Luisa Neubauer, redet noch jemand über das Klima
Christoph Amend, Jochen Wegner & Gäste
Luisa Neubauer erzählt, wie die Corona-Pandemie Fridays for Future den Boden unter den Füßen wegzog — plötzlich gab es eine andere „größte Krise der Welt
„Zwei Grundpfeiler von Fridays for Future sind die größte Krise der Welt und Massenproteste. Und jetzt haben wir auf einmal eine andere Krise, die die größte Krise der Welt ist und Massenproteste funktionieren nicht mehr.“
Erwähnte Medien (62)
Rote Rosen
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 00:06:23 „Also was keiner weiß, die Strategietagungen der Zeit finden regelmäßig in Lüneburg statt. Ich sage jetzt nicht wo, aber es ist dieses Hotel, wo Rote Rosen gedreht wird.“
Als Luisa Neubauer 'Lüneburg' als Schlusswort vorschlägt, reagieren die Hosts amüsiert, weil die ZEIT-Strategietagungen in einem Hotel in Lüneburg stattfinden, das als Drehort der ARD-Telenovela 'Rote Rosen' bekannt ist. Christoph Amend wirft den Namen zuerst ein, Jochen Wegner bestätigt die Verbindung – es ist eine humorvolle Anekdote aus dem Redaktionsalltag.
Vom Ende der Klimakrise – Eine Geschichte unserer Zukunft
Luisa Neubauer
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 00:11:50 „Und du hast auch ein Buch geschrieben. Vom Ende der Klimakrise eine Geschichte unserer Zukunft und jetzt bist du bei uns im Podcast. Herzlich willkommen.“
Jochen Wegner stellt Luisa Neubauer als Gast vor und erwähnt dabei ihr Buch als Teil ihrer öffentlichen Biografie. Das Buch wird zweimal in der Vorstellung genannt – einmal kurz am Anfang und einmal ausführlicher mit vollem Titel. Es dient als Beleg für Neubauers Rolle über den reinen Aktivismus hinaus.
Corona-Ansprache
Jacinda Ardern
🗣 Luisa Neubauer erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:30:47 „Die drei zukunfts- oder vielversprechendsten oder zugewandtesten Reaktionen auf die Corona-Krise von der Queen, von Merkel und von der neuseeländischen Premierministerin kamen. Alles drei Frauen, die es geschafft haben, tatsächlich staatstragend, aber auch zugewandt und sympathisch die Lage zu erklären.“
Im Kontext einer Diskussion über Geschlechterunterschiede in der politischen Krisenkommunikation nennt Luisa die neuseeländische Premierministerin als eine von drei Frauen, deren öffentliche Corona-Ansprache sie besonders beeindruckt hat.
Porträt über Joe Kaeser
🗣 Jochen Wegner empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:45:08 „Es gibt ein ganz tolles Porträt in der Zeit, das ich zu diesem Schlachtendenker sehr empfehlen kann. Es ist wirklich sehr lesenswert.“
Jochen Wegner empfiehlt ein Porträt über Siemens-CEO Joe Kaeser, das in der Zeit erschienen ist
Porträt über Joe Käser
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 00:50:27 „Und da habe ich erst mal gegoogelt, wer denn der Jockeyser ist und dein Porträt über ihn gelesen. Oder gab es das schon? Ich habe ein sehr gutes gelesen. War das das?“
Im Kontext der Siemens-Adani-Kampagne erzählt Luisa Neubauer, dass sie sich über Joe Käser informiert hat und dabei ein Porträt über ihn in der Zeit gelesen hat. Jochen Wegner stellt klar, dass er es nicht selbst geschrieben hat, es aber mit großer Freude gelesen habe.
Neubauer greift Käser an
🗣 Luisa Neubauer erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:51:07 „Und der ist dann im Handelsblatt gelandet und dann Neubauer greift Käse an und so. Und dann fing das so an, dass auf einmal aus dieser breiten Front gegen Siemens, was wurde, was zwischen Joe Käser und mir dann so ein bisschen eskaliert ist.“
Luisa Neubauer beschreibt, wie ihre Twitter-Aktivität gegen Siemens und Joe Käser mediale Aufmerksamkeit erregte. Ein Tweet von ihr landete als Berichterstattung im Handelsblatt, was die öffentliche Eskalation zwischen ihr und Käser einleitete.
