Wilhelm Meisters Lehrjahre
Johann Wolfgang von Goethe · 2021
Bildungsroman über die Entwicklung eines jungen Mannes während seiner Wanderjahre und Abenteuer. Wilhelm strebt nach künstlerischer Vollendung und persönlichem Wachstum, erlebt Liebe, Konflikte und innere Transformationen, während er sein Verständnis von Kunst und Menschlichkeit formt.
Erwähnungen (3)
„Zum Beispiel ein Beispiel in dem Vorgänger von Wilhelm Meisters Lehrjahre, Wilhelm Meisters theatralische Sendung, die letztendlich nie veröffentlicht wurde, das ist ein Fragment.“
Das Werk wird als Referenzpunkt erwähnt, um die theatralische Sendung als dessen Vorgänger einzuordnen. Im Kontext der Diskussion über Goethes Verhältnis zu Juden dient der Vergleich zwischen dem unveröffentlichten Fragment und dem publizierten Roman als Beleg für Goethes Selbstzensur.
„Das erste ist aus Goethes Willemeisters Lehrjahren. Der Hafner und Mignon singen dieses Lied. Nur wer die Sehnsucht kennt, weiß, was ich leide. Allein und abgetrennt von aller Freude, sehe ich ans Firmament nach jener Seite. Ach, der mich liebt und kennt, ist in der Weite.“
Ijoma Mangold trägt das berühmte Sehnsuchtsgedicht aus Goethes Roman vor, um zwei Grundformen der Sehnsucht zu unterscheiden: die auf einen geliebten Menschen gerichtete und die auf einen anderen Ort oder eine andere Zeit. Das Gedicht dient ihm als kanonisches Beispiel für die erste Kategorie – Sehnsucht als Ausdruck von Liebesschmerz und Trennung.
„Ich hatte Covid interessanterweise eine ungeheure Sehnsucht nach Italien, obwohl ich in ganz vielen Ländern gelebt habe, auch länger, aber nie in Italien. Ich glaube, wenn ein Anruf aus Bozen gekommen wäre, wäre ich da hingegangen. Einfach weil ich so diese, kennst du das Land, wo die Zitronen blühen?“
Biesenbach zitiert Goethes berühmtes Mignon-Lied aus 'Wilhelm Meisters Lehrjahre', um seine Sehnsucht nach Italien während der Covid-Pandemie auszudrücken. Er beschreibt, wie Covid ihn in eine Art Kindheitsregression versetzte und eine tiefe Italiensehnsucht auslöste – obwohl er nie dort gelebt hatte.
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