Alles gesagt? – Renate Künast, was wird aus Ihren Grünen
#067

Renate Künast, was wird aus Ihren Grünen

Alles gesagt? / 08. Juni 2023 / 24 Medien

Christoph Amend, Jochen Wegner & Gäste

Renate Künast erzählt von den halb-legalen Anfängen der Grünen in Berlin, erklärt warum sie ihre Partei für eine Wirtschaftspartei hält, und rechnet mit der Justiz ab, die Schwarzfahrer härter bestraft als Dieselbetrüger. Nebenbei liefert sie eine Innenansicht der Mauerfall-Nacht und verteidigt offensiv die repräsentative Demokratie gegen Druck von der Straße.

„Politik ist nicht dazu da, zu warten, bis der Letzte was einsieht.“
🗣 Renate Künast

Erwähnte Medien (24)

Zehn-Punkte-Plan zur deutschen Einheit

Zehn-Punkte-Plan zur deutschen Einheit

Helmut Kohl · 1999

Als Zehn-Punkte-Programm bezeichnet man ein Programm des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl zur Neuregelung der deutsch-deutschen Beziehungen und zur Lösung der deutschen Frage, das er in einer Rede vor dem Deutschen Bundestag am 28. November 1989 formulierte. Er schlug darin zur Überraschung des Auslands, der Alliierten wie der DDR-Führung, aber auch der Bundestags-Opposition und seines Koalitionspartners einen Stufenplan zur Vereinigung Deutschlands und Europas vor, der als Wegmarke für die ...

🗣 Renate Künast referenziert bei ⏱ 00:25:23 „Er hat ja auch selber einen Zehn-Punkte-Plan nach Monaten vorgelegt, wo er sich so eine Föderation und Ähnliches überlegte.“

Renate Künast erwähnt Helmut Kohls Zehn-Punkte-Plan zur deutschen Einheit im Kontext der Diskussion über sein Handeln nach dem Mauerfall

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Zehn-Punkte-Programm zur Überwindung der Teilung Deutschlands und Europas

Zehn-Punkte-Programm zur Überwindung der Teilung Deutschlands und Europas

Helmut Kohl · 2014

In einem so leidenschaftlichen wie aufrüttelnden Appell kämpft Helmut Kohl für sein und unser Europa. Er macht deutlich, warum Europa für Frieden und Freiheit im 21. Jahrhundert existentiell bleibt und warum auch er voller Sorge ist. Nachvollziehbar und aus eigenem Erleben erklärt der Kanzler der Einheit und Ehrenbürger Europas, wie die Idee des geeinten Europas entstanden ist, wie Europa sich seit 1945 entwickelt hat, wie Europa funktioniert, wie es zum Euro kam und warum der Euro richtig und w...

🗣 Renate Künast referenziert bei ⏱ 00:25:48 „Er hat ja auch selber, das sind zehn Punkte Plan oder so nach Monaten, genau vorgelegt, wo er sich so eine Föderation und ähnliches überlegte, muss man jetzt wahrscheinlich lesen, was damals revolutionär schien, was aber nach zwei Wochen auch schon wieder überholt war.“

Renate Künast würdigt Helmut Kohls schrittweises Vorgehen bei der Wiedervereinigung. Sie verweist auf seinen Zehn-Punkte-Plan, der damals als revolutionär galt, aber durch die rasante Dynamik der Ereignisse schnell überholt war. Sie empfiehlt, ihn heute nochmal zu lesen, um die damalige Perspektive zu verstehen.

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Das Überlebt

Das Überlebt

Michael Biedowicz · 2022

In dieser fesselnden Doku erzählen die Mitglieder einer thailändischen Jugendfußballmannschaft, wie sie im Jahr 2018 in der Tham-Luang-Höhle feststeckten – und überlebten.