Op-Ed über Siemens und Adani
Luisa Neubauer und Nick
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 00:54:13 „ich und ein anderer Aktivist, Nick, schon so ein Op-Ed geschrieben in der Welt, glaube ich, wo wir das nochmal erklärt hatten“
Luisa Neubauer erwähnt einen Meinungsbeitrag, den sie mit einem Mitaktivisten in der Welt veröffentlicht hat, um ihre Forderungen an Siemens zu formulieren
Op-Ed zu Siemens und Adani
Luisa Neubauer, Nick
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 00:54:22 „Zu dem Zeitpunkt hatten ich und ein anderer Aktivist, Nick, schon so ein Op-Ed geschrieben in der Welt, glaube ich, wo wir das nochmal erklärt hatten, weil wir schon befürchteten, boah, das wurde dann so persönlich, wo dann auf einmal, sodass ich das auf so einer persönlichen Ebene abspielte, wo wir eigentlich wirklich große wirtschaftliche und klimawissenschaftliche Fragen zu klären hatten.“
Im Kontext der Siemens-Adani-Debatte erzählt Luisa Neubauer, dass sie gemeinsam mit dem Aktivisten Nick einen Meinungsbeitrag in der Welt veröffentlicht hat. Darin formulierten sie ihre konkreten Forderungen an Siemens, weil die Debatte zu persönlich geworden war und sie die sachliche Ebene wiederherstellen wollten.
Qualitative Sozialforschung
Uwe Flick
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 01:11:36 „Was natürlich das Essential, das Must-Have für jeden, der sich gerade durch die Kulturgeografie bewegt, ist die qualitative Sozialforschung von Uwe Flick. So ein ganz kleines, kompaktes 600-Seiten-Buch. Alles, was es zu wissen gibt.“
Luisa Neubauer hält ein Buch in die Kamera, als das Gespräch auf ihre noch ausstehende Bachelorarbeit kommt. Sie stellt es ironisch als unverzichtbares Standardwerk vor – ein 600-Seiten-Lehrbuch zur qualitativen Sozialforschung, das sie für ihr Studium der Kulturgeografie braucht.
Schlüsselbegriffe der Kultur- und Sozialgeografie
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 01:12:03 „Es liegt nur noch ein anderes. Ich habe den Rest woanders liegen. Die Schlüsselbegriffe aus der Kultur- und Sozialgeografie. Ich bin wirklich dran. Es ist passiert.“
Direkt nach der Erwähnung des Flick-Buches zeigt Luisa Neubauer ein zweites Fachbuch, das neben ihr liegt. Es unterstreicht ihre Beteuerung gegenüber ihrer Mutter, dass sie wirklich an ihrer Bachelorarbeit arbeitet – ein humorvoller Moment im Gespräch.
The Crown
Peter Morgan · 2016
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 01:29:12 „Als dann diese Meghan-Marke-Geschichte anfing in der UK, habe ich zur Sicherheit noch mal ein bisschen zugeguckt“
Luisa Neubauer berichtet, dass sie die erste Staffel von The Crown geschaut hat, als die Meghan-Markle-Geschichte begann
The Crown
Peter Morgan · 2016
🗣 Luisa Neubauer erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:31:50 „Ich glaube übrigens ja, dass die Adels, also what do I know, aber mein Eindruck ist schon, nachdem ich übrigens The Crown auch geguckt habe. Dokumentation. Also ich glaube, dass die zwangsläufige Modernisierung des englischen Adelstads stattgefunden hat oder stattfindet, aber sicherlich nicht im vorauseilenden Gehorsam.“
Im Gespräch über Meghan Markle und die britische Adelswelt kommt Luisa Neubauer auf The Crown zu sprechen. Sie nutzt die Serie scherzhaft als Quelle ('Dokumentation') für ihre Einschätzung, dass die Modernisierung des britischen Adels nur widerwillig und nicht aus eigenem Antrieb stattfindet.
The Crown
Peter Morgan · 2016
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 01:32:01 „nachdem ich übrigens The Crown auch geguckt habe… Ah, verstehe. Bildungsfernsehen, erster Güte.“
Luisa Neubauer erwähnt die Netflix-Serie im Zusammenhang mit der Modernisierung des englischen Adelstands und der Meghan-Markle-Debatte
Seite-3-Reportage über Burnouts bei Fridays-for-Future-Aktivisten
🗣 Luisa Neubauer erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:10:35 „Seite 3 in der SZ, achso. Habe ich auch gelesen, ja.“
Christoph Amend erwähnt, dass er in Vorbereitung auf das Gespräch Geschichten über Fridays-for-Future-Aktivistinnen gelesen hat, die Burnouts und Stress durch Online-Kritik erleiden. Luisa Neubauer erkennt den Artikel sofort als die Seite-3-Reportage der Süddeutschen Zeitung und bestätigt, ihn ebenfalls gelesen zu haben.
Seite 3 Artikel über Fridays-for-Future-Burnout
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 02:10:42 „habe ich einige Geschichten auch gelesen von Fridays for Future Aktivistinnen und Aktivisten, die Burnouts haben und gestresst sind und die nicht mehr damit zurechtkommen, auch mit der Kritik und auch der Kritik im Netz. Seite 3 in der SZ“
Christoph Amend erwähnt einen Artikel auf Seite 3 der Süddeutschen Zeitung über Burnouts bei Fridays-for-Future-Aktivisten
Vom Ende der Klimakrise – Eine Geschichte unserer Zukunft
Luisa Neubauer
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 02:24:46 „Und wir haben dieses Buch auch geschrieben, wir haben es von Klimawissenschaftlern überprüfen lassen, dass wir auch faktisch da on point sind, weil davon müssen wir ausgehen können.“
Luisa Neubauer betont im Gespräch über inhaltliche Souveränität, dass sie und ihr Co-Autor ihr Buch von Klimawissenschaftlern haben prüfen lassen, um sachlich unangreifbar zu sein. Sie nennt den Titel nicht explizit, es handelt sich aber um ihr gemeinsam mit Alexander Repenning verfasstes Buch.
