Von den Kriegen. Briefe an Freunde
Carolin Emcke · 2004
Eine Sammlung von Briefen, in denen sich eine Kriegsreporterin mit ihren persönlichen Erlebnissen an Kriegsschauplätzen auseinandersetzt. Entstanden aus dem Bedürfnis, diese intensiven Erfahrungen jenseits der klassischen Reportageform zu erzählen, bietet das Buch einen intimen, reflektierenden Zugang zu den menschlichen Dimensionen von Krieg.
Erwähnungen (1)
„Interessanterweise hast du ja für mich eines deiner stärksten Bücher geschrieben, wenn ich es richtig verstanden habe, auch ein bisschen aus diesem Impuls heraus geschrieben, dass du deine Erlebnisse als Kriegsreporterin eigentlich in deinem eigentlichen Hauptberuf nicht aufschreiben konntest.“
Christoph Amend spricht Emcke auf ein Buch an, das aus der Frustration entstand, ihre Kriegserlebnisse nicht in der klassischen Reportageform des Spiegel unterbringen zu können. Das Buch wird nicht beim Titel genannt, aber aus dem Kontext — Briefe, Kriegsreportage, andere Erzählform — handelt es sich um 'Von den Kriegen'. Emcke bestätigt den Impuls und beschreibt, wie das Zeitmagazin ihr später mehr Freiheit in der Erzählform gab.
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