🗣 Christoph Amend empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:44:20 „Ich habe gerade, nur weil wir über diese Zeit... Ein irrer, ein irres Jahr. Und weil Sie jetzt gerade auch über das Verständnis zwischen Ost und West reden, gerade einen fantastischen Dokumentarfilm gesehen von einem langjährigen Zeitmagazin, Fotoschef Michael Bidovic, der eben zu der Zeit aus Ost-Berlin kommt.“

Christoph Amend empfiehlt einen Dokumentarfilm seines langjährigen Zeitmagazin-Fotochefs Michael Biedowicz, der aus Ost-Berlin stammt und Mitgründer der Ost-Taz war. Der Film zeigt eindrücklich, wie die Ost- und West-Redaktionen der Taz merkten, dass sie trotz gemeinsamer Sprache aneinander vorbeiredeten – die Ost-Redakteure mussten westdeutsche Nachrichtentexte 'einosten', damit sie im Osten verstanden wurden. Amend nennt den Film 'fantastisch' und nutzt ihn als Beleg dafür, wie tief die kulturelle Kluft zwischen Ost und West tatsächlich war.

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Baseballschlägerjahre

Baseballschlägerjahre

Christian Bangel

Die Nachwendejahre waren besonders in Ostdeutschland von rechter Gewalt geprägt. Unsere Serie "Baseballschlägerjahre" erzählt von einer Zeit, die bis heute nachwirkt.

🗣 Renate Künast referenziert bei ⏱ 00:56:36 „Ich will da nichts entschuldigen. Man hätte sich da anders früher kümmern müssen, aber vieles ist nicht gesehen worden. Ich weiß ja, also die ganze Debatte um die Baseballschlägerjahre.“

Renate Künast spricht über die Versäumnisse im Umgang mit rechtsextremen Strukturen in den neuen Bundesländern nach der Wende. Sie verweist auf die Debatte um die sogenannten Baseballschlägerjahre – den von Christian Bangel bei ZEIT Online geprägten Begriff für die rechte Gewalt in Ostdeutschland in den 1990er Jahren, die damals weitgehend ignoriert wurde.

Zum Artikel bei ZEIT Online Details
Reportage über Online-Hater

Reportage über Online-Hater

Britta Stuff

Die Reportage von Britta Stuff und Renate Künast untersucht, wer hinter Online-Hasskommentaren gegen Politiker steckt. Die Journalisten besuchten Verfasser solcher Kommentare und stellten fest, dass es sich überraschend oft um gut situierte Bürger wie pensionierte Lehrer handelt, nicht um sozial Benachteiligte. Die Recherche widerlegt damit ein verbreitetes Vorurteil über die soziale Herkunft von Online-Hatern.

🗣 Renate Künast referenziert bei ⏱ 01:00:18 „Und ich weiß noch, da bin ich mit Britta Stuff vom Spiegel los, weil wir mal drüber geredet haben. [...] Und wir sind zusammen los und haben mal ein paar Leute besucht.“

Renate Künast erzählt, wie sie gemeinsam mit der Spiegel-Journalistin Britta Stuff Menschen besuchte, die online Hasskommentare gegen Politiker verfassten. Die Reportage untersuchte, ob die Hater tatsächlich sozial Benachteiligte waren – und kam zum überraschenden Ergebnis, dass es sich oft um gut situierte Bürger wie pensionierte Lehrer handelte. Jochen Wegner kommentiert: 'Grandioser Text. Also tolle Geschichte.'

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Baseballschlägerjahre

Baseballschlägerjahre

· 2020

Nach dem Ende der DDR gehörten Prügel, Drohungen und Hetzjagden zum Alltag. Nach der Wiedervereinigung Anfang der 1990er-Jahre brachen in Ostdeutschland ganz offen Hass, Rassismus und Gewalt gegen Ausländer und Anhänger linker Ideologie aus, meist durch Jugendliche. In vielen Städten gehörten die Straßen und Plätze der rechten Szene, organisiert in Neonazi-Kameradschaften. Bomberjacken, Springerstiefel und Hitler-Gruß zeigten dem eingeschüchterten Rest, wo man stand.

🗣 Renate Künast referenziert bei ⏱ 01:02:16 „Also die ganze Debatte um die Baseballschlägerjahre. Genau die 90er Jahre.“

Renate Künast verweist auf die Debatte um die sogenannten Baseballschlägerjahre, die rechtsextreme Gewalt in Ostdeutschland in den 1990er Jahren beschreibt

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Britta Stuff Text über Online-Hass

Britta Stuff Text über Online-Hass

Britta Stuff

Ich erkläre anhand vieler Beispiele aus der Praxis, wie Ihr Euch vor Hass und Hetze im Internet schützen könnt.

