dabei Maximillian Glanz (Towje Kleiner) kennen. Die beiden erleben zusammen mit dem gemeinsamen Freund Lino (Helmut Fischer) ebenso turbulente wie wahnsinnige Abenteuer …

🗣 Jana Simon referenziert bei ⏱ 00:14:05 „Der ganz normale Wahnsinn, Münchner Geschichten, Monaco-Franze und... Monaco-Franze kann man sich übrigens auf Netflix angucken.“

Jana Simon weist darauf hin, dass Helmut Dietl als Serienpionier oft vergessen wird, woraufhin Sabine Rückert seine bekanntesten Serien aufzählt. Dietl wird als Gegengewicht zu Wedel positioniert – jemand, der eher die jüngere Generation ansprach und bis heute Kultstatus genießt.

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Münchner Geschichten

Münchner Geschichten

Helmut Dietl · 1974

Tscharlie, ein in die Jahre gekommener Berufsjugendlicher, wohnt bei seiner Oma in München-Lehel. Er schlägt sich mit rasch wechselnden Jobs durch, während er auf die ultimativ lukrative Geschäftsidee hofft und verbringt seine Freizeit am liebsten mit seinem Freund Gustl und vielen netten Damenbekanntschaften ...

🗣 Jana Simon referenziert bei ⏱ 00:14:05 „Der ganz normale Wahnsinn, Münchner Geschichten, Monaco-Franze und... Monaco-Franze kann man sich übrigens auf Netflix angucken.“

Im Kontext der Diskussion über Helmut Dietl als unterschätzten Serienpionier neben Wedel listet Sabine Rückert seine legendären Serien auf, darunter die Münchner Geschichten.

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Monaco Franze – Der ewige Stenz

Monaco Franze – Der ewige Stenz

Helmut Dietl · 1983

Helmut Fischer in seiner Paraderolle als unwiderstehlicher Frauenliebling und sympathischer Schwerenöter: In der Serie "Monaco Franze - Der ewige Stenz" spielte er in den 1980er-Jahren den 50-jährigen Kriminalkommissar Franz Münchinger alias Monaco Franze.

🗣 Jana Simon empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:14:13 „Monaco-Franze kann man sich übrigens auf Netflix angucken. Der hat es inzwischen nach Netflix geschafft. Ich habe ihn mir kürzlich angeguckt. Er ist bezaubernd.“

Sabine Rückert empfiehlt Monaco Franze als bezaubernde Serie, die nun auch auf Netflix verfügbar ist. Sie hat sie sich selbst kürzlich angesehen und zeigt damit, dass Dietls Werk auch Jahrzehnte nach der Erstausstrahlung noch sehenswert ist.

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Der König von St. Pauli

Der König von St. Pauli

Dieter Wedel · 1998

Rudi Kranzow, Besitzer des Strip-Lokals „Blaue Banane“ auf St. Pauli, hat beim Würfeln enorme Spielschulden gemacht. Der „Graf“, heimlicher Herrscher auf dem Kiez, will den Schuldschein in seinen Besitz bringen, um an Kranzows Haus zu gelangen, welches er zur Erweiterung seines Eros-Centers braucht. Als Kranzow beinahe einem Attentat zum Opfer fällt und im Krankenhaus liegt, kehrt dessen Sohn Robert nach St. Pauli zurück, der in München Jura studiert.

🗣 Jana Simon referenziert bei ⏱ 00:15:05 „Er hat ihr ein Drehbuch in die Hand gedrückt, es ging um ein Vorsprechen für den König von St. Pauli.“

Anne Kunze erwähnt den König von St. Pauli als die Produktion, für die Gianni Tempel 1996 bei Dieter Wedel im Hotel Vier Jahreszeiten vorsprechen sollte. Das Casting für diesen Mehrteiler war der Rahmen, in dem der mutmaßliche Übergriff stattfand.

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U Buch

Unveröffentlichtes Buchmanuskript von Gianni Tempel

Gianni Tempel

Unpubliziertes Manuskript mit dokumentierten Vorwürfen eines Übergriffs. Das Dokument entstand Jahre vor der öffentlichen journalistischen Recherche und wurde aus Angst nicht veröffentlicht, obwohl es frühe schriftliche Belege der Anschuldigungen enthielt.

