Buch

The End of History and the Last Man

Francis Fukuyama

Ever since its first publication in 1992, The End of History and the Last Man has provoked controversy and debate. Francis Fukuyama's prescient analysis of religious fundamentalism, politics, scientific progress, ethical codes, and war is as essential for a world fighting fundamentalist terrorists as it was for the end of the Cold War. Now updated with a new afterword, The End of History and the Last Man is a modern classic.

The End of History and the Last Man

Erwähnungen (18)

Alles gesagt?
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 02:54:12
„Also da würde ich auch sagen, das ist jetzt auch nicht nur ein Problem im Sinne von schade, dass denn niemand gelesen hat, sondern vielleicht stimmt da auch irgendwas nicht. Das Ende der Geschichte ist nicht eingetreten.“

Christoph Amend verweist implizit auf Francis Fukuyamas berühmte These vom 'Ende der Geschichte', als er über die anhaltende Bedeutung von Journalismus und die Wächterfunktion der Presse spricht. Er konstatiert, dass sich die optimistische Prognose nicht bewahrheitet hat.

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:25:28
„Es gibt ja diesen berühmten Ausspruch von Fukuyama, von diesem Politikwissenschaftler Francis Fukuyama, dass nach 1989, als der große Systemkonflikt zwischen Ost und West beendet wurde, es gab überall auf der Welt im Prinzip nur noch liberale Demokratien und Kapitalismus. Das war, so ging der Satz, das Ende der Geschichte.“

Lars Weisbrod ergänzt Nina Pauers Generationenbeschreibung um eine geschichtsphilosophische Perspektive. Fukuyamas These vom 'Ende der Geschichte' nach 1989 dient als Erklärung dafür, warum ihre Generation in einer scheinbar geschichtslosen Zeit aufgewachsen ist – ohne große ideologische Konflikte, gefangen in einem postmodernen 90er-Jahre-Vibe.

Lanz & Precht
🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:25:21
„Ich habe unter anderem einen getroffen, soll ich lieb grüßen, Francis Fukuyama, den du auch, The End of History, das Ende der Geschichte kennst. Der Professor in Stanford, ganz feiner, angenehmer Mann, der dich sehr schätzt.“

Lanz erzählt von seiner Begegnung mit Fukuyama in Stanford während seiner San-Francisco-Reise. Er erwähnt dessen bekanntestes Werk und berichtet, dass Fukuyama sich gerne an ein früheres Gespräch mit Precht über Identität und den griechischen Begriff Thymos erinnert.

Lanz & Precht
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:02:02
„Wir hatten ja mal diese Vorstellung, Francis Fukuyama, der hat gesagt, die Geschichte ist zu Ende. Dann hat man gedacht, klar, jetzt haben wir etwas erreicht, was besser ist als alle historischen Gesellschaften. Und weil wir das bessere Modell haben, wird es sich flächendeckend ausbreiten und es wird immer stabil sein.“

Precht verweist auf Fukuyamas berühmte These vom Ende der Geschichte, um zu verdeutlichen, wie naiv die westliche Annahme dauerhafter Stabilität war. Im Kontrast dazu beschreibt er die heutige Welt, in der das Gefühl für die Fragilität Europas zurückgekehrt ist — ein Wandel, den auch Krastev in seinen Analysen betont.

Lanz & Precht
🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:48:53
„Es gab ja mal eine Zeit, Fukuyama und so weiter, das Ende der Geschichte, da wurden die Demokratien oder die liberalen Systeme auf der Welt immer mehr. Mittlerweile nehmen sie ganz eindeutig ab.“

Markus Lanz verweist auf Fukuyamas berühmte These vom 'Ende der Geschichte', um den Kontrast zur aktuellen Weltlage zu verdeutlichen. Wo Fukuyama nach dem Kalten Krieg den globalen Siegeszug der liberalen Demokratie proklamierte, beobachtet Lanz heute das Gegenteil: Demokratien nehmen ab, und selbst die USA standen knapp davor, sich aus dem demokratischen Club zu verabschieden.

ZEIT Bühne
🗣 Roman Pletter referenziert bei ⏱ 00:51:54
„Also nach 89, der Fukuyama-Moment ist doch so nicht wirklich eingetreten. Hat der Liberalismus irgendwas falsch gemacht?“

Im Gespräch über den weltweiten Aufstieg des Antiliberalismus verweist Pletter auf Fukuyamas berühmte These vom 'Ende der Geschichte' – die Idee, dass sich nach 1989 die liberale Demokratie als Endzustand durchsetzen würde. Er nutzt den Verweis, um Lindner zu fragen, ob der Liberalismus selbst Fehler gemacht hat.