Schnelles Denken, langsames Denken
Daniel Kahneman
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:33:20 „Und die Idee ist, das ganz, ganz, ganz, ganz schnell zu sagen, um einen bestimmten Modus im Gehirn zu benutzen und nicht einen anderen. Dieser Modus ist das schnelle Denken und nicht das langsame Denken. Nach Kahnemann.“
Jochen Wegner erklärt die Regeln des A-oder-B-Spiels und begründet, warum der Gast blitzschnell antworten muss: Es soll das intuitive, schnelle Denken aktiviert werden statt des reflektierten, langsamen Denkens — ein direkter Verweis auf Daniel Kahnemans bekanntes Konzept der zwei Denksysteme.
Star Wars
George Lucas
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:42:34 „Luke oder Han? Luke oder Han? Bildungslücke, mach weiter. I know, ich finde nochmal Zeit dafür, jetzt ist ja Corona.“
Im Schnellfragerunden-Segment stellt Jochen Wegner die Frage 'Luke oder Han?' – eine Anspielung auf die Star-Wars-Figuren Luke Skywalker und Han Solo. Luisa Neubauer gesteht offen eine Bildungslücke ein und kann mit den Namen nichts anfangen, verspricht aber, sich das noch anzuschauen.
Aufräumen mit Marie Kondo
Marie Kondo
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 02:46:52 „Ich dachte, ich habe nur Kondo gehört... habe aber großartige Probleme an dieser Philosophie dahinter. Dieses vorbehaltlose Zelebrieren von unter ungebrochenen Konsumketten, weil wir selbst an den Schwachstellen, wo es einfach räumlich eng wird, dann schnell jemanden gefunden haben, der uns total sportlich mit glattgeschnittenen Haaren erklärt, wie es besser gehen kann.“
Im A-oder-B-Spiel wird Luisa nach 'Messi oder Kondo' gefragt. Sie wählt Kondo und nutzt die Gelegenheit, Marie Kondos Aufräum-Philosophie aus einer konsumkritischen und ökologischen Perspektive zu hinterfragen.
Tagesschau
🗣 Luisa Neubauer erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:04:02 „Ich weiß noch, als die Finanzkrise da war und ich war zwölf oder dreizehn oder sowas und ich habe dann abends die Tagesschau geguckt mit meinen Eltern und habe sie dann angeguckt und meinte, was ist denn diese Finanzkrise?“
Luisa Neubauer erzählt, wie sie als Zwölfjährige die Finanzkrise 2008 erlebte. Sie erinnert sich, abends mit den Eltern die Tagesschau geschaut zu haben, wo Bilder von Geld und Banklogos gezeigt wurden – für sie als Kind war die Krise aber nicht greifbar. Sie nutzt die Erinnerung, um zu illustrieren, dass ihre Generation bisher keine fühlbare politische Krise erlebt hatte.
IPCC Special Report on Global Warming of 1.5°C
Weltklimarat (IPCC)
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 03:17:43 „Ich habe den Weltklimarat zitiert und der sagt, es gibt von 202 Szenarien, wie unsere Emissionspfade verlaufen können. Also wenn man sich diese Kurven vorstellt, gibt es vier, bei denen wir noch 1,5 Grad einhalten. Und alle vier haben aber gemeint, dass sie im Jahr 2020 signifikante Veränderungen in Emissionen vorweisen.“
Luisa Neubauer erklärt die wissenschaftliche Grundlage ihrer Forderung, dass 2020 ein entscheidendes Jahr für den Klimaschutz ist. Sie bezieht sich auf den IPCC-Sonderbericht, der 202 Emissionsszenarien analysiert hat, von denen nur vier das 1,5-Grad-Ziel einhalten — und alle vier setzen signifikante Emissionsreduktionen im Jahr 2020 voraus.
Greta Thunberg Pressekonferenz in Katowice
🗣 Luisa Neubauer erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:22:58 „Witzigerweise ist das Ganze auf YouTube zu finden. Das hieß früher Greta Thunberg Pressekonferenz in Karte Witze. Jetzt heißt es Greta Thunberg und Luisa Neubauer Pressekonferenz in Karte Witze.“
Luisa Neubauer erzählt von ihrer ersten Begegnung mit Greta Thunberg bei der Klimakonferenz in Katowice 2018. Sie erwähnt, dass das Video der Pressekonferenz auf YouTube zu finden ist und inzwischen auch ihren Namen im Titel trägt — ein amüsantes Detail, das zeigt, wie sich ihre öffentliche Rolle seitdem verändert hat.
