The Winter's Tale
William Shakespeare
Shakespeares Tragikomödie erzählt von König Leontes, dessen unbegründete Eifersucht zur Zerstörung seiner Familie führt. Nach 16 Jahren erscheint die verlorene Tochter Perdita, und das Stück endet mit einer wundersamen Wendung: Die für tot geglaubte Königin Hermione wird als Marmorstatue lebendig. Ein märchenhaftes Stück über Schuld, Versöhnung und die Macht der Zeit.
Erwähnungen (1)
„Und wie in dem Märchen von Shakespeare, The Winter's Tale, wo die Königin als Marmorstatue plötzlich an zu reden fängt. Winter's Tale, weil Heine hat von Shakespeare den Titel Wintermärchen abgeklaut. Aber er war ja ein Genie. Der darf das natürlich.“
Biermann beschreibt sein Heine-Bühnenprogramm, in dem er Heines Grabstein auf dem Friedhof Montmartre besucht und dieser plötzlich zu sprechen beginnt. Er zieht die Parallele zu Shakespeares 'The Winter's Tale', wo eine Marmorstatue lebendig wird, und erklärt, dass Heine den Titel 'Wintermärchen' von Shakespeare übernommen habe.
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