ZEIT Bühne
🗣 Roman Pletter erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:29:23
„1989 haben alle gedacht, jetzt ist das Zeitalter des Liberalismus angebrochen, hier ist das Ende der Geschichte und so weiter. Das Gegenteil ist der Fall, er ist eigentlich überall auf dem Rückzug.“

Pletter leitet eine Frage über den weltweiten Rückzug des Liberalismus ein, indem er auf die Euphorie von 1989 verweist und Fukuyamas berühmte These vom 'Ende der Geschichte' paraphrasiert. Die These dient als Kontrastfolie: Statt des erwarteten Siegeszugs der liberalen Demokratie beobachte man heute das Gegenteil.

Lanz & Precht
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:26:42
„Es fällt so in das gleiche Narrativ wie Francis Fukuyama, der eben gesagt hat, liberal-demokratische Staaten sind allen anderen per se überlegen. Und das hat dieses Buch ja versucht eigentlich zu beweisen.“

Precht ordnet 'Warum Nationen scheitern' in die Tradition von Fukuyamas These ein, dass liberale Demokratien allen anderen Staatsformen überlegen seien. Er nutzt den Vergleich, um zu zeigen, dass beide Thesen durch Gegenbeispiele wie China und die Golfstaaten herausgefordert werden.

ZEIT Bühne
🗣 Unbekannt referenziert bei ⏱ 01:08:04
„Also, ich glaube, das Einzige, wo ich Hoffnung schöpfen kann, ist eben Fukuyamas Idee vom Ende der Geschichte vehement abzulehnen. Dass ich denke, verabschieden von der Idee, dass irgendwas irgendwann mal zu Ende ist. Das war eine sehr, sehr schlechte Idee, finde ich, von einem Ende der Geschichte auszugehen.“

Auf die Frage nach Hoffnung angesichts multipler Krisen antwortet die Sprecherin, dass sie Fukuyamas These vom Ende der Geschichte entschieden ablehne. Diese Idee habe dazu geführt, dass wir vergessen hätten, dass unser Handeln Konsequenzen hat und wir historische Wesen sind. Gerade die Ablehnung dieser These gebe ihr den Raum, weiterzumachen.

Lanz & Precht
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:33:01
„Ich habe immer gedacht, nee, der Weltenlauf, der entwickelt sich so, der Nationalismus, der geht jetzt mal ein ganzes Stück zurück, so wie Francis Fukuyama damals gesagt hat, liberale Demokratien setzen sich durch und damit natürlich verbunden auch globale Zusammenarbeit nimmt zu.“

Precht diskutiert die zunehmenden nationalistischen 'First'-Tendenzen in Europa und gesteht ein, dass er lange Fukuyamas optimistische These teilte, wonach sich liberale Demokratien weltweit durchsetzen würden. Inzwischen zweifelt er daran und fragt sich, ob die nationalistischen Strömungen nicht die Zukunft statt die Vergangenheit darstellen.

Alles gesagt?
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 04:38:38
„Wie optimistisch darf man eigentlich sein, dass das die, man dachte ja mal vor 20, 30 Jahren wurden Bücher geschrieben über das Ende der Geschichte und alles läuft auf diese höchste Herrschaftsform zu und der Kapitalismus hat gewonnen und so weiter und dann erreichen wir einen Endzustand, alles ist gut. Das Gegenteil ist passiert. Exakt das Gegenteil.“

Wegner spricht über den Zustand der westlichen Demokratien und kontrastiert die optimistischen Prognosen der 1990er Jahre mit der heutigen Realität. Er verweist auf Fukuyamas These vom Ende der Geschichte, wonach sich liberale Demokratie und Kapitalismus als finale Herrschaftsform durchsetzen würden – und stellt fest, dass exakt das Gegenteil eingetreten ist.

Alles gesagt?
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 04:23:00
„1989 war ja so eine Zäsur, wo dann auch Leute, die bisher gesagt haben, wir müssen wehrhaft sein, nochmal nachgedacht haben, die Verhältnisse haben sich ja komplett geändert, Geschichte ist zu Ende, alles gut.“

Jochen Wegner spielt mit der Formulierung 'Geschichte ist zu Ende, alles gut' auf Fukuyamas berühmte These vom 'Ende der Geschichte' an. Er nutzt sie als Kurzformel für die nach 1989 verbreitete Überzeugung, dass Abrüstung nun sicher sei – eine Annahme, die spätestens 2014 widerlegt wurde.

Hotel Matze
🗣 Florence Gaub referenziert bei ⏱ 00:55:25
„Und jetzt heute sagen alle ja und dann gab es ja Francis Fukuyama und wir haben dem geglaubt. Es gab noch ein anderes Buch, was total dominant war zu der Zeit und lange hat man gedacht, das ist das Buch, was die Zukunft vorhersagt.“

Florence Gaub spricht über das verbreitete Narrativ, die Zukunft sei früher besser gewesen. Sie beschreibt, wie nach dem Mauerfall Fukuyamas These vom Ende der Geschichte dominierte, aber die 90er Jahre in Wahrheit voller Krisen waren — von Atomtests über HIV-Angst bis zu den Balkankriegen.