Rede auf dem Erdgipfel in Rio 1992
Severn Cullis-Suzuki
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 03:28:23 „Ich habe dann diese Frau gegoogelt, die 92 in Rio diese Rede gehalten hat. Ich habe gerade ihren Namen vergessen. Die war damals zwölf oder sowas und hat eine ganz beeindruckende Rede gehalten.“
Luisa Neubauer erzählt, dass sie sich gefragt hat, was aus jungen Klima-Ikonen später wird. Sie hat die Frau gegoogelt, die 1992 als Zwölfjährige beim Erdgipfel in Rio eine berühmte Rede hielt (Severn Cullis-Suzuki), und festgestellt, dass diese heute Autorin und Speakerin ist — als eine Art Orientierung für sich selbst und Greta.
ZEIT-Weihnachtsartikel zur Klimadebatte
🗣 Luisa Neubauer erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:59:09 „Das habt ihr doch gerade gemacht, Weihnachten, oder? Die Oper-Geschichte.“
Jochen Wegner erzählt, er habe seine Kollegen im Wissenschaftsressort gebeten, einfache Argumente für den menschengemachten Klimawandel aufzuschreiben, die man an Weihnachten der skeptischen Familie präsentieren kann. Luisa Neubauer verweist darauf, dass die ZEIT genau das kürzlich getan habe – offenbar ein Beitrag rund um Weihnachten, den sie als 'die Oper-Geschichte' bezeichnet.
Bericht über die Finanzierung von Fridays for Future
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 04:17:47 „Das Thema, was mich noch interessiert, ich habe ja in der Vorbereitung auch sehr viele Artikel in der Zeit gelesen und da gab es einen interessanten Bericht im Februar, der sich mit der Finanzierung deiner oder eurer Bewegung beschäftigt hat. Hast du den auch gelesen?“
Christoph Amend spricht einen Artikel aus der ZEIT an, der sich kritisch mit der Finanzierung von Fridays for Future beschäftigt. Der Bericht thematisiert eine undurchsichtige Buchhaltung der Bewegung und ihre Verbindung zur Stiftung Plant for the Planet. Luisa Neubauer bestätigt, dass sie in den Artikel involviert war, und räumt Verbesserungsbedarf bei der finanziellen Organisation ein.
Artikel zur Finanzierung von Fridays for Future
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 04:18:14 „da gab es einen interessanten Bericht im Februar, der sich mit der Finanzierung deiner oder eurer Bewegung beschäftigt hat“
Christoph Amend erwähnt einen Artikel in der Zeit über die undurchsichtige Buchhaltung von Fridays for Future
I Have a Dream
Martin Luther King
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 04:44:18 „Also, als Martin Luther gesagt hat, er hat einen Traum, hatten alle Leute, die ihm dazugehört haben, auch einen Traum. Das waren auch ihre Träume. Und das war eine ganz, ganz persönliche Sache für sie, dass sie gemeinsam da waren und alle diesen Traum hatten.“
Luisa Neubauer erklärt auf die Frage, was eine gute Kampagne ausmacht, dass sie eine Geschichte erzählen müsse, die sich jeder zu eigen machen kann. Martin Luther Kings Rede dient ihr als Paradebeispiel dafür, wie eine Botschaft gleichzeitig kollektiv und zutiefst individuell sein kann.
Klimaskeptiker-Buch (unbekannter Titel)
🗣 Luisa Neubauer erwähnt beiläufig bei ⏱ 04:45:07 „in Davos beim Weltwirtschaftsforum hat mir irgendwer ein Buch geschickt und meinte, hey, hier ist ein Buch, ich habe es geschrieben, kannst du mit mir ein Foto machen? Und ich habe mir das Buch angeguckt und davon wurden dann tausend Fotos gemacht und es war dann irgendwie so ein Klimaskeptiker-Buch.“
Luisa Neubauer erzählt von einem Vorfall in Davos, bei dem jemand versuchte, sie mit einem Klimaskeptiker-Buch zu fotografieren, um die Fotos in Foren zu verbreiten
Interview mit Roger Hallam
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 04:46:01 „Der Holocaust ist just another fuckery in human history. Ich weiß es deswegen, weil ich damals Blattmacher war, als die Zeit dieses Interview mit ihm veröffentlicht hat. Also Zitate aus einem Gespräch mit ihm. Da lag ich am Boden.“
Jochen Wegner erinnert sich an das kontroverse Zeit-Interview mit Extinction-Rebellion-Gründer Roger Hallam, in dem dieser den Holocaust relativierte. Wegner war damals Blattmacher bei der Zeit und beschreibt seine Fassungslosigkeit über Hallams Aussagen.
TED Talk
🗣 Luisa Neubauer erwähnt beiläufig bei ⏱ 05:08:51 „Super, ich meine, man könnte sich mal einen TED-Talk angucken.“
Auf Jochen Wegners Frage, was man im Privaten tun könne, um einen sinnvollen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, antwortet Luisa Neubauer augenzwinkernd, man könne sich mal einen TED-Talk anschauen. Es bleibt unklar, welchen konkreten Talk sie meint.
