The Choice
William Butler Yeats
Das Gedicht erforscht die existenzielle Wahl zwischen Vollkommenheit im Leben oder Werk und verweist dabei auf Gottes theologisches Dilemma im Alten Testament.
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Erwähnungen (1)
„Der Geist des Menschen hat nur eine Wahl, im Leben oder im Werk vollkommen zu sein, schrieb W.B. Yeats. In seiner Wehmut wirkt dieser Vers zutiefst modern. Aber er hängt untrennbar mit der alten, begrabenen Erinnerung an einen Gott zusammen, der wählen musste, aber nicht wählen konnte.“
Sabine Rückert zitiert den Yeats-Vers im Rahmen ihrer Lesung aus Jack Miles' Buch. Miles verwendet das Gedicht als Schlussakkord seiner Biographie Gottes: Die Spannung zwischen Leben und Werk, die Yeats beschreibt, spiegelt für Miles das Dilemma Gottes im Tanach wider. Johanna Haberer greift den Vers auf und deutet ihn als Übergang zum Neuen Testament.
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