Black Mirror
Charlie Brooker · 2011
In dieser dystopischen Anthologieserie treffen die größten Innovationen der Menschheit auf ihre dunkelsten Eigenschaften.
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„Also die besseren Sachen, die wirklich auch toll konstruiert sind, Black Mirror beispielsweise, solche Dinge, die halt einen gewissen Anspruch haben und trotzdem unterhaltsam sind. So die ethische Frage, wie weit lassen wir uns wirklich von Maschinen bestimmen.“
Axel Prahl nennt Black Mirror als Beispiel für Filme und Serien, die sowohl unterhaltsam als auch moralisch anspruchsvoll sind. Er bewundert die Serie für ihre ethischen Fragestellungen und sagt, er würde einen Luftsprung machen, wenn er ein Drehbuch auf diesem Niveau bekäme. Die Serie zieht sich als Referenz durch das gesamte Gespräch.
„Und ganz manchmal haben wir dann, wenn es richtig schlecht war und wir haben so in den ersten 20 Minuten gedacht, so hui, wir würden uns jetzt quälen, dann haben wir vielleicht manchmal eine Folge Black Mirror geguckt.“
Luisa Neubauer erzählt, dass sie und ihre WG in Göttingen sonntags Tatort geschaut haben und bei schlechten Folgen stattdessen auf Black Mirror umgestiegen sind. Sie beschreibt anschließend ausführlich zwei Lieblingsfolgen – die Bienenfolge und die Folge mit dem wiederauferstandenen Partner – und reflektiert über deren philosophische Tiefe.
„Und natürlich war mein erster Gedanke, ah, das ist ja wie in so einer leicht schrägen, Black-Mirror-dystopischen Serie. Also selbst in diesem Moment konnte ich mich nicht freimachen von dieser Übersetzung, das ist ja wie im Film oder wie in der Serie.“
Lars Weisbrod beschreibt seinen Eindruck von Trumps Wahlnacht-Auftritt vor den wuchernden amerikanischen Flaggen. Sein erster Reflex war, das Geschehen mit der dystopischen Serie Black Mirror zu vergleichen – ein Beispiel dafür, wie seine Generation reale Geschichte unwillkürlich durch den Filter von Fiktion wahrnimmt.
„Black Mirror, Alter, Black Mirror. Black Mirror, Alter.“
Als Olli Schulz scherzhaft prophezeit, dass Instagram bald ein Feature einführen könnte, bei dem man sieht, wer gerade das gleiche Reel schaut, ruft Jan Böhmermann sofort 'Black Mirror' als dystopische Referenz. Die Serie dient als Chiffre für beunruhigende Technologie-Szenarien.
„Also es ist schon auch so ein bisschen, manchmal erinnert es an eine Black Mirror Folge, wenn da alle so vor ihrem Laptop sitzen, in Konferenzen und so weiter.“
Caroline Wahl beschreibt ihre Erfahrung in einem Coworking-Hostel auf Bali und vergleicht die Atmosphäre – alle sitzen vor ihren Laptops in Videokonferenzen – mit einer Folge der dystopischen Serie Black Mirror. Es ist ein beiläufiger Vergleich, der die Absurdität der Digital-Nomad-Szene unterstreichen soll.
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