🗣 Anne Kunze referenziert bei ⏱ 00:21:35 „Dann gab es ein Buchmanuskript. Auch dort hat Gianni Tempel das schon geschildert. Das war auch Jahre zuvor. Das war aber nie veröffentlicht worden. Aus Angst, weil man ihm nichts beweisen konnte.“

Anne Kunze erwähnt ein nie veröffentlichtes Buchmanuskript von Gianni Tempel als wichtiges Recherche-Dokument. Tempel hatte darin den mutmaßlichen Übergriff durch Wedel bereits Jahre vor der journalistischen Recherche schriftlich festgehalten, traute sich aber aus Angst nicht an die Öffentlichkeit.

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A Artikel

Artikel in der Abendzeitung über Wedel-Theaterstück

Dieter Wedel sieht sich momentan teils heftigen Vorwürfen ausgesetzt. Mehrere Frauen bezichtigen den Regisseur der sexuellen Belästigung.

🗣 Jana Simon referenziert bei ⏱ 00:43:37 „Und da ging es um eine Schauspielerin, die auch als Regisseurin gearbeitet hat, die in München ein Theaterstück inszeniert hat, wo sie den Namen Dieter Wedel verändert hat. Wir haben dann eine Recherche angestellt und sind auf einen Artikel gestoßen in der Abendzeitung damals.“

Während der Recherche stießen die Journalistinnen auf einen Artikel in der Münchner Abendzeitung, der über eine Schauspielerin und Regisseurin berichtete, die in einem Theaterstück die Bademantelgeschichte mit Wedel verarbeitet hatte. Dieser Artikel wurde zu einem wichtigen Puzzlestück, das sie auf drei weitere Betroffene führte.

Zum Artikel bei Abendzeitung-muenchen.de Details
Vom schönen Schein und wirklichen Leben

Vom schönen Schein und wirklichen Leben

Dieter Wedel · 2010

Sachbuch eines Filmregisseurs über sein Leben und seinen Umgang mit Frauen. Das Werk dokumentiert offen seine Promiskuität und die Machtdynamiken in seinen Beziehungen zu Schauspielerinnen. Ein persönliches Zeugnis ohne moralische Distanz zum eigenen Verhalten.

🗣 Jana Simon zitiert daraus bei ⏱ 00:46:47 „Und ich habe mir hier zwei Sätze rausgeschrieben aus einem Buch von Dieter Wedel vom schönen Schein und wirklichen Leben, wo er sagt, Frauen versuchen, den Regisseur mit ihrem Spiel und ihrer Weiblichkeit zu verführen. Manchmal vermischt sich beides. Oder an anderer Stelle, ich hatte immer zwei, drei, manchmal auch vier Frauen gleichzeitig.“

Andreas Sentker zitiert aus Wedels eigenem Buch, um zu zeigen, wie offen dieser mit seiner Promiskuität umging. Die Zitate dienen als Beleg dafür, dass Wedel sein Verhalten gegenüber Frauen nicht als problematisch empfand, sondern es sogar selbst publizierte – was im Kontrast zu den Missbrauchsvorwürfen steht.

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Im Zwielicht

Im Zwielicht

Der ZEITmagazin-Artikel „Im Zwielicht" dokumentiert die Missbrauchsvorwürfe mehrerer Frauen gegen den Filmregisseur Dieter Wedel, der diese bestreitet. Die monatelange Recherche von Anne Kunze und Jana Simon wurde am 5. Januar 2018 mit einem doppelten Titelcover veröffentlicht und löste eine breite öffentliche Debatte über Verdachtsberichterstattung aus.

🗣 Andreas Sentker referenziert bei ⏱ 00:53:20 „Am 5. Januar 2018 erscheint der Artikel Im Zwielicht im Zeitmagazin. Und was danach geschah, darüber sprechen wir in der nächsten Folge, liebe Hörerinnen und Hörer.“

Der Artikel 'Im Zwielicht' im ZEITmagazin ist das zentrale Ergebnis der monatelangen Recherche von Anne Kunze und Jana Simon über die Missbrauchsvorwürfe gegen Dieter Wedel. Er erschien am 5. Januar 2018 mit einem Doppelcover – Gianni Tempels Zitat auf der einen, Wedels Reaktion auf der anderen Seite – und löste eine breite öffentliche Debatte über Verdachtsberichterstattung aus.

Zum Artikel bei ZEIT Online Details
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