Episoden von ZEIT Bühne

52 Episoden · Seite 4 von 6

ZEIT Bühne

Ich habe sehr viele Gefühle. Deshalb mache ich Politik

Roman Pletter & Gäste

Im Sommer 2021 stellen sich Roman Pletter und Tina Hildebrandt die Frage, die damals ganz Deutschland beschäftigt: Kann Olaf Scholz mit einer SPD bei 15 Prozent wirklich Kanzler werden? Hildebrandt erinnert sich an den steifen Generalsekretär, dem Jan Ross einst den Spitznamen "Scholzomat" verpasste — und stellt fest, dass der heutige Scholz überraschend locker und offen auftritt, vor allem wenn es persönlich wird.

ZEIT Bühne

Irgendwann ist jeder zu Heldentaten bereit

Roman Pletter & Gäste

Frank Schätzing spricht über sein Sachbuch "Was, wenn wir einfach die Welt retten", in dem der Thriller-Autor den Klimawandel als "Wirklichkeitsthriller" aufbereitet — von den Ursachen über die Folgen bis zu konkreten Lösungsansätzen. Journalistin Christiane Gräfe ordnet ein, warum gerade ein Science-Fiction-Autor dem Thema eine andere Kraft verleiht als die übliche Fachliteratur: mit lebendigen Bildern und Geschichten statt knochiger Wissenschaftssprache.

ZEIT Bühne

Ich bin keiner, der sich selbst inszenieren kann

Roman Pletter & Gäste

Armin Laschet stellt sich nach den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz den Fragen von Tina Hildebrandt und Roman Pletter — überraschend ausgeruht nach einem Marathontag mit Gremiensitzungen und Pressekonferenzen. Im Vorgespräch erinnert sich Tina Hildebrandt, dass Laschet schon 1994 als einer der wenigen Politiker auch gegenüber unbekannten Journalisten freundlich und aufmerksam war, und beschreibt, wie er im Interview auf jede kritische Frage direkt eingeht statt in politische Floskeln auszuweichen.

ZEIT Bühne

Es wird am Ende keinen Verlierer geben

Roman Pletter & Gäste

Annalena Baerbock verrät im Gespräch mit der ZEIT einen überraschenden Trick gegen Foto-Unbehagen: Sie wackelt mit den Zehen, um beim Fotografiertwerden natürlich zu grinsen. Neben persönlichen Einblicken geht es um ihr Verhältnis zu Robert Habeck — die beiden seien tatsächlich Freunde, nicht Konkurrenten, was die Moderatoren genau umgekehrt erwartet hätten.

ZEIT Bühne

We have to stop looking for men

Roman Pletter & Gäste

Christine Lagarde würdigt Margrethe Vestager bei der Verleihung des Marion-Dönhoff-Preises 2020 als furchtlose Wettbewerbshüterin, digitale Vordenkerin und weibliches Vorbild — mit dem schönen Bild der drei Margarets: Enforcer, Empowerer, Encourager. Im anschließenden Gespräch mit Ileana Grabitz spricht Vestager über Europas neue Selbstständigkeit nach der Trump-Ära, ihren Kampf gegen Apple und Google und die Frage, warum Frauen aufhören müssen, dem männlichen Führungsideal nachzueifern — denn die informelle Männerquote von 95 Prozent funktioniere ja offensichtlich bestens.

ZEIT Bühne

Ich fänd‘s geil, wenn alle Menschen Zugang zu Trinkwasser hätten

Roman Pletter & Gäste

Joy Denalane hält die Laudatio auf die NGO Viva con Agua, die den Marion Dönhoff Förderpreis 2020 für ihren Einsatz für sauberes Trinkwasser erhält. Sie erzählt, wie Mitgründer Michael Fritz untrainiert in einen Marathon sprang, den ihr Mann Max Herre monatelang vorbereitet hatte — und bringt damit den unbändigen Spirit der Organisation auf den Punkt. Anschließend sprechen Michael Fritz und Geschäftsführerin Carolin Stüdemann über die Zukunft von Viva con Agua.

ZEIT Bühne

Ich habe viel Glück gehabt

Roman Pletter & Gäste

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier blickt im Gespräch mit Giovanni Di Lorenzo auf seinen Bildungsaufstieg zurück — vom Dorf, in dem kaum jemand Abitur machte, bis ins Schloss Bellevue. Er erzählt von einem Grundschullehrer, der die entscheidende Weiche stellte, von Eltern mit Bildungsbewusstsein aber ohne den Mut zum Gymnasium, und von der Angst, als einziges Kind aus der Klasse den Sprung zu wagen.

ZEIT Bühne

Ich bin selbstbewusster geworden

Roman Pletter & Gäste

Dirk Peitz spricht mit Nick Hornby über dessen Roman „Just Like You

ZEIT Bühne

Ich bin für die Frauenquote

Roman Pletter & Gäste

Im Münchner Fernsehstudio treffen Roman Pletter und Charlotte Panag auf Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder — und erleben einen Politiker, der überraschend offen über seine eigene Wandlung und Häutung reflektiert. Zwischen bayerischer Bio-Barisierung und norddeutscher Nüchternheit entfaltet sich ein lebhaftes Gespräch über Stolz, Selbstinszenierung und politische Selbstkritik.

ZEIT Bühne

Ich weigere mich, mich zum Feind machen zu lassen

Roman Pletter & Gäste

Der Schriftsteller Ingo Schulze spricht über die Brüche der Wendezeit und deren Nachwirkungen bis heute. Martin Machowecz beschreibt ihn als einen der wenigen Autoren, deren Bücher immer besser werden — und als jemanden, der sowohl Ost- als auch Westdeutschen die jeweils andere Seite erklären kann. Überraschend offen äußert sich Schulze dabei auch über sein kritisches Verhältnis zum deutschen Gesundheitswesen seit der Corona-Krise.