Der Ernährungskompass
Bas Kast
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 05:19:28 „Und ich habe wegen Bas eigentlich angefangen, eine Zeit lang überhaupt kein Fleisch mehr zu essen, weil ich sein Buch gelesen hatte und das auch relativ nachvollziehbar fand. Ich finde es immer noch ein sehr gutes Buch.“
Jochen Wegner erzählt, dass er durch das Ernährungsbuch von Bas Kast zeitweise komplett auf Fleisch verzichtet hat. Er beschreibt es als überzeugend und hebt hervor, dass gesunde Ernährung zufälligerweise auch die mit dem kleinsten CO2-Fußabdruck sei — eine Erkenntnis, die Kast selbst erst nach Veröffentlichung seines Bestsellers hatte.
The Game Changers
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 05:20:33 „Es gibt diesen Film, Game Changers heißt der, auf Netflix. Und dieser Film begleitet Athleten, die sich vegan ernähren durch ihre Laufbahnen und so. Und das ist irre, weil ich so viele Menschen gerade auch in meinem persönlichen Umfeld erlebe, die anderthalb Jahre Klimaaktivismus von mir begutachtet hatten, aber überhaupt nicht das Gefühl hatten, sie müssten irgendwas ändern.“
Luisa Neubauer empfiehlt die Netflix-Dokumentation als eindrucksvolles Beispiel dafür, wie persönliche Gesundheitsargumente Menschen stärker zum Umdenken bewegen können als Klimaaktivismus. Sie beobachtet in ihrem Umfeld, dass Freunde nach dem Film begeistert vegan wurden — obwohl sie zuvor anderthalb Jahre Klimaengagement ignoriert hatten.
Op-Ed von Olaf Scholz und Heiko Maas
Olaf Scholz, Heiko Maas
🗣 Luisa Neubauer erwähnt beiläufig bei ⏱ 06:03:13 „Ich war total fasziniert gestern, als in der Tagesschau der Beitrag kam zu dem Op-Ed, was Scholz und Maas geschrieben hatten. Und es war ein Beitrag über einen Meinungsbeitrag von Scholz und Maas. Und im Artikel wurde dann gezeigt, wie jemand die Zeitung aufschlägt und die beiden dann was geschrieben hatten.“
Luisa Neubauer beschreibt ein Beispiel für den sich selbst referenzierenden Mediendiskurs während der Corona-Pandemie: Die Tagesschau berichtet über einen Meinungsbeitrag von Scholz und Maas in einer Zeitung, was sie als bizarres Beispiel dafür anführt, wie sich der öffentliche Diskurs mangels anderer Handlungsmöglichkeiten medial um sich selbst dreht.
Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne
Ulrich Beck
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 06:07:34 „Risiko war Beck.“
Jochen Wegner korrigiert die Zuordnung – die Risikogesellschaft stammt von Ulrich Beck, nicht von Reckwitz
Die Gesellschaft der Singularitäten
Andreas Reckwitz
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 06:09:12 „Weil, wenn man so an Reckwitz denkt und die Risikogesellschaft, Singularisierungsgesellschaft vor allem.“
Luisa Neubauer leitet einen Exkurs über die Natur von Klimastreiks ein und greift dabei auf Andreas Reckwitz' soziologisches Konzept der Singularisierungsgesellschaft zurück. Sie argumentiert, dass der Klimastreik als kollektiver politischer Akt eigentlich der individualisierten Erwartungshaltung ihrer Generation widerspricht. Christoph Amend korrigiert sie dabei, dass die Risikogesellschaft von Beck stammt.
Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne
Ulrich Beck
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 06:09:12 „Weil, wenn man so an Reckwitz denkt und die Risikogesellschaft, Singularisierungsgesellschaft vor allem. Risiko war Beck.“
Als Luisa Neubauer sowohl die Risikogesellschaft als auch die Singularisierungsgesellschaft erwähnt und beides Reckwitz zuschreibt, korrigiert Christoph Amend sie knapp: Die Risikogesellschaft stammt von Ulrich Beck. Die Korrektur zeigt, dass beide Konzepte im Gespräch als soziologische Referenzrahmen für die Analyse des Klimastreiks herangezogen werden.
Alles in fünf Jahren
🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 06:40:34 „Wir waren ja, wir filmen ja nur gerade einen, weil Jochen und ich waren ja in einem Zukunftspodcast Anfang des Jahres, in dem du, glaube ich, auch warst. Mit den fünf Fragen. Alles in fünf Jahren. Ja, genau.“
Am Ende des Gesprächsabschnitts erwähnt Christoph Amend einen Zukunftspodcast namens 'Alles in fünf Jahren', in dem sowohl er und Jochen Wegner als auch Luisa Neubauer Anfang des Jahres zu Gast waren. Es dient als Überleitung zu einem neuen Thema.