🗣 Renate Künast referenziert bei ⏱ 01:02:16 „Und ich weiß noch, da bin ich mit Britta Stuff vom Spiegel los, weil wir mal drüber geredet haben... Grandioser Text. Also tolle Geschichte.“

Renate Künast erwähnt einen Artikel von Britta Stuff, den sie gemeinsam recherchierten, über die Verfasser von Online-Hasskommentaren

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IPCC-Berichte (Assessment Reports)

IPCC-Berichte (Assessment Reports)

Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)

Die Zwischenstaatlichen Berichte des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) fassen die neuesten Erkenntnisse von hunderten Klimawissenschaftlern zusammen und bilden die wissenschaftliche Grundlage für Klimapolitik weltweit. Die Prognosen und Szenarien der IPCC zeigen, dass der Klimawandel schneller voranschreitet als früher berechnet, was die Dringlichkeit entschlossenen Handelns unterstreicht. Diese Berichte sind zentrale Referenzen für evidenzbasierte Klimapolitik und Debatten um notwendige Maßnahmen zum Klimaschutz.

🗣 Renate Künast referenziert bei ⏱ 01:46:49 „Wenn ich gucke auf hier das Potsdamer Klimaerfolgeninstitut oder auf IPCC-Berichte und sowas, die ganzen Klimaberichte, hunderte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler rechnen und alles, was sie berechnet haben in den letzten Jahrzehnten, tritt sogar noch schneller ein.“

Renate Künast argumentiert für entschlossenes Handeln beim Klimaschutz und verweist auf die wissenschaftliche Grundlage der IPCC-Berichte, deren Prognosen sich sogar schneller bewahrheiten als vorhergesagt.

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IPCC-Berichte

IPCC-Berichte

IPCC

Die IPCC-Klimaberichte fassen die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse von hunderten Klimawissenschaftlern zusammen und zeigen, dass sich die prognostizierten Klimaveränderungen teilweise noch schneller vollziehen als befürchtet. Diese Berichte dienen als zentrale evidenzbasierte Grundlage für die Politikgestaltung und unterstreichen die Dringlichkeit entschiedener Klimaschutzmaßnahmen.

🗣 Renate Künast referenziert bei ⏱ 01:47:22 „Wenn ich gucke auf hier das Potsdamer Klimaerfolgeninstitut oder auf IPCC-Berichte und so was, die ganzen Klimaberichte, hunderte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler rechnen und alles, was sie berechnet haben in den letzten Jahrzehnten, tritt sogar noch schneller ein.“

Renate Künast verweist auf die IPCC-Klimaberichte als wissenschaftliche Grundlage für die Dringlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen

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Der Hessische Landbote

Der Hessische Landbote

Georg Büchner · 2007

Der Hessische Landbote ist ein ursprünglich von dem Medizinstudenten Georg Büchner im Jahr 1834 verfasstes achtseitiges Pamphlet, das von dem Theologen Friedrich Ludwig Weidig ergänzt, überarbeitet und herausgegeben wurde. Es wandte sich gegen die sozialen Missstände der Zeit. Die ersten Exemplare der Flugschrift wurden nach dem 31. Juli 1834 heimlich im Großherzogtum Hessen-Darmstadt verteilt. Die Streitschrift ist bekannt für ihren Aufruf: „Friede den Hütten! Krieg den Palästen!“

🗣 Renate Künast zitiert daraus bei ⏱ 02:18:51 „Der hatte einen Aufkleber auf seiner Zellentür, da stand, Friede den Hütten kriegt den Palästen. Wollten sie abmachen. Unmöglich, geht nicht. Sag ich, ich finde die Nummer gut.“

Renate Künast erzählt von einem drogenabhängigen Häftling, der das berühmte Büchner-Zitat 'Friede den Hütten, Krieg den Palästen' als Aufkleber an seiner Zellentür hatte. Die Beamten wollten den Aufkleber entfernen, doch Künast verteidigte ihn als positives Zeichen: Der Häftling beschäftige sich mit gesellschaftlich-politischen Fragen statt mit Drogen – er kommuniziere mit seiner Umwelt.

