Vortrag in der Schweiz über Appeasement und Minsk
Herfried Münkler
Vortrag des Politikwissenschaftlers Herfried Münkler über die Krim-Krise und das Minsker Abkommen. Münkler ordnet Minsk als bewusste Appeasement-Politik ein, ähnlich wie Chamberlains Münchener Abkommen 1938. Der Vortrag dokumentiert Münklers Neubewertung dieser Verhandlungen als strategischer „Zeitkauf" anhand eines Gesprächs mit Angela Merkel nach ihrer Kanzlerschaft.
Erwähnungen (1)
„Sie haben in einem Vortrag, den Sie in der Schweiz gehalten haben, den ich zur Vorbereitung mir angehört habe, erzählt, dass Sie Angela Merkel nochmal getroffen haben und Sie gefragt haben zu der Krim-Entscheidung damals.“
Christoph Amend bezieht sich auf einen Vortrag Münklers in der Schweiz, den er zur Gesprächsvorbereitung angehört hat. Darin schildert Münkler ein Gespräch mit Angela Merkel nach deren Kanzlerschaft, in dem sie das Minsker Abkommen als bewusste Form von Appeasement einordnete – analog zu Chamberlains Münchener Abkommen 1938. Amend greift diese Passage auf, um Münklers Neubewertung von Minsk als 'Zeitkauf' zu diskutieren.
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