Die Zerstörung der CDU
Rezo
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 06:48:31 „Aber wie viel Aufwand zum Teil in das Fact-Checking oder in die Aufarbeitung des berühmten Videos geflossen ist, das Kritik abbekommen hat, aber eigentlich nicht für den Klima-Teil. Also der sozusagen eigentlich fast, also da waren keine Aussagen drin in diesem ersten Teil, die schwer angreifbar gewesen wären.“
Jochen Wegner und Luisa Neubauer sprechen ausführlich über Rezo und seine Arbeitsweise. Wegner hebt hervor, wie viel Aufwand in das Fact-Checking des berühmten CDU-Videos geflossen ist und dass die inhaltliche Kritik daran kaum haltbar war. Das Video wird als Beispiel dafür diskutiert, wie viel Einzelne über digitale Plattformen bewirken können.
Greenpeace Magazin
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 07:01:01 „Das war das Greenpeace Magazin. Die waren damals aber noch eine unabhängige Redaktion. Das hat sich seitdem geändert. Anderes Thema, aber waren, also haben wahnsinnig tolle Sachen gemacht, fand ich. Und waren sehr, ja, frei in dem, was sie machen konnten und hatten tatsächlich so, also waren ein gut finanziertes Blatt.“
Luisa Neubauer erzählt von ihrem Einstieg ins Schreiben. Nach dem Abitur machte sie ein Praktikum beim Greenpeace Magazin, das ihr Schulleiter vermittelt hatte. Sie beschreibt die Redaktion als damals unabhängig und gut finanziert, mit hohen journalistischen Ansprüchen, die sie prägten – obwohl sie als Abiturientin unter lauter Nannenschul-Absolventen anfing.
COVID-19-Fernsehansprache der Queen
Queen Elizabeth II.
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 07:40:43 „Ich finde es sehr bemerkenswert, dass die drei zukunfts- oder vielversprechendsten oder zugewandtesten Reaktionen auf die Corona-Krise von der Queen, von Merkel und von der neuseeländischen Premierministerin kamen. Alles drei Frauen, die ich finde, als eine der wenigen es geschafft haben, tatsächlich staatstragend, aber auch zugewandt und sympathisch die Lage zu erklären und Mut zu machen.“
Luisa Neubauer hebt die Corona-Ansprache der Queen als eine der gelungensten politischen Reaktionen auf die Krise hervor. Sie vergleicht die Ansprachen von Elizabeth II., Angela Merkel und Jacinda Ardern mit männlich geprägten Krisenreaktionen und sieht darin einen fundamentalen Unterschied in Ton und Empathie. Christoph Amend ergänzt das berühmte Zitat 'We will meet again'.
Corona-Fernsehansprache
Angela Merkel
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 07:40:43 „Ich finde es sehr bemerkenswert, dass die drei zukunfts- oder vielversprechendsten oder zugewandtesten Reaktionen auf die Corona-Krise von der Queen, von Merkel und von der neuseeländischen Premierministerin kamen. Alles drei Frauen, die ich finde, als eine der wenigen es geschafft haben, tatsächlich staatstragend, aber auch zugewandt und sympathisch die Lage zu erklären und Mut zu machen.“
Luisa vergleicht die öffentlichen Reaktionen verschiedener Staatsoberhäupter auf die Corona-Krise und hebt Merkels Fernsehansprache neben der Queen und Jacinda Ardern als besonders gelungen hervor – als Beispiel für weibliche politische Kommunikation in Krisenzeiten.
Grimms Märchen
Jacob und Wilhelm Grimm
🗣 Luisa Neubauer erwähnt beiläufig bei ⏱ 07:43:08 „Alles. Ich glaube von Grimm über Winnetou. Da haben wir nichts ausfallen lassen.“
Luisa Neubauer erzählt, dass sie als Kind Hörbücher für ihre Großmutter aufgenommen hat. Auf die Frage, was sie vorgelesen habe, nennt sie Grimms Märchen als eines der Werke – es ging offenbar quer durch den Kanon der Kinderliteratur.
Winnetou
Karl May
🗣 Luisa Neubauer erwähnt beiläufig bei ⏱ 07:43:08 „Alles. Ich glaube von Grimm über Winnetou. Da haben wir nichts ausfallen lassen.“
Im selben Zusammenhang wie Grimms Märchen erwähnt Luisa Neubauer Winnetou als weiteres Werk, das sie als Kind für ihre Großmutter als Hörbuch aufgenommen hat. Die Bandbreite von Grimm bis Winnetou soll zeigen, dass sie alles Mögliche vorgelesen haben.
Tatort
ARD
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 08:05:39 „Ja, ich habe jetzt einen Tatort verpasst, das wurde mir vollkommen zum Verhängnis. Da rief meine Mutter an und meinte, Luisa, wie fandest du den Tatort? Und ich so, ich habe nicht geguckt und da springt die Frau aus dem Hörer.“
Luisa Neubauer erzählt, dass der Sonntagstatort ein festes Ritual in ihrem Leben ist. Als sie einmal eine Folge verpasste, rief ihre Mutter empört an. Die Anekdote illustriert, wie wichtig feste Routinen für sie sind – auch wenn sie zugibt, den Tatort nicht wegen der Qualität zu schauen.