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Der Spiegel

Der Spiegel

Wöchentliches deutsches Nachrichtenmagazin mit Schwerpunkt auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Der Spiegel gilt als eines der bedeutendsten und einflussreichsten Magazine im deutschsprachigen Raum. Bekannt für investigativen Journalismus und gründliche Recherche.

🗣 Renate Künast erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:23:08 „Also ich weiß, der mit dem Friede, den Hüttenkrieg, den Palästen, den habe ich immer einen alten Spiegel mitgebracht zum Lesen. Also der hat den zuerst gekriegt und hat ihn gelesen.“

Künast erzählt, dass sie dem politisch interessierten Häftling regelmäßig alte Ausgaben des Nachrichtenmagazins Der Spiegel zum Lesen mitbrachte. Sie deutete seine Leselust als Hinweis auf ein gesellschaftlich-politisches Interesse – ein gutes Zeichen für seine Resozialisierung.

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Broken Windows

Broken Windows

James Q. Wilson / George L. Kelling

Der Artikel behandelt die Broken-Windows-Theorie, eine einflussreiche kriminologische Hypothese der 1980er Jahre. Sie besagt, dass kleine Verstöße und Verwahrlosung in einem Umfeld zu verstärkter Kriminalität und Regellosigkeit führen. Die Theorie wird dabei kritisch diskutiert, insbesondere hinsichtlich ihrer praktischen Anwendbarkeit und Gerechtigkeit im Strafvollzug.

🗣 Renate Künast referenziert bei ⏱ 02:28:28 „Sie haben ja auch sich vorhin vehement für Regeln ausgesprochen, die beachtet werden und es gab ja mal so eine Phase, wo man dachte, also sobald man toleriert, dass ein Fenster zerbrochen ist, toleriert man im Grunde den Untergang Manhattans. Broken Windows.“

Jochen Wegner spricht die kriminologische Broken-Windows-Theorie an, um Künast zu fragen, ob Toleranz bei Bagatelldelikten wie Schwarzfahren nicht zu einer Erosion des gesamten Regelsystems führe. Künast erkennt die Referenz sofort und benennt sie, argumentiert aber dagegen: Man müsse rational abwägen, ob es verhältnismäßig sei, jemanden für Schwarzfahren einzusperren, während Wirtschaftskriminelle mit Deals davonkämen.

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Paprikaschotenstreifen (Kabarett-Nummer)

Paprikaschotenstreifen (Kabarett-Nummer)

Hans-Dieter Hüsch

Humoristische Kabarett-Nummer von Hans-Dieter Hüsch, in der er die ritualisierte Esskultur deutscher Familienfeste satirisch darstellt. Hüsch schildert die Dekoration mit roten Paprikastreifen als Inbegriff dieser kleinbürgerlichen Festtradition und ihrer charakteristischen Ästhetik.

🗣 Renate Künast referenziert bei ⏱ 02:52:34 „Hans-Dieter Hüsch, der hat mal so ein Ding gehabt mit Paprikaschotenstreifen. Der hat das mal beschrieben als immer die ganzen Familienfesten.“

Renate Künast beschreibt ausführlich die ritualisierte Esskultur bei Familienfesten ihrer Kindheit – halbe Gurken, Käsebrote, Wiener Würstchen. Als sie auf die spätere Dekoration mit roten Paprikastreifen zu sprechen kommt, erinnert sie sich an eine Kabarett-Nummer von Hans-Dieter Hüsch, der genau diese Familienfest-Ästhetik humoristisch beschrieben hat.

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Was machst du am Wochenende?

Was machst du am Wochenende?

Christoph Amend / Die Zeit

Jede Woche fragen Ubin Eoh und Christoph Amend eine Gästin oder einen Gast “Und was machst du am Wochenende?“. Eine Stunde lang geht es um die zwei kürzesten Tage der Woche – um Rituale, Erinnerungen, Erholungsversuche und um jede Menge Empfehlungen für ein gelungenes Wochenende: Bücher und Spiele, Serien und Filme, Getränke und Snacks, der nächste große Hit und Produkte aller Qualität und Art.

