Theater

Macbeth

William Shakespeare

Shakespeares Tragödie über den ehrgeizigen schottischen Feldherrn Macbeth, dessen Aufstieg durch düstere Prophezeiungen geprägt ist. Die zentrale Prophezeiung besagt, dass ihn nur jemand besiegen kann, der nicht von einer Frau geboren wurde – ein Rätsel, das sich durch einen Kaiserschnitt löst.

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Macbeth

Erwähnungen (4)

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Johanna Haberer referenziert bei ⏱ 00:40:37
„Aber dieses, wir schmieren mal ein bisschen Galle und wie sie im Macbeth hexen. Das findet in den übrigen biblischen Schriften so nicht statt.“

Johanna Haberer grenzt die magischen Heilpraktiken im Buch Tobit – das Bestreichen mit Fischgalle – von den übrigen biblischen Texten ab. Sie vergleicht diese Rituale mit den Hexenszenen in Shakespeares Macbeth, um zu verdeutlichen, warum solche Passagen den jüdischen Theologen zu magisch und damit nicht kanonwürdig erschienen.

Fest & Flauschig
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:02:42
„Ich habe im Schauspielhaus Macbeth gesehen. Marina Galic, Jens Harzer und Stefan Hundstein haben gespielt.“

Jan Böhmermann berichtet von seinem Besuch einer dreistündigen Macbeth-Inszenierung am Schauspielhaus Bochum, inszeniert von Johann Simons

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Sabine Rückert erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:47:57
„Herodias ist schlimmer als Lady Macbeth und Herodes Antipas ist schlimmer oder nichtswürdiger als ein Macbeth.“

Jack Miles vergleicht in seinem Buch die biblischen Figuren Herodias und Herodes Antipas mit Lady Macbeth und Macbeth, um deren moralische Verworfenheit einzuordnen

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:34:02
„Ich habe auch an Shakespeare gedacht, Macbeth, oder? Da heißt es doch, Macbeth wird umgebracht werden von einem, der nicht vom Weibe geboren ist. Und dann einer, der nie geboren wird, der wird ihn töten, heißt es bei Shakespeare.“

Beim Besprechen von Logion 15, in dem Jesus von einem spricht, 'der nicht geboren worden ist vom Weibe', fällt Sabine Rückert spontan Shakespeares Macbeth ein. Sie zieht die Parallele zur berühmten Prophezeiung, dass Macbeth nur von jemandem getötet werden kann, der nicht von einer Frau geboren wurde – und erklärt die Auflösung durch den Kaiserschnitt.

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