Hotel Matze
🗣 Ricarda Lang referenziert bei ⏱ 01:59:33
„Ich würde vielleicht sogar sagen, wir leben in so einer Zeit vom Ende der Geschichte. Also eine Vorstellung, mit der meine Generation ja total aufgewachsen ist. Genau, nach dem Fall der Sowjetunion. Jetzt wird sich mit der Marktwirtschaft weltweit Liberalismus und Demokratie ausbreiten. Die Zeit der großen Systemkonkurrenz ist vorbei. Es wird nur noch besser. Fühlt sich nicht so an, 30 Jahre später.“

Ricarda Lang spricht über die veränderte geopolitische Lage und das Gefühl, dass die Welt nicht ruhiger, sondern krisenhafter geworden ist. Sie verweist auf Fukuyamas These vom 'Ende der Geschichte' – die Idee, dass nach dem Fall der Sowjetunion liberale Demokratie und Marktwirtschaft sich weltweit durchsetzen würden – und stellt fest, dass sich diese optimistische Prognose 30 Jahre später überhaupt nicht bewahrheitet hat. China, Russland und die geopolitische Lage zeigten das Gegenteil.

Hotel Matze
🗣 Matze Hielscher erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:03:40
„Also das, was man sagt, das Ende der Geschichte, was man ja so ausgerufen hat mit der Wende, dachte ich eigentlich, das war dann irgendwie mit 2000.“

Matze Hielscher verweist beiläufig auf Francis Fukuyamas berühmte These vom 'Ende der Geschichte', um das Gefühl der frühen 2000er Jahre zu beschreiben, als die Ost-West-Thematik scheinbar keine Rolle mehr spielte. Er kontrastiert dieses trügerische Gefühl der Normalität mit dem späteren Wiederaufflammen der Spannungen ab den 2010er Jahren.

Lanz & Precht
🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:44:06
„Francis Fukuyama, über den wir schon ein paar Mal gesprochen haben, der glaubte ja Anfang der 90er, das ist sozusagen der Sieg der Marktwirtschaft, des Kapitalismus, das Ende der Geschichte steht bevor. Jetzt haben wir den Kommunismus besiegt, den Sozialismus besiegt und jetzt gehen wir gemeinsam in eine glorreiche Zukunft.“

Markus Lanz stellt Fukuyamas optimistische These vom Ende der Geschichte als Kontrastfolie zu Michael Sandels pessimistischer Analyse auf. Während Fukuyama Anfang der 90er den endgültigen Sieg des Liberalismus verkündete, warnte Sandel im selben Zeitraum bereits vor dessen Ende – eine Gegenüberstellung, die Lanz nutzt, um die heutige Krise der liberalen Demokratie zu erklären.

Alles gesagt?
🗣 Lars Klingbeil referenziert bei ⏱ 00:33:10
„Also, na ja, ich meine, es war ja einfach so, dass... Also, natürlich waren Sachen wie... Es gibt jetzt keine Bedrohung mehr. Und natürlich war das zu naiv. Ende der Geschichte. Ende der Geschichte. Das fehlte mir gerade. Danke. Fukuyama, glaube ich. Natürlich war das zu euphorisch.“

Klingbeil spricht über die Naivität der deutschen Gesellschaft nach dem Mauerfall, die glaubte, es gebe keine sicherheitspolitische Bedrohung mehr. Er greift dabei auf Fukuyamas berühmte These vom 'Ende der Geschichte' zurück, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion eine Ära ohne große geopolitische Konflikte prophezeite. Klingbeil ordnet diese Euphorie rückblickend als zu naiv ein.

Alles gesagt?
🗣 Markus Gabriel referenziert bei ⏱ 02:12:07
„Niemand betreibt Geschichtsphilosophie. Warum nicht? Weil man dachte, glaube ich, erstmal historisch, die Geschichte sei zu Ende. Die berühmte Illusion der 90er, mit der ich ja auch groß geworden bin. Fukuyama.“

Gabriel erklärt, warum die Geschichtsphilosophie als akademische Disziplin verschwunden ist. Er sieht Fukuyamas These vom 'Ende der Geschichte' als einen der Gründe dafür. Gabriel berichtet auch von einem Dinner mit Fukuyama zu Beginn des Ukraine-Kriegs, bei dem dieser seine These bestätigt sah, weil Europa nun die Vorzüge des amerikanischen Kapitalismus erkennen würde.

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