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 02:58:24 „Da kann ich einen Podcast empfehlen. Der war zu Gast in unserem Wochenend-Podcast. In welchem Podcast war der zu Gast, Christoph? Was machst du am Wochenende?“

Christoph Amend erwähnt den eigenen Wochenend-Podcast, in dem Jamie Oliver zu Gast war

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Backofen-Basmati-Reis-Rezept

Backofen-Basmati-Reis-Rezept

Yotam Ottolenghi · 2020

»Was dieses Buch genauso besonders macht wie den Geschmacksthesaurus, ist neben der beeindruckenden Expertise der unvergleichliche Humor und die Persönlichkeit der Autorin.« Yotam Ottolenghi »Intuitiv Kochen« ist ein praktisches Handbuch, das experimentierfreudigen Köchen helfen soll, ihre eigenen Rezepte zu entwickeln. Es basiert auf einer Reihe von Grundrezepten, die sich nahezu unendlich variabel erweisen, je nachdem, was im Kühlschrank, in der Saison oder auf dem Markt zu haben ist.

🗣 Renate Künast empfiehlt aktiv bei ⏱ 03:07:08 „Dazu könnte man ein Reis, ein Basmati-Reis nach einem Backofen-Basmati-Reis nach einem Rezept von Otto Lengi machen. Ich bin ein wandelndes Kochbuch.“

Renate Künast beschreibt ausführlich ihr Dampfgericht mit weißem Fisch und Spargel und empfiehlt als Beilage einen Backofen-Basmati-Reis nach einem Rezept von Ottolenghi. Sie nennt kein konkretes Kochbuch, aber das Rezept stammt vermutlich aus einem seiner bekannten Werke wie 'Simple' oder 'Flavor'.

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Winnetou

Winnetou

Karl May · 2023

* Winnetou, l'Homme de la prairie * Le Trésor des Montagnes rocheuses * La Trahison des Commanches * Dans la forteresse des trappeurs Le narrateur, nouvel arrivé au FarWest, traité de greenhorn (piedtendre, novice) par ses compagnons avec qui il réalise l'arpentage du futur tracé d'une ligne de chemin de fer pour l'Atlantic and Pacific Company, ne tarde pas à réaliser, sans en avoir l'air, de tels exploits qu'on le surnomme rapidement Old Shatterhand (La main qui frappe).

🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:13:38 „Winnetou oder Old Shatterhand? Winnetou. Winnetou oder kein Winnetou? Kein Winnetou.“

Im A-oder-B-Spiel wird Karl Mays Winnetou-Figur gleich in zwei Fragen aufgegriffen: Erst Winnetou gegen Old Shatterhand (Künast wählt Winnetou), dann die kulturpolitisch aufgeladene Frage 'Winnetou oder kein Winnetou?' — eine Anspielung auf die Debatte um kulturelle Aneignung. Künast antwortet 'kein Winnetou'.

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E Studie

Europaweite Studie zum Vogelrückgang durch Klimawandel und Pestizide

Die Studie dokumentiert einen dramatischen Rückgang der europäischen Vogelpopulationen seit 1980 um etwa ein Viertel. Sie belegt Klimawandel und Pestizide als Hauptfaktoren für diesen Bestandsverlust. Der Rückgang ist bei einzelnen Arten wie der Feldlerche noch deutlicher und beträgt bis zu 60 Prozent. Die Studie unterstreicht die Dringlichkeit von Klimaschutz und Artenschutzmaßnahmen.

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 03:35:13 „Heute kam diese Studie raus, diese europaweite Studie, wegen des Klimawandels und Pestiziden und so weiter. Es gab ein paar Faktoren. Ich glaube, seit 1980 ist die Zahl der Vögel in Europa um ein Viertel gesunken.“

Im Gespräch über Klimapolitik und ökologische Folgen bringt Christoph Amend eine aktuelle europaweite Studie ein, die den dramatischen Rückgang der Vogelpopulationen seit 1980 um ein Viertel dokumentiert. Die Studie dient als Beleg für die Dringlichkeit des Klima- und Artenschutzes, worauf Renate Künast ergänzt, dass einzelne Arten wie die Feldlerche sogar um bis zu 60 Prozent zurückgegangen seien.

