Über die Demokratie in Amerika
Alexis de Tocqueville · 1835
Alexis de Tocquevilles Klassiker von 1835 analysiert die amerikanische Demokratie und Gesellschaft. Das Werk gilt als eine der scharfsinnigsten Analysen demokratischer Systeme und warnt vor der Tyrannei der Mehrheit.
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„Also diese Unverzeihlichkeit einer immer wirkungsmächtigeren Öffentlichkeit. Das ist übrigens zu den Büchern, die mich am tiefsten beeindruckt haben, philosophischer Natur, gehören ja die Betrachtungen, die der französische Adlige Alexis de Tocqueville in den 1820er Jahren in Amerika angestellt hat.“
Precht nennt Tocquevilles Amerika-Betrachtungen als eines der Bücher, die ihn am tiefsten beeindruckt haben. Er nutzt Tocquevilles These, dass in dem Maße, in dem die Religion die Gesellschaft nicht mehr zusammenhält, die Diktatur der öffentlichen Meinung an ihre Stelle tritt, um die heutige Unverzeihlichkeit in sozialen Medien und der Öffentlichkeit zu erklären.
„Und Sie haben mal Tocqueville. Ich glaube, so war es wie der Begründer der Politikwissenschaften kann man sagen und alles mögliche. Ein Volk, das von seiner Regierung nichts fordert als das Wahren der Ordnung, ist in seinem Innersten bereits Sklave.“
Jochen Wegner zitiert Tocqueville im Rahmen der Vorstellung von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, um ihre politische Haltung zu Freiheit und Bürgerrechten einzuordnen. Das Zitat stammt aus Tocquevilles Hauptwerk und beschreibt die Gefahr eines Volkes, das nur Ordnung statt Freiheit fordert. Wegner sagt, er habe über diesen Satz in den letzten Tagen länger nachgedacht.
„Tyrannei der Minderheit setzt sich ab gegen das große demokratietheoretische Problem, Problem der Tyrannei der Mehrheit. Also eigentlich eine typische Sorge, was viele große Theoretiker umgetrieben hat. Das als großes Problem der Klassiker von Tocqueville bis heute immer wieder nachgedacht.“
Cammann verweist auf Tocquevilles klassische Analyse der Tyrannei der Mehrheit, um den intellektuellen Rahmen zu setzen, gegen den Levitsky und Ziblatt ihr Gegenargument der Tyrannei der Minderheit formulieren.
„Oder der berühmte Alexis de Tocqueville, der geschrieben hat vor 200 Jahren, glaube ich, über die Demokratie in Amerika, der hat den wunderbaren Begriff geprägt, sie haben einen Geschmack an der Freiheit.“
Im Kontext der Diskussion über Demokratiemüdigkeit und die Gefahr, dass Bürger die Freiheit als Last empfinden, zitiert Kretschmann Tocquevilles berühmten Begriff vom 'Geschmack an der Freiheit'. Er nutzt das Zitat, um zu erklären, warum Menschen anfällig für autoritäre Versprechen werden, wenn sie an den Aushandlungsprozessen der Demokratie ermüden.
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