Tatort
ARD
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 08:05:59 „Sonntagstatutschau zum Beispiel. Ganz wichtig. Machst du das immer noch? Ja, ich habe jetzt einen Tatort verpasst, das wurde mir vollkommen zum Verhängnis.“
Luisa Neubauer beschreibt das sonntägliche Tatort-Schauen als wichtige Routine in ihrem Leben
Black Mirror
Charlie Brooker
🗣 Luisa Neubauer empfiehlt aktiv bei ⏱ 08:06:39 „Und ganz manchmal haben wir dann, wenn es richtig schlecht war und wir haben so in den ersten 20 Minuten gedacht, so hui, wir würden uns jetzt quälen, dann haben wir vielleicht manchmal eine Folge Black Mirror geguckt.“
Luisa Neubauer erzählt, dass sie und ihre WG in Göttingen sonntags Tatort geschaut haben und bei schlechten Folgen stattdessen auf Black Mirror umgestiegen sind. Sie beschreibt anschließend ausführlich zwei Lieblingsfolgen – die Bienenfolge und die Folge mit dem wiederauferstandenen Partner – und reflektiert über deren philosophische Tiefe.
Hated in the Nation
Charlie Brooker
🗣 Luisa Neubauer empfiehlt aktiv bei ⏱ 08:07:09 „Also wo die, wisst ihr, wo diese Bienen so selbstständig werden und dann sich in die Menschen reinfressen und dann die Menschen, weil man festgestellt hat, man hat die Bienen kaputt gemacht und so. Zu sehr getötet, als dass sie unser Ökosystem erhalten können und unsere Nahrungsmittelketten.“
Luisa Neubauer beschreibt ihre Lieblingsfolge von Black Mirror aus ökologischer Perspektive: In der Episode werden künstliche Bienen gebaut, weil die echten ausgestorben sind, doch die Technik wird gehackt und die Roboterbienen töten Menschen. Sie findet die Folge faszinierend und zugleich erschreckend.
Be Right Back
Charlie Brooker
🗣 Luisa Neubauer empfiehlt aktiv bei ⏱ 08:07:39 „Das ist, also da haben sie, das ist die, da stirbt der Freund oder der Mann von einer Frau und dann wird ihr angeboten, dass sie ihr den Toten hinterher schicken und er wird dann wieder lebendig. Und das heißt, sie kommuniziert mit diesem Mann, der aber nur eine Reproduktion ist, eine Projektion vielmehr von dem, was sie sich wünscht.“
Luisa Neubauer beschreibt eine weitere Black-Mirror-Folge, in der eine Frau nach dem Tod ihres Partners eine digitale Reproduktion von ihm erhält. Sie interpretiert die Episode als Sinnbild für Sehnsüchte nach Unerreichbarkeit und die Grenzen der Technik angesichts von Sterblichkeit und Endlichkeit.
Friends
David Crane, Marta Kauffman
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 08:08:53 „Ehrlich gesagt, ich finde schon, dass Menschen Friends geguckt haben sollten. Ich weiß, sexistische Probleme und all das, aber Leben, gut.“
Luisa Neubauer wird nach fünf Serienempfehlungen gefragt und nennt Friends als erste, trotz der sexistischen Probleme der Serie. Sie kommt später erneut auf Friends zurück und erklärt, dass es in ihrer Familie ein kulturelles Ritual war – an Weihnachtsfeiertagen lief die Serie im Dauerbetrieb.
House of Cards
Beau Willimon · 2013
🗣 Luisa Neubauer empfiehlt aktiv bei ⏱ 08:09:19 „Ich finde schon, dass House of Cards eine Sache ist, von der man viel lernen kann. Man kann so ein bisschen lernen über Menschlichkeit in der Politik. Dass sozusagen Menschen und Emotionen und Beziehungen in der Politik, dass es das gibt und dass die beeinflussen, was wir tun und machen politisch schon.“
Luisa Neubauer empfiehlt House of Cards als Serie, aus der man viel über die Rolle von Emotionen und Beziehungen in der Politik lernen kann. Auf Christoph Amends ironische Nachfrage, ob es in der Serie viel Menschlichkeit gebe, verteidigt sie ihre Einschätzung.
Unorthodox
🗣 Luisa Neubauer empfiehlt aktiv bei ⏱ 08:10:10 „Unorthodox, die Serie hat auch was definitiv, ich finde, so, das muss man irgendwie, glaube ich, muss man so ein bisschen abstrakter verstehen, es hat was fast spielerisches in der Art und Weise, wie es inszeniert ist, aber ich fand es gut gemacht.“
Luisa Neubauer empfiehlt die Miniserie Unorthodox und betont, dass man die Inszenierung etwas abstrakter betrachten müsse. Sie findet die spielerische Art der Umsetzung gut gelungen.