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Europaweite Studie zum Vogelrückgang

Europaweite Studie zum Vogelrückgang

Eine europaweite Studie dokumentiert den dramatischen Rückgang der Vogelpopulationen in Europa: Seit 1980 ist die Zahl der Vögel um etwa ein Viertel gesunken. Hauptverantwortlich für diese Entwicklung sind intensive Landwirtschaft, Pestizideinsatz und Klimawandel. Die Forschung zeigt damit ein besorgniserregendes Bild der ökologischen Folgen moderner Agrarwirtschaft und unterstreicht den dringenden Handlungsbedarf zum Schutz der Biodiversität.

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 03:35:28 „Heute kam diese Studie raus, diese europaweite Studie, wegen des Klimawandels und Pestiziden usw. Es gab ein paar Faktoren. Ich glaube, seit 1980 ist die Zahl der Vögel in Europa um ein Viertel gesunken.“

Christoph Amend erwähnt eine am Tag der Aufnahme erschienene Studie zum dramatischen Rückgang der Vogelpopulationen in Europa seit 1980

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Artikel über die Ländereien der britischen Königsfamilie

Artikel über die Ländereien der britischen Königsfamilie

Tradition spielt in Großbritannien eine wichtige Rolle – und sorgt dafür, dass das Königshaus liquide ist. Einige Posten, die zum royalen Wohlstand beitragen, sorgen für Erstaunen.

🗣 Renate Künast erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:44:42 „Gerade habe ich irgendwann noch mal einen längeren Artikel gelesen über die ganzen Ländereien, die die so alle haben. Es ist schon irgendwie ein kurioses System, um es mal nett zu sagen.“

Renate Künast spricht über ihre persönliche Beziehung zu König Charles und ihre Eindrücke von der britischen Monarchie. Sie erwähnt beiläufig einen längeren Artikel, den sie über die umfangreichen Ländereien der Royals gelesen hat, was ihre kritische Haltung gegenüber dem monarchischen System untermauert. Weder Quelle noch Titel des Artikels werden genannt.

Zum Artikel bei Rp-online.de Details
Die Grenzen des Wachstums

Die Grenzen des Wachstums

Club of Rome / Dennis Meadows

Der Bericht „Die Grenzen des Wachstums" aus dem Jahr 1972 ist ein Meilenstein der Umweltbewegung und entstand unter federführender Beteiligung des Club of Rome. Der Bericht warnte vor den ökologischen Folgen unbegrenzten wirtschaftlichen Wachstums und legte damit einen wesentlichen Grundstein für das entstehende Umweltbewusstsein in der Gesellschaft. Seine Analysen inspirierten die Gründung der Grünen und die Aktivitäten von Umweltorganisationen wie Greenpeace in den 1970er und 1980er Jahren.

🗣 Renate Künast erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:46:20 „Und dann gab es immer eine Club of Rome mit seinen Erklärungen, was sich wie ökologisch weiterentwickeln wird und Klima und so.“

Renate Künast erwähnt die Berichte des Club of Rome im Kontext der Entstehung der Umweltbewegung und der Gründung der Grünen

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Inaugural Address (Ask not what your country can do for you)

Inaugural Address (Ask not what your country can do for you)

John F. Kennedy

John F. Kennedys Inaugurationsrede von 1961 gilt als eine der einflussreichsten politischen Reden des 20. Jahrhunderts. Der zentrale Satz „Frage nicht, was Dein Land für Dich tun kann, sondern was Du für Dein Land tun kannst" wurde zur Maxime einer Generation und inspirierte Millionen weltweit zu gesellschaftlichem Engagement und Verantwortungsbewusstsein. Die Rede prägt bis heute das Verständnis von Bürgerpflicht und idealistischem Handeln.

🗣 Renate Künast zitiert daraus bei ⏱ 04:59:52 „Ich denke mal an Kennedy, frag nicht, was dein Land für dich tut, sondern sage, was du für dein Land tun willst. Ich bin nicht, ich stehe hier, ich kenne Probleme, ich sehe sie, ich habe angefangen, mich zu engagieren und dann bin ich auch irgendwie verantwortlich.“

Renate Künast erklärt, woher sie ihren Optimismus nimmt und warum Pessimismus für sie keine Option ist. Sie zitiert Kennedys berühmten Satz aus seiner Antrittsrede, um zu verdeutlichen, dass man als engagierter Mensch eine Verantwortung trägt und sich nicht in Pessimismus flüchten darf.

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Der kleine Prinz

Der kleine Prinz

Antoine de Saint-Exupéry · 2015

Das Original – jetzt vollständig in Farbe! In der Sahara, wo der Erzähler mit seinem Flugzeug notlanden muss, begegnet ihm der kleine Prinz, und dieser erzählt ihm seine Geschichte: wie er seinen Planeten und seine Rose verließ, wie er auf seiner Reise die seltsamen Asteroidenbewohner traf, den König ohne Untertanen etwa, den Trinker, den Geschäftsmann, den Laternenanzünder, und wie er schließlich auf die Erde gelangte.

🗣 Renate Künast referenziert bei ⏱ 05:00:15 „Saint-Exupéry, der kleine Prinz, sag doch auch einer, seitdem ich dich kenne und weiß, bin ich auch für dich verantwortlich. Also ich fände es ein verantwortungsloses Verhalten, indem ich sage, nee, ich bin pessimistisch, weil mich das animieren würde, nicht zu versuchen.“

Direkt nach dem Kennedy-Zitat greift Renate Künast zu einer zweiten Referenz, um ihren Punkt zu untermauern: Aus dem kleinen Prinzen zitiert sie sinngemäß die berühmte Stelle über Verantwortung ('Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast'), um zu begründen, warum Pessimismus für sie keine zulässige Haltung ist.

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Auf leisen Sohlen ins Gehirn

Auf leisen Sohlen ins Gehirn

Elisabeth Wehling · 2022

80 Prozent unseres Denkens bleiben unbewusst und werden durch Metaphern und Deutungsrahmen geprägt. Unser vermeintlich freies Denken wird durch diejenigen beeinflusst, die bewusst bestimmte Metaphern in die öffentliche Diskussion einführen. Diesen "heimlichen Macht-Habern" sind George Lakoff und Eva Elisabeth Wehling auf der Spur: Welcher Sprache bedienen sich Politiker in öffentlichen Debatten, um in den Köpfen der Menschen die gewünschte "Wirklichkeit" entstehen zu lassen? In lebhaften Gespräc...

🗣 Renate Künast referenziert bei ⏱ 05:08:22 „Die hat dann zum Beispiel ein Buch geschrieben auf leisendem Mund ins Gehirn. Die hat sich sehr stark mit der Frage beschäftigt, wenn du kommunizierst, welche Bilder haben die Menschen im Kopf? Du kannst immer abstrakte Begriffe nehmen. Klimakrise ist schön, hört sich an wie Krise. Was soll ich mir darunter vorstellen?“

Renate Künast erklärt am Beispiel des gescheiterten Berliner Klimaneutralitäts-Volksentscheids, warum politische Kommunikation konkrete Bilder braucht statt abstrakter Begriffe. Sie verweist auf die Linguistin Elisabeth Wehling und deren Buch über politisches Framing, das sich mit der Frage beschäftigt, welche Bilder Sprache im Kopf erzeugt. Der Buchtitel ist im Transkript leicht verzerrt wiedergegeben.

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Lieder von Walter Mossmann

Lieder von Walter Mossmann

Walter Mossmann

Politisch engagierte Lieder eines Liedemachers aus der Freien Wendland. Charakteristische Werke der Bürgerinitiativbewegung der 1970er Jahre, die Antiatomkraft und gesellschaftlichen Widerstand verarbeiteten. Emotionale Melodik trifft auf systemkritische Texte.

🗣 Renate Künast erwähnt beiläufig bei ⏱ 09:06:48 „Walter Mossmann, der damals noch lebte, hat wunderbare, bewegte Lieder gesungen. Der hat schon im Wühl Lieder gesungen.“

Renate Künast erinnert sich an den Liedermacher Walter Mossmann, der in der Republik Freies Wendland auftrat und dort politische Lieder sang

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