Der blaue Planet
David Attenborough
🗣 Luisa Neubauer empfiehlt aktiv bei ⏱ 08:10:50 „Und dann natürlich so, keine Ahnung, Blauer Planet oder sowas. Ich dachte, es kommt noch was Edukatives hinein in diese wilde Sammlung.“
Als letzte Serienempfehlung nennt Luisa Neubauer die Naturdokumentation Der blaue Planet, gewissermaßen als edukatives Gegengewicht zu ihren Unterhaltungsserien-Empfehlungen. Sie wirkt dabei etwas selbstironisch, als müsse sie als Klimaaktivistin auch etwas Bildungsfernsehen empfehlen.
Die Anstalt
🗣 Luisa Neubauer empfiehlt aktiv bei ⏱ 08:11:19 „Also ich finde zum Beispiel, in die Anstalt zu gucken hat auch was. Ich finde, oft machen die gute Sachen.“
Luisa Neubauer ergänzt ihre Serienempfehlungen um die politische Kabarettsendung Die Anstalt, die sie für inhaltlich oft gut gemacht hält. Die Erwähnung kommt als Nachgedanke zwischen dem Blauen Planeten und dem erneuten Verweis auf Friends.
How I Met Your Mother
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 08:11:42 „Ich bin total diese How I Met Your Mother-Generation. Es war ganz, ganz, ganz, ganz tief kulturell. Das wurde How I Met Your Mother auswendig aufgesagt. Das war ein Riesending.“
Luisa Neubauer beschreibt How I Met Your Mother als tiefgreifendes kulturelles Phänomen ihrer Generation. Sie hat die Serie auf Deutsch um die Abiturzeit geschaut und erklärt, dass sie letztlich eine noch sexistischere Fortsetzung von Friends sei – weshalb man auch gleich das Original schauen könne.
Sex Education
🗣 Luisa Neubauer erwähnt beiläufig bei ⏱ 08:13:49 „ich habe auch Sex Education geguckt, aber ich finde es so, kann man machen, aber es ist nicht, ich weiß jetzt nicht, ob ich das mit gutem Gewissen jemandem empfehlen kann“
Luisa Neubauer erwähnt die Serie eher zurückhaltend, lobt aber die Darstellerin Gillian Anderson
Der blaue Planet
David Attenborough
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 08:13:49 „Blauer Planet oder sowas. Aber Gillian Anderson ist toll, oder? ... Das muss man doch gucken und so.“
Luisa Neubauer erwähnt die BBC-Naturdokumentation als Pflichtprogramm
Herkunft
Saša Stanišić
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 08:14:31 „Herkunft von Sascha Sanicic.“
Luisa Neubauer nennt Herkunft von Saša Stanišić als eine ihrer jüngsten Buchempfehlungen, in einer Aufzählung von Büchern, die sie zuletzt begeistert haben.
Die Vereindeutigung der Welt
Thomas Bauer
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 08:14:43 „Die Vereindeutlichung der Welt von Thomas Bauer. Das ist so ein bisschen so Bildungstouch, aber es ist ein wirklich schönes Buch, ganz kurz.“
Luisa Neubauer empfiehlt Die Vereindeutigung der Welt von Thomas Bauer als kurzes, schönes Buch mit leichtem Bildungsanspruch. Sie ordnet es selbstironisch als etwas intellektueller ein, was Christoph Amend mit dem Verweis auf die ZEIT-Redaktion quittiert.
Wütendes Wetter
Friederike Otto
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 08:16:07 „Ich habe vier Bücher. Das eine ist natürlich, das ist das von Friederike Otto, Wütendes Wetter, wo es um Attributionsforschung geht.“
Luisa Neubauer gibt zum Abschluss des Gesprächs ihre Buchempfehlungen. Sie nennt Friederike Ottos Buch über Attributionsforschung – die Wissenschaft, die untersucht, inwieweit einzelne Wetterereignisse auf den Klimawandel zurückzuführen sind – als erstes und offenbar wichtigstes Buch.
We Do Things Differently
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 08:16:22 „We Do Things Differently. Geht um Menschen, die große Probleme lösen. Für alle Problemlöser in dieser Welt.“
Als zweite Buchempfehlung nennt Luisa Neubauer dieses Buch über Menschen, die innovative Lösungen für große Probleme finden. Sie richtet die Empfehlung explizit an alle, die selbst Probleme lösen wollen.
The Case for the Green New Deal
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 08:16:27 „Dann denke ich, es ist ein bisschen das Buch der Zeit. The Case for the Green New Deal.“
Luisa Neubauer empfiehlt dieses Buch als besonders zeitgemäß und relevant – sie bezeichnet es als 'das Buch der Zeit'. Die Empfehlung passt zu ihrer Rolle als Klimaaktivistin und dem Gesprächskontext über politisches Engagement.
Three Women
🗣 Luisa Neubauer referenziert bei ⏱ 08:16:41 „Und ich glaube, Three Women... müsste man es gerade gelesen haben. Ich glaube, es war nicht überraschend genug. Das tut mir leid.“
Luisa Neubauer erwähnt das Buch als vierte Empfehlung, relativiert es aber sofort: Es sei nicht überraschend genug gewesen. Die Empfehlung fällt damit deutlich verhaltener aus als bei den anderen drei Büchern.